Ständig nachdenklich und deprimiert?

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5 Antworten

Hey,

Im Leben hat jeder mal gute und schlechte Phasen. Gerade in der Pubertät wo alles im Ungleichgewicht ist haben immer mehr auch psychische Probleme. Dies ist ein stückweit auch normal da in dem Alter ganz neue Verbindungen im Gehirn geschlossen werden. Auch die Frage nach der Identität und der zugehörig gerade mit Freuden bereitet vielen Sorgen. Meist  legt sich das mit der Zeit. 

Depressive Phasen hat so gut wie jeder im Leben schon einmal gehabt, die aber meist nach ein paar Monaten von alleine verschwinden.

Aber Vorsicht ! In einigen Fällen klappt das nicht und man Rutsch immer tiefer ab. Irgendwann wird das dann schwierig wieder von alleine raus zu kommen und dann ist es ratsam sich professionelle Hilfe zu holen.

Das ist alles also ein Stück weit "normal" und gehört zum Leben. Keiner ist immer zufrieden und keiner redet gerne über seine Probleme. Heutzutage bei dem ganzen Stress und der fehlenden Freizeit nimmt das alles natürlich zu...

Ich würde mit deiner Mutter oder sogar vielleicht auch Freunde drüber reden. Das hilft oft ! Außerdem Sport als Ausgleich ist TOP.

Mfg... das wird schon :-)

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Ich weiß zwar nicht, wie alt Du bist, aber wahrscheinlich bist Du in der Pubertät. Da sind depressive Episoden ab und zu völlig normal. Das hängt mit der Hormonumstellung zusammen. Das geht allen Menschen in dem Alter so. Versuche einfach, Dich abzulenken, unternimm was mit Freunden. In einigen Jahren ist alles vorbei, Du bist dann wieder stabil.

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Geht mir irgendwie in letzter Zeit genauso, obwohl es bei mir schulisch läuft und ich gute Freunde habe. Eigentlich ist alles super bei mir, nur bin ich oft traurig (Abwechselnd traurig und glücklich, ständige Stimmungsschwankungen...). Ich habe nur eine Vermutung, woran es liegen könnte: Bei mir ist es nämlich so, dass ich nicht das Gefühl habe, das zu machen, was ich wirklich machen möchte. Ich stehe kurz vor'm Abitur und vor allem wegen der Fachrichtung, die ich später studieren möchte, habe ich Bedenken. Und dann kommt dazu, dass ich nicht weiß zu welchen Freunden ich engeren Kontakt halten möchte (ich gehe gerne feiern, verbringe aber genauso gerne auch einen ruhigen Filmabend, das ist dann mega irritierend, weil ich mit allen Zeit verbringen möchte, aber letztlich zu gar nichts komme...). Deswegen fühle ich mich zumindest einsam...

Ich weiß nicht, ob es dir ähnlich geht, wie mir. Falls es so sein sollte, könnte es wirklich einfach daran liegen, dass du dir unsicher bist, welchen Weg du beschreiten sollst und ob du wirklich das Richtige machst (so ist es nämlich bei mir und ich bin deshalb auch dauernd verunsichert...)

Wenn es insbesondere in den letzte Wochen so ist, kann es auch eine Winterdepression sein ( http://www.netdoktor.de/krankheiten/depression/winterdepression/ ).Du gehst morgens im Dunkeln zur Schule und verlässt sie abends auch wieder im Dunkeln (--> Du kriegst überhaupt kein Sonnenlicht ab und das wirkt sich negativ auf die Stimmung aus).

Wenn du darüber schreiben möchtest, kannst du mir gerne einfach eine PN schreiben. Ich wünsche dir jedenfalls viel Glück! :)

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Das ist die neue Modekrankheit, depressiv zu sein. Hört sich gut an und man bekommt die gewünschte Aufmerksamkeit. Aber diese Form des Selbstmitleids ist keine Krankheit, sondern Einbildung. 

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Kommentar von vxvisop
03.03.2017, 15:26

Ja ich suche totale Aufmerksamkeit, habe es zwar nie wem erzählt aber klar, ich will Aufmerksamkeit dadurch. Solche unglaublich hilfreichen Kommentare sind wirklich amazing. Zudem, wo habe ich gesagt, dass ich depressiv sei ?  

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Pubertät. Wächst sich aus.

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