Stabilitätsgesetz und magisches Viereck?

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Ich habe mal darüber eine Klausur geschrieben. Das Stabilitätsgesetz von 1967 beinhaltet, dass der Im- und Export eines Landes 0 betragen soll. Das heißt, Deutschland soll nicht mehr exportieren, als es importiert. Der Export soll die Importkosten ausgleichen.

Dieses Gesetz hat denn Sinn, dass nicht auf der einen Seite sich manche Länder hoffnungslos überschulden, zum anderen nciht einige Staaten, wie z.B. Deutschland heute, anderen Ländern ihre Exporteinnahmen nimmt.

Es soll zu weltweiter sozialer Gerechtigkeit beitragen. Eingehalten wird dieses Gesetz leider nicht. Wir haben ein derart hohen Exportüberschuss, dass dies an grenzloser krimineller Energie gleicht.

Das magische Viereck enthält vier Ziele:

Stabiles Preisniveau (keine Hyperinflation)

hoher Beschätigungsgrad (nahezu Vollbeschäftigung und Vollzeitbeschäftigung)

außenwirtschaftliches Gleichgewicht (siehe Stabilitätsgesetz 67)

stetiges und angemessenes Wirtschaftswachstum

Erst wenn alles vier gegeben ist, kann man man von einer gesunden Volkswirtschaft reden.

Doch das magsiche Verieck ist ebenfalls veraltet. In den 60er wusste man noch nichts von der drohenden Selbstzerstörung durch die Umweltverschmutzung oder von der ab 1982 immer intensiven ungerechten Verteilung des Reichtums, weshalb das Viereck zu einem Sechseck erweitert wurde. Soziale Gerechtigkeit und Umweltschutz (Co2 Neutralität) gehören mit zum magischen Sechseck.



Viel dank!

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