Sprecht ihr Dialekt oder weitestgehend Hochdeutsch?

12 Antworten

Als Kieler Sprotte mit schwäbischen Wurzeln (Eltern) und dann nach Hessen/Rhein-Main-Gebiet ausgewanderte Person, spreche ich eigentlich Hochdeutsch. Aber der Klang und die Sprechweise wandelt sich je nach der Gegend, in der ich mich aufhalte bzw. der Sprechweise der Personen, mit denen ich gerade spreche.

Hochdeutsch umfasst alle Varietäten mit dem zweiten Lautwandel, also die Standarddeutsch und auch Mundarten.

Es gibt aber 3 nationale Standarddeutsch – in at, ch und de.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung

Nochmals: Im deutschsprachigen Raum dient Standarddeutsch für die Kommunikation. Lokal kann die örtliche Mundart verwendet werden.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung

Unüberhörbar Norddeutschland. Das ist aber kein Dialekt sondern nur eine Einfärbung der Sprache.

Ja, eine gewisse Färbung ist hier auch drin, aber nur sehr wenig.

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Ich selber stamme aus Thüringen, lebe aber schon seit knapp 20 Jahren außerhalb von Thüringen und habe schon immer Hochdeutsch gesprochen. In Thüringen spricht man aber keinesfalls generell Hochdeutsch. Im Gegenteil. Das Thüringische klingt für „nicht geschulte“ oder nicht daran gewöhnte Ohren dem Sächsischen recht ähnlich. Also weit weg von Hochdeutsch 😆🤷🏻‍♀️

Ja, ich finde die ganzen ostdeutschen Dialekte sehr ähnlich. Nur die Berliner sind was ganz anderes. Ich war bei der Bundeswehr in Erfurt (Transportbataillon), dort waren Leute von überall verteilt.

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@Maldweister74

Je nach dem wo man her kommt, erscheinen einem die „anderen“ Dialekte mehr oder weniger gleich. Ich könnte niemals nen Badener und nen Schwaben auseinander halten 🤷🏻‍♀️ Aber beide würden schwören, dass da Welten dazwischen liegen. So wie Thüringer eben allergisch reagieren, wenn man behauptet, sie würden sächseln 😆

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