Ständig Streit mit Eltern was tun?

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7 Antworten

Hallo Luca,

das hört sich wirklich nicht gut an. Deine Eltern meinen es sicher nicht böse, aber sie übersehen, dass du kein Grundschulkind mehr bist und sie dir langsam Eigenverantwortung übertragen und zutrauen müssen, noch dazu, wo du ja ein vernünftiger Junge zu sein scheinst.

Du hast drei Möglichkeiten:

1) Du vertraust dich einem Verwandten (Oma, Opa, Tante, Onkel, etc.) an, zu dem du ein gutes Verhältnis hast und bittest um Unterstützung bzw. das derjenige mit deinen Eltern redet.

2) Du wendest dich an einen Lehrer, dem du vertraust, erzählst alles so, wie du es geschrieben hast und bittest ebenfalls darum, mit deinen Eltern zu sprechen.

3) - aber das sollte die letzte Möglichkeit sein: Du wendest dich ans Jugendamt und bittest um Hilfe. Fürchten musst du dich davor nicht, denn die Beamten sind dazu da, Kindern und Jugendlichen zu helfen und werden in einer ordentlichen Familie auch nichts anderes machen, als Gespräche zu führen und Hilfestellungen zu geben.

Du bist aber nicht allein und kannst dir Hilfe holen. Hab keine Scheu davor, denn wenn dich das Verhalten deiner Eltern so belastet, musst du etwas unternehmen.

Ich habe selbst zwei Söhne und würde nicht jedem so raten, aber du scheinst sehr vernünftig zu sein und ich traue dir zu, das zu schaffen.

Alles Gute und viel Glück!

Vielen Dank für das Sternchen! Ich hoffe sehr, dass du bald zu einer guten Lösung mit den Eltern kommst! Alles Gute!

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Bitte Deine Eltern, Dir zu vertrauen. Mit 13 kannst Du bestimmt selbst Deinen Ranzen einräumen und Deine Bücher zu sortieren. Du bist doch kein kleines Kind mehr.

Rede notfalls mal mit einem Vertrauenslehrer darüber.

Deine Eltern meinen es gut mit dir. Ev haben sie noch nicht gemerkt, dass du langsam zum Erwachsenen wirst. Lass ihnen noch ein wenig Zeit. Was kostet es dich denn deine Mutter zu übersehen beim Werkeln und deine Bücher hinzustellen wie es der Vater will. Mach es aus Respekt vor ihnen. Sie werden irgendwann schon merken, dass es zu weit geht.

Versuch es doch Mal mit einem angekündigten Gespräch über Erwachsen werden, Privatspähaere und Vertrauen. Frag doch einmal ganz erwachsen, wieso sie diese Dinge tun, erkläre ihnen wieso du das nicht magst, was deine Gefühle sid deshalb. Zumindest das Nachschauen Im Rücksack und das mit den Büchern solltest du als Regel einführen können. 

Der Übergang vom Kind zum Teenager ist für die Eltern schwer. Das ist ein Loslösungsprozess und es fällt manchen nicht leicht, zu akzeptieren, dass sie nicht mehr so gebraucht werden und auch ein Stück Kontrolle abgeben müssen. Eltern merken auch manchmal, dass sie sich gar nicht mehr so viel zu sagen haben und halten massiv an ihrer Elternrolle fest, die leider oft das einzige ist, was sie noch bestätigt.

Ich würde das sehr offen ansprechen - deinen Eltern sagen, dass sie ihren Job gut machen, du aber mehr Freiraum möchtest, um ihr Vertrauen zu gewinnen. Frag sie, wie es bei ihnen in der Pubertät war.

Nimm eine Patin/Oma/Vertraute der Eltern dazu, wirb dafür, dass du kein kleines Kind mehr bist und schon mehr allein machen kannst. Frag sie, was sie Lust hätten, mit der wiedergewonnenen Freizeit/Freiheit anzufangen.

Sei lieb und nett und äußere Verständnis für sie. Sie brauchen das.

Ja, Vertrauenslehrer wäre sicher eine Lösung. Generell sollte mal jemand Außenstehendes mit deinen Eltern reden und ihnen deinen Standpunkt vermitteln, da die Situation ja schon recht festgefahren wirkt, wenn du sie darauf ansprichst. Freunde zu fragen, ob sie diese neutrale Rolle übernehmen, macht aber meiner Meinung nach wenig Sinn, da deine Eltern sie möglicherweise nicht für voll nehmen oder der Meinung sind, sie seine zu sehr auf deiner Seite. Und es macht sicherlich auch Sinn, sich einen Erwachsenen zu suchen, der dich unterstützt. Einer gleichaltrigen Person werden sie vll eher zuhören. Es können ja auch eine Tante oder deine Großeltern sein, wenn du niemand ganz Fremdes involvieren willst. 

Hey es scheint so als ob sich deine Eltern für dich interessieren und das beste für dich wollen. Sie versuchen einfach nur dir zu helfen aber  ich verstehe VOLKOMMEN das dich das nervt und du lieber dein eigenes ding machen willst. Aber sei froh das sich deine Eltern so gut um dich kümmern meine Eltern haben nie danach gefragt wie es in der Schule war und mit problemen in bestimmten Fächern konnten sie mir meinst auch nicht helfen. Jedoch haben sie mich immer Unterstützt und wollten mir die Chancen zur Bildung geben die sie nie hatten und haben auch viel Geld für Nachhilfe gegeben. Und jetzt im nachhinein bin ich unendlich dankbar. Also versuch deine Eltern zu verstehen und setzt dich mal mit Ihnen zusammen und besprech mal was du gerne so anders haben willst und vielleicht kommt ihr ja zu einen Kompromiss :)

Als 13 Jährige ist man noch minderjährig und hat sich nach den Eltern zu richten, die schließlich das Leben finanzieren. Generationenkonflikte konnen doch nicht immer über Jugendamit sprich Steuerzahler gelöst werden. Überdies fehlt in diese Elternbeschwerde immer die Meinung der Eltern, denn jedes Ding hat 2 Seiten. Wir kennen nur die subjektive Darstellung einer Seite.

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