Spruch mit Berlin oder Kreuzberg

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2 Antworten

Schau mal:

Laissez-Faire

“Det is mir schnurz piepe.” Berlinerisch relaxt eine legère Art und Weise eine gewisse Toleranz an den Tag zu legen: “Das ist mir egal.”

2

Die Männer…

“Ick brauch'n richtijen Mann, keene uffjewärmte Leiche.” Das muss man heute ja ab und an wieder betonen, auch wenn Emanzipation doch was feines ist…

3

Hoffnung

“Det Kind wer'n wa schon schaukeln.” - Dieser Satz gibt Hoffnung und macht Mut. Ein schöner Satz. Alles wird gut. Berlinerisch ist schön.

4

Liebe

“Eener alleene is nich scheene, aba eener mit eene und denne alleene - det is scheene.” Übersetzung: “Einer allein ist nicht schön, aber einer mit einer und dann alleine - das ist schön.” Passt gut zu “Single in Berlin” oder eben auch nicht.

5

Respekt

“Der hat wat uff de Fanne.” Ein Satz, den eine Frau gern über ihren Mann sagt: Der ist immer für eine Überraschung gut oder: Der hat außergewöhnliche Fähigkeiten. Dafür lernt man gern Berlinerisch.

6

Blender

Ja, ja, die Berliner mögen es eher schlicht und bescheiden: “Keene Haare uff'm Kopp, aba ‘n Kamm inner Tasche,” rutscht ihnen schon mal raus, wenn jemand ein Angeber oder Blender zu sein scheint.

7

Luxus

“Lieba een bisken mehr, aba dafür wat Jutes.” lässt sich auf viele Lebensbereiche anwenden: Lieber ein bisschen mehr, aber dafür etwas Gutes.

8

Oh je…

Hilfe, ich will hier weg: “Ick sitz hier wie'n Affe uff'n Schleifsteen.” Passt zum Dschungelcamp oder der Polizeiwache. Wörtlich übersetzt heißt es: “Ich sitze hier wie ein Affe auf dem Schleifstein.” - also nicht besonders gut.

9

Na toll….

“Det kann Lehmann's Kutscher ooch.” Ob der gute Herr Lehmann einen Kutscher hat oder nicht steht gar nicht zur Debatte, sondern, dass das eben Vollbrachte kein Hexenwerk ist, sondern von “Jedermann” vollbracht werden kann.

10

Los jetzt!

“Nu aba ran an de Buletten.” Nicht nur in Berlin, sondern überall bekannt und genutzt, der Kultspruch, der ansagt, dass nun alle mal anfangen sollen.

Westberlin ist das Hühnerauge der Westmächte, auf das man von Zeit zu Zeit kräftig treten muß.“ „Zu den Zierden Deutschlands gehören seine Städte. Unter ihnen ist Berlin weder die älteste noch die schönste. Unerreicht aber ist seine Lebendigkeit

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