Sprüche ehemaliger DDR-Bürger?

4 Antworten

Das Hauptargument von DDR-Nostalgikern ist immer: In der DDR musste niemand hungern.

Nein, hungern musste da niemand. Aber das Warenangebot war mies, auch bei Lebensmitteln. Oft gab es die einfachsten Sachen nicht.

"Das hatten wir früher auch."

Das sag sogar ich manchmal.

Mein Lieblingsspruch:

Danke, ihr lieben Revoluzzer und Krakeeler des 89 - er Herbstes, dass ihr mir die Gelegenheit verschafft habt, eine Wüste kennenzulernen,

in der angeblich Demokratie und alle möglichen "Freiheiten" herrschen,

in der die Schüler bei Pisa-Vergleichen das bequeme Mittelmaß des Bildungsniveaus demonstrieren,

in der das hochgelobte föderale System bei der ersten größeren Bewährungsprobe (Corona) seine Unzweckmäßigkeit unter Beweis gestellt hat,

in der die im GG verankerte Trennung Staat-Kirche eine Farce ist und Kirchen, seit neuestem auch muslimische Ausbildungen, mit Steuergeldern finanziert werden,

in der 30 Jahre nach der sog. Wiedervereinigung die Ossis auf vielen Gebieten immer noch Bürger 2. und 3. Klasse sind,

in der die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter aufklafft,

in der Milliarden von Steuern sinn- und planlos vergeudet werden, während die Anzahl der Sozialhilfeempfänger und der unbezahlbaren Wohnungen immer größer wird,

in der Völkerrechtsverletzungen höchstrichterlich abgesegnet werden,

in der bei Einhaltung rein bürokratischer und verwaltungstechnischer Voraussetzungen rechtsradikale und neonazistische Aufmärsche von den Exekutivorganen geschützt werden (gar nicht zu reden davon, dass auch letztere zunehmend nach rechts abdriften),

in der der Ausrüstungsgrad an IT, Internet usw. an Neanderthal und andere öde Gegenden erinnert,...

aber sonst geht es so la la!

Russland war noch nie unser Freund?

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