Städtebauliche Folgen?

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2 Antworten

Hallo Milli3001,

Wenn man auf dem angestauten Yangtse entlagfährt, entdeckt man
viele neu erbaute Städte. Oft thronen am Flussufer gigantische Wohntürme,
aber es sind auch behagliche Stadtteile entstanden. Geblieben sind die Menschen dennoch nicht, fünf von sechs sind aufgebrochen, ihr Glück in einer der Metropolen zu suchen. ...

Ein junger Mann deutet an, warum die ehemaligen Bewohner ihre alte
Heimat verlassen haben: bessere Arbeit, besseres Geld, bessere
Infrastruktur und bessere Möglichkeiten für die Kinder, um zu studieren.
Bildung ist ein hohes Gut in China. ...

Bessere Arbeit, besseres Geld – doch Chinas Verstädterung ist alles
andere als das wirre Resultat der Nachfrage nach einem besseren Dasein,
denn nicht nur am Yangtse werden wegen des Staudamms in einem
urbanisierendem Geschwindigkeitsrausch unvorstellbare Mengen Beton
verbaut. Der Ausbau der Städte folgt einem Plan. Nach dem Wunsch der
Regierung sollen in den kommenden zwei Jahrzehnten jährlich zwischen 10
und 20 Millionen Menschen vom Dorf in die Stadt ziehen,
eine Völkerwanderung gigantischen Ausmaßes. Es ist, als würde jährlich
die Bevölkerung Australiens umsiedeln. ...

Quelle mit Fotos von vor Ort und weiteren Verlinkungen:

http://panda.kulturarche.de/voelkerwanderung-ins-glueck/

Viel Erfolg dir!

Beispiel: Die Chinesen habe für den Stausee einige hundert Dörfer und kleinere Städte überflutet und versenkt. Und die Menschen, die dort gelebt haben, müssen woanders hin ziehen.

Im Übrigen: Zu meiner Zeit gab es Antworten auf solche Fragen in Schulbüchern...

Das bedeutet, städtebauliche Folgen haben nichts damit zu tun das neue Städte auf Grund des Dammes gebaut wurden...?

Im Übrigen: Ich beschäftige mich mit dem Thema bzw. der Frage auf Grund einer Hausarbeit. Der Drei-Schluchten-Damm kommt normalerweise nicht in unserem Lehrplan vor und dementsprechend gibt es zu ihm und (generell) zu städtebaulichen Folgen nichts in unseren Schulbüchern.

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@Milli3001

Doch natürlich. Wie ich schrieb, müssen die Menschen ja irgendwo anders hin gehen. Das bedeutet für die Städte, in die die Menschen ziehen eine Veränderung (immerhin mussten insgesamt rund 6 Mio. Menschen wegen des Projektes umsiedeln).

Vielleicht habe ich deine Frage aber auch falsch verstanden: so gesehen ist der Damm selbst Folge von städtebaulichen Veränderungen, nämlich der zunehmenden Verstädterung in China und dem dadurch gewachsenen Energiebedarf, den die chinesische Regierung mit solchen Großkraftwerken zu decken versucht. Das Wachstum der Großstädte, die vom Damm ihren Strom beziehen hat damit also dazu geführt, dass 6 Mio. Menschen umgesiedelt werden mussten.

Nicht wenige davon werden in eben jene Großstädte ziehen und das Problem verschärfen. Ein Kreislauf.

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@Tuplo

Oke.
Du hattest meine Frage nicht falsch verstanden. Ist aber keineswegs schlimm, dass du das noch zusätzlich geschrieben hast :D 

Vielen Dank für deine schnelle und gute Hilfe!

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