Stadt verlangt im Zuge der Modernisierung der Strasse, das das Haus neu an die Abwasserleitung angeschlossen wird. Ist das rechtens?

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3 Antworten

Es dürfte sich bei dem Verlangen der Stadt um Verwaltungshandeln handeln. Dagegen ist der Widerspruch zulässig. Ihr solltet zunächst Widerspruch gegen die Verfügung einlegen. Desweiteren spielt bei der ganzen Sache noch das Nachbarrecht Brandenburgs eine Rolle.

Ich vermute mal, dass du/ihr vom Verwaltungsrecht wenig Ahnung habt. Deshalb solltet ihr euch anwaltlicher Hilfe (Anwalt für Verwaltungsrecht) versichern. Alleine blickt man da kaum durch. Das Forum hier kann nur wenig Hilfestellung leisten, da die Verwaltungsverfügungen und örtlichen Bedingungen nicht bekannt sind. 

Ich kenne die Abzocker... ääähh Abwasserzweckverbände. Deren Kosten sind sehr hoch und oft von einer zweifelhaften Rechtmäßigkeit. Mir haben mein Widersprüche dagegen Summen im 5stelligen Bereich gespart. 

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der Besitzer kann das Grundstück nicht weiter für einen Neubau nutzen, ihr kommt um eine Umverlegung nicht herum

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Kommentar von furbo
25.09.2016, 11:34

Wäre ich nicht so sicher. Siehe dazu § 44 ff BbgNRG. 

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die frage ist: wenn das grundstück verkauft wurde, ist es so verkauft worden, wie es im grundbuch stand? war ein geh-fahr-wege-leitungsrecht deiner eltern auf diesem fremden grundstück eingetragen? die genehmigung nützt nämlich nichts, wenn das fehlt. grundsätzlich sollte man überlegen, falls ein abwasseranschluss (schacht) sowieso vorhanden ist (ggf nachbar), ob man einen mitanschluss beantragen kann. in berlin ist das möglich.

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