staatl.geprüfter Bautechniker oder Meister

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4 Antworten

In der offizielle europäischen Qualifikationseinstufung bildet der Staatlich Geprüfte Techniker (FS) (Fachrichtung z.B. Hochbau), die Stufe zwischen dem Meister und dem Ingenieur. Es handelt sich hierbei um ein Fachschulstudium, z.B. an der Staatlichen Technikerschule Berlin. Das ist die technische Fachschule des Lande Berlin. Es gibt aber auch private Anbieter. Hier gibt es mehrere technische Fachrichtungen unter denen der Studierende wählen kann, z. B. Bautechnik, Maschinentechnik, Elektrotechnik. HLS u.s.w.

Vom Bildungslevel her ist der Technikerabschluss höher angesiedelt. Im Arbeitsleben können beide auf gleicher Augenhöhe zusammenarbeiten.

Der staatlich geprüfte Bautechniker ist als der besser Ausgebildete zu sehen. Denn ersten muss er zwei Gesellenjahre vorweisen und hat dann ein viersemstriges Vollzeitstudium zu absolvieren.

Ein Meister absolviert sein Ausbildung auf einer Meisterschule und hat meistens schon fünf Gesellenjahre hinter sich. Aber die theoretische Ausbildung erreicht nicht das Niveau eines Technikers. Gerade in Fächern wie Mathematik, Statik , Physik etc.

Der Bautechniker ist der bessere Experte, wenn es um die Bautechnik geht, der Meister hat neben einer technischen auch eine fundierte Ausbildung in Betriebsführung.

Beide sind als gleichrangig, aber unterschiedlich in ihren Schwerpunkten.

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