ST Streckensenkung beim Belastungs EKG?

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Veränderungen der ST-Strecke können auf gestörte Durchblutung des Herzmuskels hindeuten, also z.B. auf Herzkranzgefäßverengung. Senkungen sind dabei weniger "schlimm" als Hebungen der Strecke. Da die Veränderung bei dir nur bei hoher Belastung und damit hohem Sauerstoffverbrauch auftrat, und darüber hinaus keine klinischen Symptome wie Brustenge, Luftnot oder ähnliches auftraten, muss man das ganze zwar als ein Warnzeichen werten, mal nach den Herzkranzgefäßen zu schauen und das Herz zu beobachten, es besteht aber keinerlei akute Gefahr oder Behandlungsbedarf. So leid es mir tut, es zu sagen, aber auch mit jugendlichen 54 ist das Herz als Verschleißorgan bereits nicht mehr so fit wie das eines 20jährigen. Du kannst ganz beruhigt den Termin beim Kardiologen abwarten und dann schauen, was der sagt - vielleicht sagt er sogar, das kein Behandlungsbedarf besteht.

Danke schön. Ich habe vergessen zu erwähnen, dass ich schon sehr lange psychosomatisch krank bin, Angst, Depressionen usw. und ich hatte vor dem Bel.EKG 5 mg Diazepam genommen, nehme ich leider als Dauer Medikament, 15 mg pro Tag, genau wie das Antidepressiva Trimiparin 100 mg. Kann das auch im Zusammenhang stehen? LG!

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@sabine58

Möglicherweise, da kann ich aber nciht wirklich sicher sagen, ob das eine typische Nebenwirkung ist. Klingt eher unwahrscheinlich, weil die EKG-Veränderungen dann belastungsunabhängig da sein sollten, aber ich weiß es nicht sicher.

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Du warst vermutlich beim Hausarzt. Der hat alles richtig gemacht. Er stellte eine Veränderung der ST-Strecke fest. Um beurteilen zu können, ob das harmlos ist (kann z. B. durch Medikamente verurschat werden) oder die ersten Anzeichen einer Erkrankung, braucht man sehr viel Erfahrung. Daher wurdest du zu einem Kardiolgen überwiesen. Das ist perfekt und noch kein Grund zur Besorgnis und daher sind auch sechs Wochen Wartezeit kein Thema.

Danke schön. Ja, ich war beim Hausarzt. Ich habe vergessen zu erwähnen, dass ich schon sehr lange psychosomatisch krank bin, Angst, Depressionen usw. und ich hatte vor dem Bel.EKG 5 mg Diazepam genommen, nehme ich leider als Dauer Medikament, 15 mg pro Tag, genau wie das Antidepressiva Trimiparin 100 mg. Kann das auch im Zusammenhang stehen? LG!

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@sabine58

Das kann sehr gut ein Zusammenhang sein. Sicherheit wird dir der Kardiologe geben.

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Herzstolpern und Zuckungen?

Seit der zweiten Pfingstferienwoche (Bayern) bemerke ich Extrasystolen bzw es fühlt sich so an, hatte seitdem 1-3 Aussetzer, Zuckungen am linken Oberschenkel, Kopf zuckt, und Brustbereich auch, andere haben das auch schon öfter bei mir gemerkt und gesagt dass das nicht normal ist und auf jeden Fall irgendwas nicht stimmt, aber meine Eltern sagen dass kann nichts mit Herzproblemen zu tun haben sondern ist was neurologisches also ich soll zum Neurologen, jetzt war ich beim Hausarzt (EKG, Blutabnahme, Blutdruckmessen, Puls messen) und würde zum Kardiologen überwiesen erstmal weil ich die Zuckungen in dem Moment nicht hatte (diese Beschwerden treten nicht die ganze Zeit auf sondern nur zeitweise) beim Kardiologen wurde BELASTUNGS-EKG, Lungenvolumen, Blutdruckmessen, Blutabnahme, Ultraschalluntersuchung, EKG gemacht, Langzeit-EKG und Langzeit-Blutdruck kommt noch. Von 2013-2015 hab ich Betablocker (Meto Hexal 47,5 kg) genommen wegen mittelschweren Bluthochdruck (150:95) genommen, dann vom Arzt aus abgesetzt weil's mir besser ging und seit April 2018 nehme ich sie wieder weil ich wieder hohen Blutdruck habe, also nach Absprache mit meinem Hausarzt, aber aufgrund der Zuckungen, Herzstolperer auch mit ärztlicher Empfehlung wieder abgesetzt und warte jetzt den Abschlussbericht vom Kardiologen ab der bei der Ultraschalluntersuchung auch eine vergrößerte Leber festgestellt hat, zu viel Fetteinlagerungen was ich nie bemerkt habe. Das ganze zieht sich über Wochen weil ich wegen jeder Untersuchung einzeln zum Kardiologen muss, und nächste Woche wegen Langzeit EKG und Langzeit Blutdruck zum Hausarzt muss. Ich hab das recherchiert und es könnten irgendwas mit dem Vegetativen Nervensystem sein aber bin mir da auch nicht sicher, was könnte es noch sein? Ich bin deswegen total nervös!

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Habe seit ca einem Jahr Herzstolpern usw. Habe dann vor einem 3/4 Jahr mehrere Ruhe EKGs (alle ok), ein Herzecho (ungefährlicher Mitralklappenprolaps), ein Langzeit EKG (gehäufte ungefährliche supraventrikuläre Extrasystolen) und ein Belastungs EKG (ok) machen lassen. Dann hieß es "Angststörung". Vor ein Paar Wochen gings wieder los. Bin vor ca 10 Tagen wieder zum Kardiologen (Herzecho) und hab ein gutes Herz (bis auf den Mitralklappenprolaps). Pumpfunktion 70%. Dann hatte ich vorgestern ein Belastungs EKG (bei dem man meine Unsportlichkeit sehen konnte, der Rhythmus war aber ok) und ein Langzeit EKG den ich gestern morgen bei der Arztpraxis abgegeben habe. "Wir schicken es zum Kardiologen und in ca EINER WOCHE müsste es dann fertig sein. Jetzt zu meinem Problem: Heute um 12 hat die Praxis auf meinem AB gesprochen und gesagt, dass das LZ EKG wiederholt werden müsste. Haben den Grund natürlich nicht genannt und schön kurz vor Feierabend angerufen, so dass ich (der sowieso schon seit 1 Jahr denkt, dass da irgendwas ist und mir Gedanken über die Symptome mache) jetzt schön ein ganzes Wochenende Panik schieben kann... Haben aber auch nicht "dringend" oder so gesagt. Nur dass es mir am Montag um 7.30 nochmal angelegt werden soll. Ich habs doch erst GESTERN UM 8.00 morgens abgegeben. Haben die da so schnell drauf gucken können und das EKG war so schlimm, dass die es nochmal machen wollen? Hatte an dem Tag nämlich sehr viel von den, laut Arzt, "nervösen Herzbeschwerden" und mache mir jetzt Sorgen. Kann mich da vielleicht mal jemand beruhigen?

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