Stadt fordert Schadensersatz für Teerdecke wegen Unfall und Brand.

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9 Antworten

Wenn Du einen Schaden an einem öffentlichen Gut (egal ob Leitplanke oder Straßenbelag) verursacht, dann bist Du auch für den Schaden haftbar. Allerdings springt in diesem Fall deine Fahrzeughaftpflichtversicherung ein.

Folgendes ist jetzt zu tun:

  1. Du leitest den Brief an deine Haftpflichtversicherung weiter - falls Du den Unfall bereits gemeldet hast unter Nennung der Schadenfallnummer, ansonsten findest Du im Internet bei deinem Versicherer das Formular zur Meldung eines Schadens.

  2. Du schreibst einen Brief an deine Gemeinde/Stadt, in der Du sie darüber informierst, daß Du deren Forderung an deine Haftpflichtversicherung weitergeleitet hast, nennst die relevanten Informationen (Versicherung, Vetragsnummer, ggfs. Schadensfallnummer) und teilst ihnen mit, daß sie sich zwecks Regulierung des Schadens direkt an die Versicherung wenden sollen.

Ob und in welcher Höhe die Forderung gerechtfertigt ist, überprüft dann deine Versicherung.

P.S: Und wenn ich "Brief" schreibe, dann meine ich "Brief", also Papierform! Beide Briefe am besten per Einwurf-Einschreiben, das kostet je 1,60€ extra - aber der Zugang ist damit bestätigt!

allesmurks 27.06.2013, 13:16

"P.S: Und wenn ich "Brief" schreibe, dann meine ich "Brief", also Papierform! Beide Briefe am besten per Einwurf-Einschreiben, das kostet je 1,60€ extra - aber der Zugang ist damit bestätigt!"

Überflüssig, da rechtlich keinerlei Relevanz. Das Einschreiben bestätigt nur den Eingang des Briefumschlags. Was da drin war, kannst Du aber nicht beweisen. Im Zweifel behauptet der Gegner, der Umschlag sei leer gewesen, was Du nicht widerlegen kannst... Das einzige, was helfen kann, sind Zeugen, die alles bestätigen können (vom Befüllen des Umschlags an bis hin am besten zum Einwurf im Hausbriefkasten des Empfängers oder sonst bis zur Abgabe bei der Post)

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Das ist normal und üblich so. Wenn du z.B. eine Leitplanke rammst bist du für die Kosten für den Austausch auch haftbar - wie hier aber schon mehrfach beschrieben ist die Forderung der Stadt ganz einfach an deine Kraftfahrzeug-(Haftpflicht-)Versicherung zu richten, die übernehmen auch diese Kosten.

Es kann durchaus sein, dass sich der Betrag erst nach 4 Monaten ergeben hat. Es kann ja sein, dass sie erst einen Gutachter beauftragen mussten.

Allerdings ist das schon etwas seltsam: wenn du einen durch jemand anderen entstandenen Schaden an deinem Auto hast, musst du auch schnellstmöglich! zu einer Werkstatt oder zu einem Gutachter, damit die gegnerische Versicherung sicher sein kann, dass in der Zwischenzeit nicht ein neuer Schaden entstanden ist, den du einfach "mitabrechnen" lassen willst. Was steht in deinem Schreiben drin? Steht da, wer diese Geldsumme abgeschätzt hat und wann diese Schätzung gemacht wurde? Theoretisch könnte ja auch sein, dass der Bauer mit seinem Traktor nochmal über die Stelle drübergefahren ist und damit noch mehr beschädigt hat - in 4 Monaten ist ja viel möglich.

Es spielt allerdings keine Rolle, ob das eine Straße oder ein Feldweg ist - irgendjemandem gehört dieser Weg und du hast einen Schaden daran hinterlassen. Egal, ob das ein Unfall war oder nicht. Kontaktiere am besten deine Versicherung und frage nach, was du da machen kannst, die können dir am besten helfen.

Ansonsten kannst du selbstverständlich auch einen Anwalt zu Rate ziehen - der kostet allerdings auch was. Rechtsschutzversicherungen sind für solche Fälle wirklich hilfreich.

da musst du die Satzung der Gemeinde kennen und durchlesen. Diese haben isch wegen der Verarmung derart drastisch geändert das jedwede Leistung derer inzwischen als Kosten für den Bürger umgesetzt werden. Freiwillige Feuerwehr, Hundesteuer, usw....

bigsur 26.06.2013, 13:48

Quatsch, das hat doch nix mit der Gemeindeordung zu tun. Wer einen Schaden an öffentlichem Gut verursacht, muß dafür aufkommen - was hat denn die Geimeindeordung damit zu tun? Sollen die übrigen Bürger den Schaden begleichen?

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PatrickLassan 26.06.2013, 14:05
@bigsur

Und was soll der Hinweis auf die Hundesteuer? Die gibt es schon seit Jahrzehnten.

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Selbstverständlich dürfen Sie von dir Schadensersatz fordern. Wer mit dem Auto eine Leitplanke platt macht, muss sie auch zahlen! ;)

Ob die 900 € angemessen sind, weiß ich nicht, aber das Amt sollte die Forderungshöhe dir erklären können.

Reiche das Schreiben an Deine Roller-Versicherung weiter.

ein fall für die haftpflicht von deinem roller

Du hast den Schaden verursacht.

Leite das an deine Versicherung weiter. das ist ein Haftpflichtschaden.

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