Staatsanwaltschaft entscheidet

8 Antworten

Wenn sich alle einig sind und der geschädigte die auf eine anzeige verzichtet so wie ich das verstanden habe geht das gar nicht zur staatsanwaltschaft weil ohne anzeige kein tatbestand mehr vorliegt.

Doch es ging bzw geht zur Staatsanwaltschaft, doch selbst der Polizist meinte das evtl nichts passieren könnte weil der jenige ja nicht vorbestraft ist usw....

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"Fallen gelassen" wird da vermutlich nix. Was Du meinst, ist im Übrigen eine Verfahrenseinstellung. Und die ist bei einer derart hohen Schadenssumme nicht mehr zu erwarten. Wenn die Staatsanwaltschaft es sich einfach machen will, wird sie einen Strafbefehl gegen den Täter in Höhe von ca. 30 50 Tagessätzen beantragen (so ca. 1-2 Netto-Monatsgehälter). Wenn die mehr Aufwand betreiben wollen oder einen Sinn für unsere Jugend haben, werden die Anklage beim Jugendrichter erheben, was bei 20jährigen durchaus möglich ist. Was aber nicht bedeutet, daß die STrafe am Ende schlimmer sein muß.

Daß der Geschädigte verlauten ließ, daß er an einer Bestrafung kein Interesse hat, kann sicherlich strafmildernd berücksichtigt werden. Ein Grund, deshalb das Verfahren einzustellen, ist es aber nicht.

Und wie ist das bei jemanden der Arbeitslosengeld 1 bezieht plus geringfügig beschäftigte Arbeit(kommt insgesamt auf ca 400€ im Monat)

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@Ullamann93

Die Höhe der Geldstrafe richtet sich ja nach der Höhe des Netto-Einkommens. Hier sind dann Arbeitslosengeld + Gehalt aus einem Monat zusammen 30 Tagessätze.

Beim Jugendgericht würden für Arbeitslose wohl Sozialstunden verhängt werden, wenn Jugendstrafrecht zur Anwendung kommt. Eine Verhandlung beim Jugendrichter kann man im Übrigen auch dadurch erzwingen, daß man einfach Einspruch gegen den Strafbefehl einlegt.

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Das entscheidet einzig und allein die Staatsanwaltschaft.Ob die Beiden sich nun geeinigt haben oder nicht. Es liegt eine Straftat im Raum.

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2) Alle sehen ja auf welches Konto dieser Geldeingang stattgefunden hat, entsprechend einfach muss es doch sein einen Täter zu ermitteln und vorallem das Geld zu sperren. Denn eine derartige Summe kann man ja gar nicht einfach abheben ohne Anmeldung.

3) Nehmen wir an es findet keine Prüfung wie in 1) Statt und das Geld wird auch nicht abgehoben sondern weitergeleitet ins Ausland müsste ja sogar in diesem Fall noch ein Rückgriff hierauf möglich sein oder? Sogar der Täter könnte ja "ausgeliefert" werden oder?

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