Stadt wechseln?

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4 Antworten

Ja, das kenne ich, Dorfleute, die sind eigen, da gelten eigene Regeln und wenn da einmal jemand unten durch ist, ganz egal ob es auch nur eine üble Nachrede ist und nicht gestimmt hat, dann ist man Außenseiter usw. außerdem gibts da über jeden und alles getratsche.

Ich rate dir genügend Startkapital einzuplanen:

Ich war jetzt zum Studieren in der Großstadt, aber ich weiß ungefähr was da auf euch zukommt.

Erstens braucht ihr eine Wohnung, macht keine halben Sachen mit doch noch im Dorf bleiben oder pendeln, wenn dann da bleiben oder gleich wegziehen.

Wohnung über den Wohnungsmarkt (Zeitung, Internet, Inserate lesen) lässt sich finden, ihr müsst nur so lange im Dorf bleiben, bis ihr wirklich eine Wohnung gefunden habt. Das heißt so lange müsst ihr Pendeln zum Wohnungsbesichtigen. Danach ist es was anderes.

Dann Job suchen, da müsst ihr auch noch vom Dorf pendeln bis ihr was gefunden habt, so ins Blaue würde ich nicht alle Zelte im Dorf abbrechen und dann in der Stadt mit nichts da stehen. Die Jobs liegen ja auch nicht auf der Straße.

Geld einplanen für:

Umzug, Kaution, Miete, Maklerprovision (wenn nötig) Haushaltsversicherung, einen Hausarzt in der Stadt suchen, Krankenversicherung, Vorstellungsgespräche und Wohnungsbesichtigungen hin und her fahren, so lange bis alles geregelt ist usw.

Hoffe ich konnte helfen.

Liebe Grüße!

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Also bei den Stadtwohnungen ist es häufig so, dass Du für das gleiche Geld wie auf dem Land eine kleinere Wohnung bekommst, die erst noch einen schlechteren Ausbaustandard hat. Stadtwohnungen sind teuer, besonders an guten Lagen, da die Nachfrage hoch ist.

Gerade letztere führt häufig dazu, dass bei einer Wohnungsbesichtigung schnell mal bis zu 30 interessenten oder mehr sich auf eine der knappen Wohnungen bewerben, und die Immobilienverwaltung dann Rosinenpickerei betreiben kann, wem sie die Wohnung gibt. Es soll Leute geben, die für eine Wohnung daher extra Bewerbungsschreiben erstellen, ähnlich wie bei der Stellensuche. Am mühsamsten ist die Suche meistens bei Familienwohnungen, so mit 4 bis 5 Zimmern.

Viele Stadtwohnungen werden auch unter der Hand weitergegeben und gelangen so gar nie auf Immobilienportale im Internet. Hier kann es sich also lohnen, wenn man jemanden kennt, der in der Zielstadt bereits wohnt und vielleicht "Connections" hat.

Bei Genossenschafts- oder städtischen Wohnungen oder Sozialwohnungen müssen zudem die Mietinteressenten in der Regel gewisse Bedingungen erfüllen, z.B. eine gewisse Anzahl Kinder haben, um die Wohnung grundsätzlich erhalten zu können.

In der Stadt lebt man näher zusammen. Man muss mehr Rücksicht nehmen und ist selber auch eher anderen ausgesetzt (Ruhestörungen, Geruchsimmissionen etc.). Dafür geniesst man mehr Anonymität.

Idealerweise sollte man die Arbeitsstelle in der Stadt antreten, bevor man die alte Wohnung kündigt. Denn man weiss ja nie, wie lang und wie gut es beim neuen Arbeitgeber läuft. Und auch innerhalb der Stadt können die Distanzen von der Wohnung zur Arbeit gross sein. Daher wäre zuerst die neue Arbeit, dann die neue Wohnung sinnvoller. Ich kenne jemanden, der kam extra aus Japan kurz 2x nach Deutschland, um sich zu bewerben und um eine Wohnung zu suchen, damit er die neue Stelle praktisch nahtlos antreten konnte. Wenn man es gut organisiert, geht es schon. Man wird nicht darum herumkommen 2-3 Tage frei zu nehmen und die Zeit für Bewerbungsgespräche und Wohnungssuche zu opfern. Man muss dann z.B. die Bewerbungsgespräche bei mehreren Firmen am gleichen Tag abhalten, also bei Firma A von 8-9, bei Firma B von 10-11, bei Firma C von 14-15 und Firma D von 16-17, und am Schluss oder dazwischen noch eine Wohnung besichtigen. Dabei muss man natürlich zwischen den einzelnen Terminen noch genug Zeit einrechnen für die Reiserei innerhalb der Stadt. Bei den Bewerbungen gibt es dann häufig noch einen zweiten und dritten Termin, an dem man dann wieder gleich vorgeht, und alle Termine an diesem Tag bündelt, weil die Zeit, in die neue Stadt zu reisen, knapp und teuer ist, solange man noch am alten Wohnort lebt und arbeitet. Beim Umzug braucht's dann nochmals etwas Zeit, auch für die ganzen Amtsbesuche..

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Dorf und Großstadt sind halt zwei unterschiedliche Paar Schuhe, ich bin in der Großstadt geboren und aufgewachsen und habe habe eine Zeitlang in einem Ort mit 4000-5000 Einwohnern gelebt. Letzteres wurde mir nach einem gewissen Zeitraum etwas langweilig.

Die Großstadt ist allerdings auch stressiger als das Landleben, es gibt diverse Untersuchungen darüber, dass Landbewohner weniger gestresst sind als Stadtbewohner. Mein Vorschlag wäre, an den Rand einer Großstadt zu ziehen, von wo man eine gute Verkehrsanbindung in den Innenstadt-Bereich hat.

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Kommentar von janaaa97
20.09.2016, 10:31

Danke allerdings nicht die Frage :)

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Bewerbt euch und wenn ihr eine Zusage habt sucht euch eine Wohnung. Wohnen kostet entsprechend mehr in der Stadt. Viel gibt's da nicht zu beachten...

Ich persönlich habe in 2 großen Städten gelebt und lebe jetzt wieder auf dem Land. Für mich überwiegen hier die Vorteile aber da ist wohl jeder verschieden.
Viel Glück!

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Kommentar von janaaa97
18.09.2016, 01:50

Danke 😊 gemeint war eher wie man das am besten handhabt. Ich mein, man kann ja nicht jede Woche mal 500km oder mehr fahren bis sich was ergibt 🙈 das macht Zeit und Geld nicht mit

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