Spürt ihr die Ablehnung der Uniformträger?

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10 Antworten

Ich bin ein ungedienter Halbwisser, lieber PvTMarty,

denn ich habe damals, als es noch Pflicht war zu dienen, meinen Kriegsdienst verweigert.

Vielleicht ignorierst Du meine Antwort doch nicht?!:

Ich hatte - auch als Kriegsgegner und Kriegsdienstverweigerer IMMER Respekt vor Menschen in Uniform!

AUCH vor Soldaten!

Ich finde Deine Erfahrungen sehr, sehr betrüblich - Nie würde ich einen Menschen wegen seiner Zugehörigkeit zu einer Organisation, die uns schützen soll (Polizei, Bundeswehr, DRK, NGOs, Lehrer....) schlecht ansehen!

Im Gegenteil: Ich denke, Du tust etwas Gutes und Wichtiges für unser Land, und dafür gebührt Dir Respekt!

Knicke da niemals ein! Gib dem Bettler nichts! - DU schuldest ihm nichts - und alles, was Du der Gesellschaft schuldest, das leistest Du ab und zwar deutlich mehr als Andere! Steh dazu mit Stolz.

Diejenigen, die Dich so unwürdig behandeln, sind bedauernswerte Feiglinge -

JA ich spüre auch Ablehnung gegen Uniformträger (obwohl ich keiner bin) seitens der anderen Nicht-Uniformträger - aber ich versuche im tägl. Leben dem entgegenzuwirken, indem ich bspw. mit Polizisten, die mich kontrollieren, freundliche Worte wechsle anstatt sie anzupflaumen - andere Gelegenheit habe ich leider nicht...

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So etwas gab es früher, etwa im 68-Jahr ff. noch viel öfter. Da wurde man regelrecht geschult, wie man verbale und handgreifliche Angriffe von "Friedensfreunden" parieren kann.

Du solltest über die Mutter ("Das sind böse Menschen") denken, das ist eine dumme Frau.

Heute würde ich ihr das sogar sagen, aber ich bin bereits im Ruhestand.

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Hallo,

leider haben vor allem zugereiste  heutzutage fast überhaupt keinen Respekt mehr vor den Vertretern der Staatlichen Gewalt.

Und unsere Politiker unterstützen das ganze auch noch,in dem sie es schönreden und der Presse verbieten, so was Publik zu machen.

Siehe Köln Hbf und die Sylvester -Ereignisse.....anstelle das man als Staat durchgreift und da aufräumt...nein es wird Kuschelkurs mit den ganzen Banden da gefahren.

Wenn du Köln regelmäßig durchfahren musst , empfehle ich dir das in Zivil zu tun.

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Einer meiner Freunde ist Kapitän a.D der Marine.

Er hat ähnliches aus seiner aktiven Zeit berichtet. Es gibt Gruppen in der Gesellschaft, die bei jeder Uniform sofort an die Wehrmacht denken, und jede Form des Militärs ablehnen. Sie scheinen sich keine Gedanken darüber zu machen, dass ein Land ohne Militär nicht lange existieren kann.

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Als Uniformträger sticht man nun mal aus der Masse heraus. Natürlich kann das auch Reaktionen provozieren.

Ich selbst z.B. stehe aufgrund meiner Dienstzeit dem Militär sehr kritisch gegenüber und hatte nach meiner Entlassung einen ausgesprochenen Hass auf Uniformen. Ich würde das aber nie an einzelnen Soldaten festmachen, sondern hege da eher so etwas wie Mitgefühl.

Eine gewisse Ablehnung meine ich damals aber auch wahrgenommen zu haben. Das lag aber wohl eher daran, daß es in besagter Gegend nicht viel anderes als Militär gab und sich die Ausgänger dort nicht selten in der Kneipe die Kante gegeben haben.

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Derart negatives habe ich noch nicht selbst erlebt aber von Kameraden schon des öfteren gehört.
Das sind die Medien, die die Bundeswehr zu unrecht durch den Dreck ziehen und eine Verteidigungsministerin die das ganze noch verschärft, anstatt die Truppe in Schutz zu nehmen und Aufklärung zu verschaffen.

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Kommentar von ArbeitsFreude
01.07.2017, 22:28

Nein, sorry, lieber Jerischo, es sind NICHT die Medien, es sind die Menschen, die gerne die Früchte der Ordnung verzehren mögen,
ohne den Preis für die Einhaltung der Ordnung zahlen zu wollen!

Ökonomisch nennt man die "free rider"

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Kommentar von Jerischo
03.07.2017, 12:22

So kann mans auch ausdrücken...

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Denk an die guten Erfahrungen und bleibe selbst stur und freundlich, wenn Dir jemand frech kommt.

Einige wollen Dich verunsichern, aber das werden sie nicht schaffen.

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Ich war über 10 Jahre Offizier. Ich weiß, von was du sprichst. Die Akzeptanz der Truppe in der dt. Zivilbevölkerung ist traurig gering. Uns braucht man aber komischerweise immer dann, wenn die Oder mal wieder über die Deiche tritt, irgendwo ne Katastrophe ist oder wir unseren Arsch in Afghanistan oder sonstwo für die NATO hinhalten müssen.

Mach dir nichts draus. Du wirst feststellen: so viel Zusammenhalt wie unter Kameraden wirst du draußen später nie wieder finden. Diene dem Eid, erfülle deinen Auftrag und sei stolz auf das Geleistete. Kein Zivilist wird je verstehen, was "dienen" bedeutet.

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Danke für Deinen Dienst!

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Du hast alles richtig gemacht. DENN DU BIST EIN SOLDAT UND DAFÜR VERDIENTS DU RESPEKT schließlich ist es auch ein Teil deiner Aufgaben für sicherheit zu sorgen. Als ich die Geschichte mit dem Kind gelesen habe hat mich dass sehr traurig gemacht schließlich setzt du dein Leben ein auch für diese Menschen. Du Hilfest ja auch bei Hochwasser und dann sagst du ja auch nicht dass du keine sandsäcke füllen möchtest. Das einzigste was du machen könntest ist die Mutter aufzuklären.

Mfg

Und nochmals mein Respekt als Soldat hast du 👍👍

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