Spricht man von Rabenmutter, wenn die Mutter das Kindergeld der Kinder für sich verwendet statt den Kindern was zu kaufen ?

9 Antworten

Nunja, eigentlich kannst Du sowas nennen wie Du willst. Es handelt sich hier aber, für mein Verständnis, einfach nur um egoistisches Verhalten und leider ist dieser Charakterzug bei einigen Menschen anzutreffen!

Was mich allerdings ein klein wenig irritiert, warum muss der Vater sind das jetzt von seinen Kids berichten lassen? Wo war er denn, als die Familie noch zusammen gelebt hat? Hat er sich da gar nicht drum gekümmert, von welchem Teil des Familienbudget was bezahlt wird?

Das Kindergeld als Solches, ist doch einfach nur eine Leistung des Staates an die Eltern, weil sie sich den Luxus Kind erlauben und soll die Haushaltskasse insgesamt ein wenig entlasten. Wofür die Eltern dieses Geld genau verwenden, spielt von daher eine untergeordnete Rolle. Das Geld ist nicht Zweckgebunden, auch wenn die Bezeichnung "Kinder" davor steht!

Es wäre also auch zu Ehezeiten mit seine Aufgabe als Vater gewesen darauf zu achten, wer Geld für was ausgibt. Im Nachhinein einen als Butzemann hinzustellen, damit stellt er sich selbst eigentlich ein Armutszeugnis aus.

Kinder hält man aus diesen Diskussionen grundsätzlich raus. Hier handelt es sich für mich eindeutig um ein Problem, was nur die Eltern angeht. Und um eine Familie über Wasser zu halten, dafür tragen letztendlich beide Elternteile die Verantwortung. Wie die das genau untereinander regeln, darüber müssen sie sich schon selbst einigen!

Hört bitte einfach auf, vor den Kids schmutzige Wäsche zu waschen. Das hilft keinem weiter und schafft nur böses Blut!

Alles Gute für alle

Nein, von Rabenmutter spricht man, wenn sich eine Mutter nicht um ihre Kinder kümmert, sie nicht genug liebt und vernachlässigt und dadurch das Kindeswohl gefährdet ist. Nach deiner Definition wäre ja jeder, der sein Kind mit Geld überschüttet eine gute Mutter und jede H4 Mutter automatisch eine Rabenmutter. Geld ist nicht alles im Leben und man muss zur Beurteilung deutlich mehr wissen, als ob eine Familie Taschengeld zahlt und wieviel.

Zum ersten, das Kindergeld ist nicht für Taschengeld gedacht und auch nicht für Shoppingtouren, sondern in erster Linie mal für die Grundversorgung eines Kindes, d.h. Wohnung, Strom, Nahrung, Schule, Buskarte usw. War das vorhanden, dann ist das Kindergeld sehr wohl angekommen. Alles andere zahlen die Eltern eh von ihrem eigenen verdienten Geld. Und die Grenzen, was alles für das Kind ausgegeben wird, ist eh fliessend. Auch die neue Wohnzimmercouch ist mit für das Kind, wenn es auch drauf sitzt oder gar maßgeblich an der Vernichtung der alten mitgewirkt hat.

Wenn wenig Geld da ist, gibt es eben kein Taschengeld, das wissen wir nicht, wie die Verhältnisse sind. Oder aber die Eltern zahlen viel selbst für das Kind und es braucht daher kein Taschengeld, hängt ja auch ein bisschen am Alter.

Und wenn z.B.Markenklamotten (oder mehr als notwendig) gewünscht werden, dann ist es ja auch normal, dass man die dann selbst zahlen muss.

Ganz sonderbar finde ich aber, dass der Familienvater da nichts von gewusst haben will. Da scheint er sich ja gänzlich aus der Erziehung rausgehalten haben. Wie soll das sonst denn gehen, wenn man als Familie zusammen lebt. Da hat man gemeinsame Kassen, trifft gemeinsame Entscheidungen und redet miteinander.

Hatte die Mutter überhaupt Zugriff auf eigenes Geld und die Familienkasse oder blieb ihr nur das Kindergeld?

Ich kenne das von Jugendlichen auch, dass die oft meinen, zu kurz zu kommen. Mein Sohn hat in der Pubertät auch immer gemeckert, weil ich ihm sein Kindergeld nicht als Taschengeld gegeben habe. Die anderen bekamen angeblich alle 200 Euro Taschengeld, nur er nicht. Und gekostet hat er mich gar nichts, er hat kaum was gegessen, keine Heizung gebraucht, kaum Wasser und Strom.

Ich war alleinerziehend, Unterhalt bekam ich nicht für ihn. Er hatte seine Ausbildungsvergütung für sich alleine, ich kaufte ihm nebenbei immer noch so dies und das (Kleidung, Getränke , Schulsachen, Zuschuss zum Urlaub, Hygieneartikel). Trotzdem hieß es, ich behielt sein Kindergeld alleine für mich. Als er dann auszog, wusste er, was das Leben wirklich kostet.

Ich kann nur sagen, meine Kinder hatten immer alles, was sie brauchten und es ging ihnen finanziell gut. Markensachen gab es trotzdem nur auf eigene Kosten. Trotzdem gab es genug Grund zu meckern.

Und wenn die Kinder jetzt jammern, wie wenig sie bekommen haben früher, dann ist das doch jetzt ein guter Grund, dass Papa das jetzt ausgleicht.

Ich will hier jetzt keinem was unterstellen, ich kenne die Situation nicht, aber ich will nur zu bedenken geben, dass alles 2 Seiten hat und man beide Seiten kennen muss, bevor man urteilt. Vorverurteilungen sind immer schnell gemacht und einfach. Aber die Welt ist nicht nur schwarz und weiß.

Woher ich das weiß: eigene Erfahrung

Also bekommen die Kinder nichts? Kein Essen, kein Trinken, keine Hygieneartikel, keine Schulsachen, sie leben im Garten (jedenfalls nicht im Haus), sie dürfen Wasser, Strom und Telefon nicht mitbenutzen und ihren Müll auch nicht über den Haushaltsmüll entsorgen? Die Wäsche wird auch nicht gewaschen, das Waschmittel dafür bezahlen die Kinder auch? Denn genau das alles kostet Geld und auch (!) dafür ist das Kindergeld gedacht. Das Kindergeld ist definitiv nicht dafür gedacht, dass es 1:1 weitergegeben wird, so dass die Kinder sagen „ja, wir bekommen monatlich Sachen für 184€ gekauft“. Sicher, Kleidung kann in der Aufzählung der Anschaffungen für die Kinder auch dabei sein, nur schreibst du gar nichts zu den Einkommensverhältnissen, was sie beruflich macht. Dir geht es nur darum zu diffamieren.

Woher wollt ihr wissen, dass sie nur das Kindergeld für ihre Kleidung ausgibt?! Lebt sie nur vom Kindergeld und hat kein anderes Einkommen, dass man das so genau zurück verfolgen kann, woher das Geld für ihre Sachen kommt?

Vielleicht hat das Ganze auch erzieherische Gründe (Kinder sollen mehr im Haushalt machen/sich ihr gegenüber anständig benehmen oder es sollen nicht nur teure Markenprodukte angeschafft werden, dass sie solche Sachen dann über Geldgeschenke kauft, no name aber bezahlt oder bezahlen würde). Wie viel an Kleidung haben die Kinder denn tatsächlich im Schrank?

Fragen über Fragen. Man kann deiner Vorverurteilung folgen oder Erklärungen finden. Die Wahrheit werden wir so nicht erfahren, die wird dazwischen sein oder auch ganz anders.

Ich verstehe Deine Einwände. Aber Du bist im Unrecht, da Du unwissend bist.

Es ist so, daß die Rabenmutter das Kindergeld und die 450€ die sie verdient hat nur für sich ausgegeben hat. Alles andere was Du so schreibst, von Schulsachen, Nahrungsmittel usw. hat der Vater mit seinem Einkommen bezahlt. Daher habe ich Recht, daß nie was vom Kindergeld an die Kinder gekommen ist. So wurde es mir von dem Vater bestätigt.

Das sollte nun Deine getrübte Einsicht ändern!

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@albatroz1101

Ach - und wie hoch ist die Miete? Die Nebenkosten, Versicherungen, Nahrung, Telefon - das hat alles der Vater bezahlt? Und der Vater war während der Ehe nicht anwesend? Oder waum hat er nix mitgekriegt? Die ganze Geschichte passt irgendwie nicht.

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@Bitterkraut

Ja, das hat alles der Vater gezahlt! Sie hat in die Familie keinen Cent gezahlt und das was sie verdient hat und zudem das Kindergeld auf den Kopf gehauen.

Das versuche ich Dir doch die ganze Zeit zu erklären, oder bist du nicht bei Versand?

Der Ehemann war immer auf Montage, er hat davon nichts mitbekommen und nur gezahlt!

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Sie gibt also pro Monat 634 € für sich aus? Also kein Essen, kein Trinken, keine Ge- und Verbrauchsgüter des Haushalts - nur Artikel für den eigenen Bedarf? Miete und leiblichen Unterhalt zählt auch der Vater?Und du hast auch Belege (digitaler oder tatsächlicher Natur) dafür oder nur Erzählungen?

Wenn du alles so genau weißt, warum stellst du dann eine Frage? Für dich ist sie eine Rabenmutter, da kann es dir doch am A.... vorbei gehen, ob das andere auch so sehen oder nicht. Was sollte dann der Zweck der Frage sein, wenn du keinen anderen Standpunkt bzw. mögliche weitere Sichtweisen zulässt? Nur Dampf ablassen? Sorry, dafür ist das Netzwerk hier nicht gedacht.

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