Staatsanwalt "bedroht", was tun?

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8 Antworten

Ich habe damit keine Erfahrungen gemacht. Dein Weg zum Anwalt war richtig. Ich würde dir aber eine Dienstaufsichtsbeschwerde empfehlen. Sprich das mit deinem Anwalt durch.

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"Eine Bedrohung ist die Ankündigung eines künftigen Unheils auf das der drohende Einfluss zu haben vorgibt."

Das kann sicherlich als Drohung gewertet werden und war saudumm. Wenn Du beweisen kannst, dass er wirklich so dumm ist und vertrauliche Informationen weitergibt, dürfte das für ihn sehr unangenehm werden.

Du bist doch in einer Rechtsberatung. Bespreche das mit Deinem Anwalt.

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Kommentar von kayo1548
05.12.2015, 21:48

""Eine Bedrohung ist die Ankündigung eines künftigen Unheils auf das der drohende Einfluss zu haben vorgibt.""

das hat mit der juristischen Kriterium nur wenig zu tun.

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Kommentar von Alien0127
06.12.2015, 10:11

Mich interessiert wo du die Definition her hast? Strafrechtlich auf jeden Fall nur teilweise richtig.

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Der genannte Satz erfüllt nicht die Tatbestandsmerkmale einer Bedrohung. Wenn sich dies so ereignet hat, hast du nichts zu befürchten.

Du hast nämlich die Konsequenzen nicht näher erläutert.
"Das wird noch Konsequenzen haben, darauf kannst du dich gefasst machen. Ich schenke dir dafür viele Süßigkeiten"

War jetzt mal ein Beispiel.

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Kommentar von Alien0127
06.12.2015, 10:13

Auch mit der erläuterten Konsequenz "Nächstes mal im dunkeln bekommst du ein paar auf die Schnauze" wäre die Bedrohung nicht erfüllt, davon hängt die Strafbarkeit nur bedingt ab.

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Kommentar von cool22123
06.12.2015, 21:50

??? seid wann das denn???

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Wende dich an die Staatsanwaltschaft und bitte darum, dass er wegen Befangenheit vom Verfahren abgezogen wird. So wie du das her schreibst, liegt auch kein Straftatbestand vor. Also weder Nötigung noch Bedrohung.

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So wie du es hier geschildert hast, war das keine Drohung, sondern eine Warnung. Und Warnungen darfst du soviel aussprechen wie du willst. Ich würde mich von der Anzeige nicht beeindrucken lassen. Im Kern würde ich deshalb dann auch bei dieser Aussage bleiben.

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Kommentar von kayo1548
05.12.2015, 19:06

"Und Warnungen darfst du soviel aussprechen wie du willst"

wenn die Warnung reicht um eine Nötigung oder Bedrohung darzustellen ist das auch strafbar.

Wenn ich z.b. sage "ich warne dich: sprich mich noch einmal an und dann hau ich dir eine aufs Maul" ist eine Nötigung; ob das jetzt "warnend" ist oder nicht spielt da keine Rolle.

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Das ist definitv keine Bedrohung und auch keine Nötigung.

Für Bedrohung müsstest du ihn oder eine ihm nahestehende Person mit einem Verbrechen bedrohen.

Für eine Nötigung müsstest du ihn rechtswidrig mit Gewalt oder durch Drohung mit einem empfindlichen Übel zur Handlung, Duldung oder Unterlassung nötigen.

Beides ist nicht der Fall;  der Gang zum Anwalt ist in jedem Falle der richtige Weg.

Wie die Chancen stehen ist natürlich etwas, dass dir hier niemand sagen kann.

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Was ich mich eher frage ist wieso darf ein Stattsanwalt der mit dir in die gleiche Klasse gegangen ist an einem fall von dir teilhaben. geht das nicht in die befangenheit rein ?

Und wie schon paar gesagt haben Anwalt einschalten ist der richtige weg, der kann dir auch viel besser sagen was du machen kannst, zudem was mir auffällt ist gibt es zeugen für was du gesagt hast ?

wenn nicht ist es aussage gegen aussage oder irre ich mich da ?

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Wende Dich an die Anwaltskammer. Als Startsanwalt ist er zum Stillschweigen verpflichtet.

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