Springer/Bereithalten für Arbeitgeber - ohne Bezahlung?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das ist nicht in Ordnung. Eine Rufbereitschaft heißt, dass man seinen Aufenthaltsort und seine Beschäftigung trotz "Freizeit" nicht frei wählen kann, weil man im Einsatzfall in einer angemessenen Zeit im Betrieb zu sein hat. Der Besuch eines Konzerts, eine Schiffsrundfahrt oder der Geburtstag bei der Oma fallen daher zum Beispiel aus. Das bedeutet eine klare Einschränkung der Freizeit, und dafür muss es eine Vergütung geben.

Zudem ist man nicht verpflichtet, sich auf eine solche Regelung einzulassen, sofern sie nicht vertraglich vereinbart ist.

Ich würde euch raten, euch nicht zu diesen Bedingungen darauf einzulassen.

https://anwaltauskunft.de/magazin/beruf/angestellt/862/rufbereitschaft-verguetung-und-ruhezeiten/

Vielen Dank

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Ich weiß ja nicht ob ihr einem Tarifvertrag angeschlossen seid oder nicht. Eine derartige Vorgehensweise kann eigentlich nur mit der Zustimmung des Betriebsrates angeordnet werden. Auf jeden Fall steht euch für die Tage ein Bereitschaftsgeld zu .

Vielen Dank

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Hallo... ich habe einen Arbeitsvertrag mit 40 Stunden pro Woche und erhalte Stundenlohn. Nun ist es aber so, dass mich der Betrieb max. 30 Stunden pro Woche arbeiten lässt, weil nicht mehr Arbeit da ist. Das heißt, manchmal bin ich nur 3 1/2 oder 6 Stunden dort und werde dann nach Hause geschickt. Dafür muss ich oft am Wochenende (Sa und So) arbeiten, um die fehlenden Wochenstunden aufzuholen. Muss mich der Arbeitgeber für 40 Stunden pro Woche bezahlen? Denn ich will ja so lange arbeiten und kann nichts dafür, wenn keine Arbeit mehr da ist?

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Ende November erkrankte Person A. für 4 Wochen, AU lag dem AG pünktlich vor.

Da Person A. Ende November aber noch keine Dienstzeiten für den Dezember erhalten hatte (Vorgesetzte sagte Ende November, die Einsätze können noch nicht bestimmt werden) gab es zu Beginn der AU keinen vorgegebenen Dienstplan für den nächsten Monat

In der Dezember Abrechnung merkte A. dass es kein Gehalt gab. Aus der Zeiterfassung ist es ersichtlich dass die Krankentage zwar vermerkt waren, aber nicht vergütet worden - da kein Dienstplan vorlag. Diese nicht gearbeiten Tage sind zwar als "krank" vermerkt, aber tauchen als Minussaldo auf.

Ist dieses gerechtfertigt? Muss der AG da nicht die durchschnittliche Arbeitszeit der letzten Monate berechnen, da es Person A. Ja zum Nachteil ausgelegt wird, flexible Mitarbeiterin zu sein die auf Anweisung det Vorgesetzten "wartet".

Hinzuzufügen wäre noch dass ein fester Vertrag mit monatlichem Festgehalt besteht. Im Vertrag galt die Berufsbezeichnung der Pflegefachkraft mit 35 Stunden. Keine Honorarkraft o.ä. sondern normal SV-pflichtig angestellt.

Ich bedanke mich für Antworten. Liebe Grüße

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Hallo,

folgendes ich müsste morgen Zeitung austragen gehen,doch ich bin Krank,ich würde bei meiner Gebietsleiterin anrufen,sie wird bestimmt eine Lösung finden da ich keinen Helfer oder Vertreter habe.Meine Frage werde ich dafür trotzdem bezahlt??

Vielen Dank,für jede Antwort! :)

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Sowohl aus der freien Wirtschaft, als aus dem öffentlichen Dienst kenne ich es so, dass Ausfälle von den Kollegen getragen werden müssen, Basta.

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in meinem Unternehmen haben wir im Haupteingang eine Empfangsdame zu allen Geschäftszeiten sitzen die das macht was man sich darunter vorstellt: alle ankommenden Gäste begrüßen, die zuständigen Mitarbeiter informieren, dass sie nach vorne kommen sollen, alle Telefonate im Unternehmen entgegennehmen und weiterleiten, die Besprechungsräume eindecken und aufräumen und die Küche instand halten.

bisher wurde diese Mitarbeiterin von zwei anderen in Urlaub und Krankheit vertreten. Davon verlässt nun die eine das Unternehmen und die andere hat keine Lust mehr dazu.

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Aus diversen Gründen will ich das aber überhaupt nicht und wurde zudem meine reguläre Arbeit nachholen müssen, weil ich wegen der Vertretung mehrere Stunden bis zu ganzen Tagen in meiner Abteilung Ausfälle.

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