Spreche jedem Menschen eine Glaubensbekenntnis ab. Wie abgewöhnen?

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21 Antworten

Aber mir tut es leid, fanatischen Anhängern ihren Halt zu nehmen. Wie aufhören?

Einfach indem du es sein lässt, anderen Menschen deine persönlichen Überzeugungen aufzudrängen, egal wie edel deine Motivation auch sein mag.

Oft will man sich in Wirklichkeit dadurch lediglich selbst erhöhen und macht dies aus egoistischen Motiven, die man sich dann als "Aufklärung" schön redet.

In meinem Fall gibt es übrigens nichts zu demontieren - mir ist als Buddhist bewusst, dass wichtige Grundlagen der Religion schlichtweg Glaubenssache und daher nicht beweisbar sind.

Grüß Dich TheSpecialOne96!

Das ist eine Frage der Toleranz. Auch wenn der andere sagt, Du hast recht, dann heißt das noch lange nicht, das Du ihn überzeugt hast. Es ist eines der schwersten Dinge überhaupt von seiner Religion zu lassen bzw. sie zu ändern.

Schließlich hat ja der andere sein Leben danach ausgerichtet. Eine Änderung bedeutet oft Schwerstarbeit. Und dafür muss einer Einsicht gefolgt werden, die nicht allein mit dem Kopf zu bewältigen ist, sondern mit Erfahrung, einer anderen Erfahrung als vorher. Die muss der andere aber erst machen wollen.

Grundsätzlich gilt der Satz: Du kannst niemanden ändern, nur der andere selbst bzw. Du nur Dich! Selbstverständlich kann man den anderen dazu bringen mehr nachzudenken, aber im Grunde ist man doch nur Ratgeber auf Zeit.

Dazu kommt und ich vermute das bei Dir, das Du leicht erregbar sein könntest und in der Diskussion kein Ende findest. Du hast vielleicht auch richtige Motive, doch können sie als Sendungsbewusstsein der anderen Art wahrgenommen werden. Selbst wenn andere einer Religion angehören, die dieses Sendungsbewusstsein ebenso besitzen bzw.- den Missionierungsgedanken verfolgen, so sind sie doch blind dafür und akzeptieren das nicht bei anderen, die das Gleiche verfolgen. Deswegen bringt das nichts.

Ich vermute eher, das der andere sich in die Ecke gedrängt fühlt und das daher die Zustimmung 'Du hast Recht' eher eine Flucht aus der Situation sein könnte, aber kein Ausdruck von Überzeugtsein.

Die beste und überzeugendste Methode anderen etwas zum Nachdenken zu geben ist, das man selbst als Beispiel voran geht. Ich denke aber, das geht nur, wenn man möglichst gelassen bleibt und sachlich fundierte Kritik übt. Ich halte es in solchen Dingen immer so: wer diskutieren will, dann bitte schön, aber ich sage was ich denke ohne unhöflich zu sein. Natürlich muss ich mich auch abgrenzen können, doch das allein  reicht nicht.

Ich finde man sollte ersatzweise etwas anbieten, was dem grundsätzlich religiösen Bedürfnis des Menschen entgegenkommt. Nur das eine nicht zu wollen und dagegen zu sein reicht nicht. Dafür sollte man selbst aber schon vorgedacht, dieses mit Hilfe der Vernunft überprüft und gelebt haben. Das wäre am besten meine ich.

Für mich bedeutet diese Vorgehensweise auch, den anderen in seinem religiösen Bedürfnis ernst zu nehmen. Aber leider mache ich auch dabei manchmal Fehler und muss mir selbstkritisch Zügel anlegen. Was mich angeht, so sage ich oft: Ich verstehe, das es Dir wichtig ist religiös zu sein, aber ich bin der Auffassung, das dafür kein Gott nötig ist. Es gibt andere Wege. Oft werde ich natürlich zurückgewiesen, aber je öfter man etwas wiederholt, was wirklich überzeugend ist, also der Trias von Wissenschaft, Philosophie und menschlichem Erleben entspricht, kann das Eindruck machen. Wichtig ist, und das ist auch ein Bestandteil meiner Argumentationen, muss auch die Vernunft in Glaubensfragen bzw. in religiösen Dingen eine Hauptrolle spielen.

Und damit Du gelassener mit anderen Menschen anderer Religionen umgehen kannst, solltest Du vielleicht Dich deutlicher mit dem beschäftigen, was Religion wirklich ist und Dich hinterfragen.

Hinter allem steht doch diese Frage, was Religion überhaupt ist bzw. ein religiöses Gefühl.

Hast Du schon mal darüber nachgedacht und versucht, das intensiv und vorurteilsfrei zu erforschen?

Herzlichen Gruß

Rüdiger

Glaubst du wirklich das ein fanatischer Moslem am Ende einfach Recht gibt, weil er mit seiner Geduld zu Ende ist? Ich kenne normalerweise nur ein Schlusswort von denen. " Du bist ein Ungläubiger und kommst in die Hölle." Aber ich habe derartige stichhaltige Argumente, das sowas nicht mehr aus ihrem Mund kommt.

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@TheSpecialOne96


Glaubst du wirklich das ein fanatischer Moslem am Ende einfach Recht gibt, weil er mit seiner Geduld zu Ende ist?

Es gibt verschiedene Reaktionen, der eine will aus der Diskussion flüchten, der andere beharrt auf seiner Position und rechtfertigt sich mit seinen Glaubensinhalten. Meistens werden dann pausenlos irgendwelche Suren aus dem Koran zitiert. Oder aber es wird resigniert weil keine Argumente mehr da sind. 

Doch Du kannst nicht daraus schließen, das sie überzeugt sind. Das Schweigen ist kein Anzeichen bzw. ein Beweis dafür. Gehe mal davon aus, das dies nicht der Fall ist.

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@vonGizycki

Also geh ich quasi immer als Verlierer raus, entweder er hört nicht auf und wenn er aufhört hat er keinen Bock. Wieso hat dieser Moslem am Ende gesagt: " Ich verstehe was du meinst" und aufgelegt anstatt: " Du laberst nur.." und dann aufzulegen. Der wurde im Verlauf des Gesprächs immer überzeugter von meiner Auffassung. Ein anderer in meiner Schule hat etliche stundenlange Gespräche mit vielen Mitschülern geführt, nachdem Gespräch mit mir hat er Dinge gesagt, wie: "Jedem das seine!" So hab ich den z.B. verändert. Extrem tolerant geworden. Davor wurde er sogar mal beinahe bei einem Legrer handgreiflich.

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@TheSpecialOne96

Das weiß ich nicht. Ich kann auch nicht  nachvollziehen, wie das Gespräch wirklich ablief.

Jedem das Seine kann aber auch anders interpretiert werden. Natürlich gibt es möglicherweise den ein oder anderen, der sich überzeugen lässt, weil seine Glauben sich noch nicht verfestigt hat.

Aber Du fragtest ja:

Spreche jedem Menschen ein Glaubensbekenntnis ab. Wie abgewöhnen?



Ich gehe davon aus, das Du Dich selbst meintest. Und darauf hast Du eine Antwort bekommen.

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@vonGizycki

Zusatz:

In der Mehrzahl der Fälle wirst Du als "Verlierer" zurückbleiben. Ich möchte aber raten, die Vorstellung eines Kampfes abzulegen und damit das Verliererimage.

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@vonGizycki

Wer diese Ansicht vertritt kann gar nicht verlieren in einer Diskussion. Ich diskutiere quasi mit Leuten, die an etwas glauben ohne Grundlage.

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@TheSpecialOne96

Das ist richtig. Deshalb habe ich das Wort Verlierer auch in Anführungsstriche gesetzt. Ich wollte damit sagen, das in der Mehrzahl der Fälle keine Überzeugung stattfindet.

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Wenn Du Spaß daran hast und Dir toll vorkommst, anderen ihren Glauben abspenstig zu machen: Tu es. Wenn es infolge dessen keine Glaubenskriege mehr gibt, prima. Warum reist Du nicht nach Syrien, in die Kriegsgebiete, und machst den dort Krieg führenden ihren Glauben abspenstig, unbedingt Krieg führen zu müssen. Wie es aussieht, bist Du die beste Waffe gegen ISIS und BokoHaram usw., lass Dich vom Außenministerium als Friedensstifter anstellen. Gegen Spesen und einem ordentlichen Tageshonorar, wäre billiger als eine Bundeswehrkompanie. Wäre doch prima, wenn unsere Bundeswehr dann zu Hause bleiben könnte. Ich finde: Mach was aus Deiner Begabung!

Leider verfallen solchen Dingen dumme Menschen, die nicht reflektieren. Das sind Fälle wo es schon zu spät ist.

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@TheSpecialOne96

Na, nicht gleich abwiegeln und aufgeben. Oben hast Du positiver und überzeugter geklungen. Also keine Rückzieher bitte. Wir setzen auf Dich.

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@berkersheim

Ich habe nicht behauptet das ich damit jeden fanatischen dummen Terroristen abbringen kann. Ein Mindestmaß an IQ ist leider erforderlich. 

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Du hast mit deiner Methode aber nur dann Erfolg, wenn sich der andere überhaupt auf Logik und Vernunft einlässt. Wenn nicht, gehen auch dir die Argumente ganz schnell aus.

Hier liegt schon mal ein logischer Denkfehler Deinerseits vor:

Logik und Vernunft

stehen nicht im Widerspruch zu einer möglichen Gottesexistenz...

Nach meinen (Er)Kenntnissen und meinem Wissensstand sprechen sie sogar eher dafür...

Gruß Fantho

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@Fantho

Und von welchem Gott sprechen wir diesmal?

Jedenfalls sind der biblische Gott JHWH, bzw. die Märchen, die über ihn erzählt werden, in meinen Augen eine Beleidigung für den Verstand.

Zumindest die Katholiken geben immerhin zu, dass vieles im Glauben der menschlichen Vernunft nicht zugänglich sei.

Vernunft und Logik bestimmen die Naturwissenschaften und die sprechen nun mal eindeutig gegen diesen Gott.

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@Hamburger02

Jetzt scheinst Du verstanden zu haben, dass hinsichtlich Gott differenziert werden muss...

Die Naturwissenschaft spricht 'nur' gegen diesen (biblischen, jüdischen, islamischen etc.) Gott, kann aber keine Aussage darüber machen, ob es eine Wesenheit Gott, sprich eine Höhere Macht gibt...

Zudem: Vernunft und Logik sind zB bei den Themen Karma und Reinkarnation allemal gegeben...

Gruß Fantho

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Logik und Vernunft? Wessen Logik? Wessen Vernunft? Die des 'Fragenstellers'?

Für mich riecht es eher nach Überheblichkeit.

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Überzeugte Gläubige, die einen FUNDIERTEN Glauben haben, wirst DU nicht zum Wanken bringen.

Du kannst es gern bei mir versuchen, aber ich warne Dich im Voraus, Es könnte ganz anders für DICH ausgehen.

cheerio

Ich bin bereit fang an, am liebsten würde ich mit dir telefonieren. Ist das irgendwie möglich?

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@TheSpecialOne96

Wolltest du nicht eigentlich damit aufhören? War das nicht deine Frage? Wie du damit aufhören kannst? Wirklich ne seeehr billige Masche. Könnte man melden (wenn es es nicht so lustig wäre).

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Wie Du sagst :alles ist möglich.Auch das, daß wir jetzt noch nicht kennen.Auch noch in hundert Jahren-falls die menschheit dann noch existiert-wird über diese Themen diskutiert werden.Aber kann es  sein, daß Manche nach einem sehr langen Gespräch mit Dir erschöpft sind, aufgeben und kleinbei geben?Es gibt bei diesen Themen nicht die eine , letzte Wahrheit. Auch wenn einem der Fanatismus mancher Religiösen nerven kann, sollte man auf die eigene Fanatismus-Bereitschaft achten.

Nein, sie geben nicht kleinbei.

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Vielleicht bist du Autist und textest die Leute einfach zu. Zum Schluss geben sie dir in allem recht, nur um ihre Ruhe zu haben. und du gehst zufrieden deines Wegs.

Versteh die Frage nicht wirklich.. wie aufhören .. es einfach lassen? Einfach nicht im Chat lostippen.

Wie den drang loszuwerden ? Leg dir ne Gleichgültigkeit zu. Frag dich was du davon hast auf jedem einzureden .. nichts. es kostet dich Zeit, nerven und einen potentiellen Menschen mit dem du sinnvolleres bereden könntest.

Eventuell ist es schöner mit Menschen darüber zu reden warum sie etwas glauben/nicht glauben anstatt ihnen ums verrecken alles auszureden .. Menschen verstehen ist für mich erheblich interessanter als ihnen meinen Willen aufzwingen zu wollen.

Soll doch jeder glauben was er will. Solane ich damit nicht belästigt werde kann er von mir aus an die heilige Tortenform glauben, ist nicht mein Problem.

Wenn jemand gefestigt ist im Glauben, dann lässt er sich den bestimmt nicht einfach so mir nichts dir nichts absprechen.

Lass es einfach bleiben? Bevor du sowas sagt, beiß dir auf die Zunge und denk nochmal drüber nach. Freunde machst du dir so sicher nicht.

Es einfach nicht mehr machen ... was ist daran so schwer?

Du entscheidest schließlich, welche Wörter aus deinem Mund kommen ...

Das es dir leid tut, dass macht dieses bewusste abartig böse Verhalten auch nicht besser ...

Und warum Machst du sowas? Ich meine, was erhoffst du dir davon zu gewinnen? Und was stört dich daran das andere einen Glauben haben der nicht der Selbe ist wie deiner oder Sie dem ganzen einen anderen Namen geben? 

Kannst serien derieueshalb nicht schlafen? Hast derieueshalb angst in die Hölle zu kommen, oder warum? 

Würde mich echt mal Interessieren warum Menschen wie du so verpicht darauf sind anderen das nehmen zu wollen, woran sie sich ihr leben lang festhalten und was sie ermutigt weiter zu leben!? 

1. schränken sie sich unnötig ein und ich möchte ihnen Freiheiten geben 2. Ich liebe Diskussionen, das allerdings ist ein sensibles Thema von dem ich mich abbringen will ( habe gutes im Hinterkopf siehe 1.)

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@TheSpecialOne96

Unnötig ist das mit den Einschränkungen ja nur für Dich. Nimmst Du ihnen das, schränkst Du ihre Freiheit ein statt sie ihnen zu bringen.

Ist also genau das Gegenteil von dem, was Du beabsichtigst.

Ein Raucher, der nicht rauchen will, schränkt sich auch ein was das Rauchen angeht. Aber er macht sich dadurch von einer ungesunden Sucht frei.

Einschränkungen sind also nicht automatisch schlecht. Sie wirken nur oftmals so für denjenigen, der nicht frei sein kann.

warehouse14

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@warehouse14

1. schränken sie sich unnötig ein und ich möchte ihnen Freiheiten geben

Das spiegelt sich doch nur in Deiner Vorstellung und nach Deiner Lebensauffassung, dass jemand in seiner Ideologie und seiner Sichtweise sich einschränkt.

Wenn aber jene in dieser Rolle jedoch zufrieden sind und sie ihren Lebens(in)halt darin gefunden haben, dann nehmen sie ihre Lebenseinstellung und Lebensaufassung nicht als eine Beschränkung dar...

und diese sollte man ihnen nicht nehmen, solange diese keine (selbst)zerstörerischen Kräfte aufweisen...

auch wenn deren Lebensauffassung nicht der eigenen Lebens-Vorstellung und dem eigenen Weltbild entspricht...

Jedoch, indem Du versuchst, ihnen das 'wegzunehmen', bringst Du ihnen nicht die Freiheit, sondern Ungewissheit, Instabilität und somit Unfreiheit...

Gruß Fantho

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Einfach damit aufhören, z.B. in dem du hier nicht solche Fragen stellst womit wieder nur eine Diskussion gestartet wird.

Wenn du Recht hast, gibt es keinen Grund damit aufzuhören.

Was mich nur wundert ist dass du sowohl Gläubigen als auch Atheisten ihre "Grundlagen" nehmen möchtest. Welchen Standpunkt vertrittst du selber dann?

Folgenden Standpunkt: "Wir Menschen haben keine Basis bzw. Grundlage um uns zu einem Glauben zu bekennen." Wie soll man eine Tendenz haben, wenn una jegliche Grundlage fehlt?

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@TheSpecialOne96

Da hast du schon Recht, aber ich verstehe immer noch nicht wie du mit diesem Standpunkt gegen Atheisten diskutieren willst?

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@Andrastor

Viel interessanter finde ich so langsam die frage .. was ist die einzige Wahrheit ?

... ok wir wissen alle es ist 42 :)

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@zonkie

Die Wahrheit ist dass es niemals einen Gott gegeben hat.

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@Andrastor

Absoluter Unsinn, nur weil uns mit den Naturgesetzen alles plausibel erscheint? Wie kommt man zu einem so naiven Schluss? Er kann genauso gut eine funktionierende Welt in einem milliarden Lichtjahre großen Konstrukt erschaffen haben, in der sich alles erklären lässt (wobei auch das nicht gegebn ist) und die angeblich intelligenten Atheisten glauben das es auch ohne Gott geht. Eben so naive und dumme Menschen, die ich zweifellos und einem Kamm mit Gläubigen sämtlicher Religionen schere.

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@TheSpecialOne96

Wie kommst du auf sowas? Was ist die Grundlage?

"Gott", also der monotheistische Gott ist der Gott des Judentums Jachwhe, oder Jehova, welcher ungefähr 3.000 vor unserer Zeitrechnung das Licht der Welt erblickte, als die ersten Juden aufkamen und eine Idee des Pharaohs Echnaton neuinterpretierten.

Der Pharaoh hatte nämlich alle Götter des ägyptischen Polytheismus in seiner Person vereint und bezeichnete sich als den höchsten, den einzigen Gott.

Nach seinem Tod kehrten die Ägypter wieder zu ihrem Polytheismus zurück, er war wohl seiner Zeit voraus. Nichts desto trotz war somit die Idee von einem Gott einzigen Gott geboren und die frühen Juden übernahmen sie nach und nach.

Zuerst hatten sie einen Gott mir einer Göttin als Frau, der Göttin Ashera, die mit Vulkanen in Verbindung gebracht wurde. Sie verschwand jedoch aus dem Glauben, doch finden sich ihre Spuren bis heute in den "heiligen" Schriften (brennender Dornbusch, Rauchsäule, Feuersäule bei Moses).

Vor dem Judentum hatte noch niemand jemals auf der Welt von Jachweh gehört, es gab ihn nicht davor.

Das Christentum interpretierte das Judentum neu, beanspruchte dessen einzigen Gott für sich selber und erweiterte die jüdische "heilige" Schrift durch andere aufgewärmte antike Märchen, wie den Mythen von Horus, Mishra, und Gilgamesch.

Das nennt sich heute das "Neue Testament".

Etwa 600 Jahre nach Beginn unserer Zeitrechnung interpretierte der Islam das Ganze neu.

Vom Polytheismus konnten diese Religionen trotzdem nie ganz wegkommen, da sie einsehen mussten dass Leid und Unheil nicht mit einem perfekten Wesen, einem allgütigen Gott vereinbar waren, erfanden sie einen "Gegenspieler", dem zwar göttlicher Status aberkannt wurde, der aber dennoch durchaus göttliche Eigenschaften zeigt.

Wir haben also eine klare Erfindung, welche aus den antiken polytheistischen Glaubensrichtungen resultiert.

Was war vor dem Urknall?

Wissen wir noch nicht genau. Was wir wissen ist dass es da bereits die Voraussetzungen für den Urknall gab.

Und im Übrigen würde selbst wenn wir überhaupt nicht wüssten wie das Universum entstanden ist, dieses Unwissen nicht die Existenz eines Gottes, eines Schöpfers in irgendeiner Weise belegen.

Das wäre ein Scheinargument, das Argumentum ad Ignorantiam, ein Argument an das Unwissen. "Wir wissen nicht wie/was/warum... also Gott/Magie/Geister/Fabelwesen".

Das ist kein logischer Schluss, sondern ein Fehlschluss ohne jegliche Aussagekraft.

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@Kaffeefan01

Langweilige Geschichte und völlig ohne tatsächliche Aussage. Den Buddhismus in allen Ehren, aber diese Einstellung bedeutet so viel wie: "Halt die Klappe, frag und forsche nicht und konzentriere dich ausschließlich auf das hier und jetzt."

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@Andrastor

Das mag für dich wenig Sinn ergeben, das sehe ich ein. Dennoch hat dieses Gleichnis durchaus eine Aussage.

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@Kaffeefan01

Ja, das Menschen dumm sind. Vor allem bei Vergiftungen ist es wichtig das Gift zu kennen um die Opfer richtig behandeln zu können, daher sollte eine Person erste Hilfe leisten und eine zweite den Pfeil sowie die Umgebung untersuchen um herauszufinden welches Gift verwendet wurde.

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@Andrastor

Bei diesem Gleichnis geht es aber nicht primär um die Giftsorte des Pfeils!

"..(..) "Sicher
nicht, Herr Gotama, denn bevor alle diese Fragen mit einiger Sicherheit
beantwortet werden können, ist dieser Mann gestorben, denn nur kurz
ist die Zeit, die ihm zur Rettung bleibt. Alle Kräfte müssen
auf eine rasche Versorgung seiner Wunde gelegt werden, diese törichten
Fragen jedoch halten genau davon ab!"

(Einfach nochmal nachlesen was der Verwundete alles fragte, das hat nichts mit der Sorte des Giftes (aus heutiger Sicht eines Notarztes) zu tun ..)

"Richtig,
edler Brahmane, sehr richtig.

Ebenso ist es mit dem Leben der Menschen.

Es ist nur von kurzer Dauer, aber es bietet die Chance, die ernste Krankheit der Menschen zu heilen, das Gift von Gier, Hass und Verblendung zu entfernen und die Wunden, die Gier, Hass und Verblendung verursacht haben, zu versorgen.

Alle anderen Fragen lösen zu wollen, über welche sich Weise seit Jahrtausenden den Kopf zerbrachen, ohne je zu einer befriedigenden - das
heißt verifizierbaren - Antwort gekommen zu sein, ist verfehlt.

Bevor hier eine gesicherte Antwort gefunden ist, ist der Frager mit Sicherheit schon tot." (..)"


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@Kaffeefan01

Was diesen Vergleich jedoch falsch macht, ist dass Menschen auf dem Wissen ihrer Vorgänger aufbauen können.

Dieses Gleichnis sagt so viel aus wie: Forsche nicht, du kannst ohnehin nie alles erforschen, weil du vorher stirbst.

Wäre der vom Pfeil getroffene also ein Mensch der wissenschaftlich denkt, würde er den anderen beschreiben was er fühlt, wie sich das Gift auf seinen Körper auswirkt.

Muskellähmung, Art des Schmerzes, Herzschlag, Atmung, Halluzinationen, sensorische Störungen, etc.etc. Auch wenn er stirbt, bevor er in Erfahrung bringen kann was das für ein Gift war, können andere, die noch leben, aufgrund dieser Informationen das Gift ergründen und so künftige Opfer der Giftpfeile schneller behandeln.

Natürlich fragt das Opfer in der Geschichte zu viel sinnloses Zeug, für den Moment zumindest, weil diese Geschichte auch nicht von einem Menschen verfasst wurde, der wissenschaftlich denkt, sondern von einem Menschen mit einer festen Glaubensvorstellung und als solche hat sie nicht das Ziel die Menschen zu belehren, sondern zu bekehren.

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@Andrastor

Ich kann deinen Einwand natürlich nachvollziehen.

Du musst allerdings bedenken

Dieses Gleichnis ist nicht aus der Sichtweise
eines modernen Notarztes geschrieben, für den es  natürlich hilfreich ist zu wissen um welche Art des Giftes es sich handelt, sondern aus der Sicht des Buddha, der sich allerdings
selbst ebenfalls als eine Art Arzt sah.

" (..)

Kann es dringlicheres zu wissen geben, als das Wissen vom Weg zur Leidenserlösung?

Kann es dringlicheres zu tun geben, als das Gehen auf diesem
Wege?

Wenn wir uns in einem brennenden Haus befinden, ist da nicht jedes Tun und Denken töricht, das anderem dient, als dem Entrinnen aus diesen uns bedrohenden
Flammen?

Daher sagt der Buddha:



"Dies allein lehre ich euch jetzt wie ehemals:


das Leiden und die Aufhebung des Leidens."  (..)"  
Quelle: http://www.palikanon.com/diverses/buddhismus.html

Aber ich glaube langsam wirds zu Off-Topic für diesen Thread ;)
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@Kaffeefan01

Selbst in den Zeiten von Buddha wusste man bereits um Gifte und Gegengifte Bescheid, also ist das keine Ausrede.

Kann es dringlicheres zu wissen geben, als das Wissen vom Weg zur Leidenserlösung?

Ja, das Hier und Jetzt zu genießen und sein Leben zu leben anstatt sich auf ein Jenseits zu konzentrieren, das absolut fiktiv ist.

Das ist eine Sache die ich an JEDER Glaubensrichtung bisher zu kritisieren hatte, sie sprechen dem Leben die Bedeutung und den Wert ab, indem sie sich ausschließlich auf das Nachher konzentrieren.

Diese ganzen Vergleiche sind daher alle nutzlos.

Um es dir in einer anderen Metapher zu sagen:

Ich und Buddha gehen zusammen spazieren. Während Buddha sich nur darauf konzentriert was er tun kann, damit es ihm gut geht, wenn wir wieder zu Hause sind, genieße und fotografiere ich die Landschaft und das Wetter.

Am Ende des Spazierganges ist Buddha müde, erschöpft und völlig am Ende, weil er sich den ganzen Weg über nur angestrengt hat. Ich hingegen fühle mich erfrischt und belebt, denn ich habe meine Zeit genossen.

Wir sind beide denselben Weg gegangen, mit demselben Start und demselben Ziel und trotzdem geht es mir besser als Buddha.

Was sagt das über Buddha aus?

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@Andrastor

'Wir wissen'

schon mal gar nicht!

Selbst in der Wissenschaft wird (mehr und mehr) eine andere These vertreten,

womit die Frage gestellt werden muss: Wer ist bei Dir 'wir'?

Gruß Fantho

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@Fantho

Jemand der so wenig Ahnung von Wissenschaft hat wie du, Fantho, sollte nicht derartig peinliche Kommentare von sich geben. Du ziehst dich damit mal wieder nur selbst in den Dreck.

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@Andrastor

Naja, Buddha hatte einen Palast, war mit 16 verheiratet, hatte irgendwann ein Kind, aber er war damit unglücklich.

Er ist den Weg losgezogen und hat zuerst alles hinter sich gelassen.

Es sagt über Buddha aus, dass er sich nicht mit einer Kamera abgelenkt hat, sondern mit sich anstatt der Umgebung beschäftigt hat, sein Blick nach innen anstatt nach aussen gerichtet hat. Er sich beurteilt hat, nicht die Umwelt o.ä. und er hat sich auf diesem Weg erfrischt und belebt. Also das ist auch nicht ganz so.

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@TGuge

Da sagen seine Lehren jedoch etwas ganz anderes. Wer sich nur auf das Jenseits konzentriert, vernachlässigt das Diesseits.

Buddha hat also sein Leben verschwendet, den Spaziergang gemacht nur um wieder zu Hause anzukommen, wie ein quängelnder Teenager der von den Eltern zum Spazierengehen gezwungen wurde.

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@Andrastor

Wer das von Eltern erzwungene Spazierenghehen eines Kindes  mit dem freiwilligen Spazierengehen des Buddhas in einem Atemzug nennt, der hat wahrlich gar nichts, aber auch rein gar nichts verstanden...

Zudem: Wer sagt denn, dass Buddha sein Leben verschwendet habe? Du, welcher womöglich eine andere Sicht einer Lebensauffassung aufweist als Buddha? Bist Du tatsächlich der Auffassung, ein Gradmesser für eine richtig geführte Lebensweise und Lebensauffassung zu sein?

Des Weiteren: Was hinterlässt Du der gesamten Welt an Lebens-Weisheiten (mögen diese für Dich auch nicht 'lebensweise' sein)?

Man lese und staune! Eine Wahrheit hast Du hier kundgetan:

Wer sich nur auf das Jenseits konzentriert, vernachlässigt das Diesseits.

Jedoch gehörst Du zu diejenigen, welcher den Umkehrschluss nicht sich zu eigen macht und somit auf dieselbe Stufe zu stellen gehört, wie jene nur im Jenseits lebende Menschen...

Nicht schlechter, aber auch nicht besser als jene 'einsichtig' lebende Zeitgenossen...

Gruß Fantho

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@Fantho

Wenn du nur einmal wirklich etwas zu sagen hättest und nur ein Mal mehr als nur Fehlschlüsse und Unlogik verbreiten würdest.

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@Andrastor

Bei den Lehren war ich noch nicht, sondern bei den Bedingungen für die Reise in deinem Beispiel.

Mit einer Kamera in der Hand hätte er (also der historische Buddha) die Lehren nicht finden können.

Der Grund für den Aufbruch ist auch verschieden. Er wollte/sollte einen Weg aus dem Leid suchen. Das ist ja etwas anderes als irgendwie schöne Motive zu suchen. Oder kennst du einen Weg schlechte Motive zu vermeiden?

Aber es gibt einen Film da fotografiert einer wenn etwas schiefläuft..

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@TGuge

Natürlich hätte er, wenn er sich nicht auf das völlig falsche konzentriert hätte.

Was du an meiner Metapher nicht verstanden hast, ist dass der Weg das Ziel ist, und nicht das Ende das Ziel ist.

Buddha übersieht den Weg völlig und denkt nur daran sein Ziel zu erreichen, anstatt dass er den Weg der vor ihm liegt genießt und erlebt.

Es gibt keine "schlechten" Motive, sowie es auch keine "guten" Motive gibt, es gibt nur Leben.

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@Andrastor

...der Weg das Ziel..

Witzig, genau das sehe ich an deinem Beispiel, weil du ja damit begründen wolltest, dass es darum ginge Erleuchtung und Nirvana zu 'erlangen'.

Die Aussage war also doch falsch?! Bzw entweder die eine oder die andere.

Der Spruch "der Weg ist das Ziel" ist doch DIE Anlehnung an Buddhismus überhaupt.

Es geht ja ums hier und jetzt. Man muss es ja nicht einmal als Weg sehen.

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@TGuge

dass es darum ginge Erleuchtung und Nirvana zu 'erlangen'.

Und genau das ist die Beschreibung eines Ziels, nicht eines Weges. Man will etwas, das man noch nicht hat, man will es sich erarbeiten, man will etwas dafür tun um es zu erlangen, man richtet seine ganze Aufmerksamkeit darauf das zu bekommen.

Das ist nicht das Leben genießen, das ist nicht den Weg zum Ziel machen, sondern sich einen Weg zum Ziel zu suchen.

Das ist einer der Gründe warum der Buddhismus (wie alle Glaubensrichtungen) widersprüchig ist.

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@Andrastor

Was mich hier jedoch am meisten wundert, ist dass sich der Fragesteller, der doch gemeint hat jedem seinen Glauben ausreden zu müssen und zu können, nach 2-3 Kommentaren von mir nicht mehr gemeldet hat.

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@Andrastor

Diese Art von Aussagen, welche eine polemische, eine unsachliche, eine unter die Gürtellinie abzielende sind, resultieren aus Gründen einer Verschleierung des eigenen Wissensdefizites...

Gruß Fantho

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@Andrastor

Das heißt, Dein 'Intellent' reicht (wieder einmal) nicht aus mir zu folgen, weswegen Du wieder auf die Schiene 'Polemik' ausweichen musst...

ist ok, ist man ja gewohnt  von Dir...

Gruß Fantho

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EIn missionierender Agnostiker oder wie?

Wie aufhören? Keine Ahnung. Geh zum Therapeuten, wenn du es aus eigener Kraft nicht schaffst, und unbedingt aufhören willst.

Aber was hat der Atheismus hier verloren? Atheismus ist kein Glaube, und erfordert auch kein Glaubensbekenntnis.

Man kann auch glauben, das es keinen Gott gibt. Was auch absolut nicht zu halten ist.

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@TheSpecialOne96

Hey lass mal die Agnostiker aus dem Spiel. Ich bin Agnostikerin, und ich würde so eine Aktion wie es der Fragesteller macht niemals machen. 

Das steht einem Agnostiker auch nicht zu weil er selbst nicht weiß ob, oder ob nicht. Warum soll ein Agnostiker jemanden etwas eintrichtern von dem er sich selbst unsicher ist was da überhaupt dran ist? 

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@KKatalka

Als Agnostiker kann ich sehr wohl diskutieren und ich bin mir sehr sicher in dem Punkt, das wir nichts wissen. Das will ich jedem der meint alles zu wissen eintrichtern. 

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@TheSpecialOne96

DU bist kein Agnostiker, wenn dann bist du ein Atheist, aber kein Agnostiker. Ein Typisches Merkmal eines Agnostiker ist, wenn es um die Existenz von einer Gottheit geht, zu sagen das er nicht mitreden kann weil er es nicht weiß. Was du da machst ist nicht mal ansatzweise Agnostisch!

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@TheSpecialOne96

"Das will ich jedem der meint alles zu wissen eintrichtern. "  Dann bist du hier der Missionar, du gehst übrigens von der falschen Prämisse aus dein Gegenüber behaupte "alles zu wissen"

Wer hat denn das jemals behauptet ?

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@KKatalka

@KKatalka: Was einem Agnostiker zusteht oder nicht, ist meines Wissens nicht vorgeschrieben. Er/sie darf natürlich mit seiner Haltung tun und lassen, was er/sie will. Und ein Agnostiker ist sich ja schon sicher. Sicher in seinem Agnostitismus. Und dieser bedeutet auch streng genommen auch in sich keine Unsicherheit. Es geht hier eher um die Erkenntnis, keine klare Aussage treffen zu können.

Ein Typisches Merkmal eines Agnostiker ist, wenn es um die Existenz von einer Gottheit geht, zu sagen das er nicht mitreden kann weil er es nicht weiß.

Sorry aber das ist nun wirklich Unsinn. Ein Agnostiker kann sehr wohl mitreden und seine Haltung begründen.

@TheSpecialOne96:
Es ist eben nicht so, daß ein Atheist glaubt, daß es keinen Gott gibt.
Ein Atheist glaubt nicht an Götter. Atheismus ist das Nichtvorhandensein eines Glaubens.

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@Meatwad

Du warst der jenige der gleich das Verhalten mit einem Agnostiker verglichen hat. Solche wie der Fragesteller die behaupten einer zu sein. Lassen dich annehmen das du mit dem vergleich richtig ligst, doch so ist es ganz und gar nicht. Im Grunde zweifeln wir selbst und reden anderen keinen misst ein wie er es in der Frage wiedergibt. Das würde ich jetzt eher mit einem Atheist gleich stellen. 

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@KKatalka

Du warst der jenige der gleich das Verhalten mit einem Agnostiker verglichen hat.

Richtig. Weil er allem Anschein nach einer ist. Er ist der Meinung, daß weder die theistische, noch die atheistische Haltung zu rechtfertigen ist. Also ist er ein Agnostiker. Ob dir das gefällt, ist dabei vollkommen belanglos.

Im Grunde zweifeln wir selbst und reden anderen keinen misst ein wie er es in der Frage wiedergibt.

Ich wiederhole: Du kannst nicht für alle Agnostiker sprechen. Es gibt hier kein "Wir".

Das würde ich jetzt eher mit einem Atheist gleich stellen.

Weder schließt die Definition von Agnostizismus das Argumentieren aus, noch schließt die des Atheismus das Argumentieren ein.

Naja, offensichtlich willst du es nicht verstehen. Vielleicht kommt ja noch ein Agnostoker vorbei, der dich aufklären kann (das ist dann natürlich auch keiner, schon klar!).

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@Meatwad

Das sollte natürlich AgnostIker heißen. Aber wer weiß, vielleicht gibts ja auch irgendwo Agnostoker.

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@Meatwad

Ja, aber Natürlich, ich bin seit über 30 Jahren Agnostikerin ohne zu wissen was es eigentlich ist und was Typische Eigenschaften eines Agnostiker sind. Klar doch, ich brauche ganz dringen ein Aufklärung. 

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@KKatalka

Offensichtlich. Ich spreche dir deine Auslegung des Agnostizismus übrigens nicht ab. Ich stelle lediglich fest, daß sie imaginären Einschänkungen unterliegt. Zum xten Mal: Auch ein Agnostiker kann seinen Standpunkt verteidigen. Und daher kann er auch andere Standpunkte angreifen. Ob er das tut, ist eine Frage des Charakters, und hat nichts mit dem Agnostizismus an sich zu tun.

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@KKatalka

Kaffefan: nimmt doch nicht alles ao wortwörtlich. Okay ich relativere " er behauptet was zu wissen"

Meatwad: Du spricjst mir aus der Seele, du hast genauso geantwortet wie ich geantwortet hätte. Danke!

Katalka: Ich erkenne erhebliche Intelligenzdefizite bei dir.

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@Meatwad

Ja ist inordnung, hab Grad danach gegooglt weil ich es nicht Wahr haben wollte, hast recht es scheint tatsächlich auch Diskussionsfreudige Agnostiker zu geben, gibt wohl auch verschiedene Arten (wie ich es rauslesen musste) so sind es zum Beispiel,  Agnostische Atheisten, Theistische Agnostiker, Gläubige Agnostiker und viel mehr.

Dafür möchte ich mich bei dir entschuldigen an dir vorbei geredet zu haben   Dennoch sollte man Agnostiker nicht alle über ein Haufen Kehren. Vorallem wenn es um jemandem geht wie den Fragesteller der von sich selbst behauptet süchtig danach zu sein anderen ihren Glauben zu nehmen. Das würde ich nie tun und hab das auch nie vor zu tun. Andere Agnostiker die ich über die Jahre kennengelernt habe denken genau so wie ich (ohne meinen Einfluss). 

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@TheSpecialOne96

@ TheSpecialOne96, sag mal geht's noch? .......... Ich lass mich doch nicht von jemanden als geistig schwach bezeichnen der zugibt süchtig danach zu sein Menschen ihren Glauben zu nehmen und es dann darauf schiebt Agnostiker zu sein.  

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@KKatalka

Diese Entschuldigung nehme ich gerne an. Freut mich, daß wir uns doch noch einigen konnten. Was die Herangehensweise und den überheblichen (und infantilen) Ton des Fragestellers betrifft, sind wir uns übrigens auch einig.

Du erkennst erhebliche Intelligenzdefizite The SpecialOne96? Gehst du verbal immer so vor? Dann halte ich deine Selbstbeweihräucherung für... na?... Genau! Nichts als Weihrauch.

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Etwas nicht zu glauben, ist auch ein Glaube, genauso wie etwas nicht zu tun, auch eine tat ist.

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@Stevo90

Etwas nicht zu glauben, ist auch ein Glaube, genauso wie etwas nicht zu tun, auch eine tat ist.

Absoluter Quatsch. Wer nichts tut, tut nichts. Ist es etwa ein Hobby, wenn ich kein Tennis spiele?

Und um Atheist zu sein, bedarf es ja auch keinerlei Glauben. Denn schließlich gibt es keinerlei Anzeichen, welche für die Existenz eines Gottes sprächen. Vom Gegenteil hier einmal ganz abgesehen.

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Du kannst wahrlich stolz auf Dich sein - Don Quijote...

Es geht doch schon damit los, dass ein Kontakt mit Jesus zwar kein Beweis für eine Gottesexistenz darstellt,

aber auch kein Beweis gegen eine Gottesexistenz...

und damit, dass im Koran dieses von Dir erwähnte Beispiel

Am 22. Januar 2041 werden durch einen Anschlag 77 Menschen sterben, 44 Verletzte geben und drei werden ein Auge verlieren und und und..."

gar nicht vorkommt, womit

Du vollkommen halt- und sinnlose Argumente für die Widerlegung einer Gottesexistenz vorzubringen meinst...

Aber mir tut es leid

Das glaube ich jetzt weniger, sonst würdest Du es sein lassen...

fanatischen Anhängern ihren Halt zu nehmen.

Man begegnet häufig jenen, mit denen man eine energetische Verbindung aufweist. Da Du Fanatikern zu begegnen scheinst, solltest Du bei Dir hinterfragen, warum dies bei Dir so ist....

Gruß Fantho

SAG mal liest du dir auch mal durch was ich schreibe? Wann habe ich gesagt, das es keinen Gott gibt? Genau man hat weder einen Gottesbeweis noch einen Gegenbeweis? Verdammt das sag ich doch die ganze Zeit!!!!?  Ja ich habe dem Koran sogar etwas hinzugefügt und als wahr unterstellt was in seiner Authentizität alles andere im Koran übertrifft. Und selbst dann wäre er haltlos!!! Eigentlich ein extremes Entgegenkommen von mir. Was will ich sagen? Das selbst wenn alle Prophezeiungen im Koran sich bewahrheiten, es kein Beweis ist. 

Fanatiker sind einige aber nicht alle? Fanatiker ist ein Teil meiner Diskussionspartner. Wann hab ich gesagt das alle Fanatiker waren?

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@TheSpecialOne96

SAG mal liest du dir auch mal durch was ich schreibe?

Jep!

Wann hab ich gesagt das alle Fanatiker waren?

Gar nicht. Aber auch nicht das Gegenteil, sondern 'nur' diese Aussage:

Aber mir tut es leid, fanatischen Anhängern ihren Halt zu nehmen.

Ich kann in Deinem Beitrag nicht entnehmen, dass Du auch weniger fanatischen und nicht fanatischen Anhängern begegnet bist...

Was will ich sagen? Das selbst wenn alle Prophezeiungen im Koran sich bewahrheiten, es kein Beweis ist.

D'accord...

Gruß Fantho

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Interessanter Ansatz, aber mit welchen Religionen  hast du dich denn im Detail schon auseinandergesetzt ?

Ohne das wäre ein solches Gespräch eher fruchtlos da du garnicht die Überzeugungen/ die kulturellen Hintergründe der Gegenseite kennst.

Wieso muss man da die Hintergründe kennen. Nenne mir mal einen gravierenden Hintergrund der diese Theorie umstößt. Wie soll sowas von statten gehen? 

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@TheSpecialOne96

Sorry aber was du schreibst klingt ein wenig wirr. 

Nocheinmal: Wenn du nicht weißt an was die betreffenden Personen im Einzelfall überhaupt "glauben" oder nicht glauben / was die Grundlage ihrer Überzeugung ist, wie willst du dann ein Gespräch führen ?

Das ist wie wenn jemand zum Atomphysiker geht und sagt: ich hab keine Ahnung mit was du dich beruflich befasst, aber hier diese Atome, die kann es ja nicht geben weil ich sehe die nirgends.

Und diese Theorie XY kann nicht stimmen, denn mit meinem gesunden Menschenverstand kann ich sie nicht nachvollziehen.

Ohne eine gemeinsame Wissensgrundlage über den zu diskutierenden Gegenstand kann es kein fruchtbares Gespräch geben, aber du willst ja nicht nur ein Gespräch sondern sofort eine Widerlegung vollbringen.

Es ist so manche Dinge erschließen sich nur jemandem der "mitmacht", sie ergeben für Außenstehende keinen "Sinn".

Sören Kierkegaard sagte zB man kann den Glauben nicht logisch "herbeirechnen", man kann nur einen Sprung in den Glauben/ ins (scheinbar) Irrationale machen.

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@Kaffeefan01

Weißt du wie ich das sehe? Ich diskutiere mit einem Physiker über einem Element, das ihm selbst noch nicht bekannt ist  und er folglich (obwohl er Meister in dem Gebiet ist) dieselbe nicht vorhande Grundlage wie ich besitzt. 

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@TheSpecialOne96

Abgesehen davon, dass Dein Beispiel Blödsinn - weil unrealistisch - ist, verstehe ich trotzdem was Du ausdrücken willst.

Ich habe auch meine eigene Meinung zu Dingen, und wenn ich z.B. Kommentare auf Facebook sehe, die nicht mit meiner Meinung Konform gehen, dann denke ich mir auch meinen Teil. Aber ich verzichte dennoch darauf, mit meiner Meinung aktiv zu versuchen, die Meinung des anderen zu untergraben.

Aber Du sagtest ja auch, es sei wie ein Zwang. Ich bitte Dich darum: Setze Dich bitte mal mit dem Denning-Kruger Effekt auseinander, alternativ auch mit den psychologischen Begriffen Narzissmus und Profilneurose.

 

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Mit Gottes Hilfe! :)

Und woran glaubst Du, wenn man fragen darf?

LIEs die Kommentare

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@TheSpecialOne96

Dein eigener Glaube ist aus den Kommentaren nicht rauszulesen. Also, woran glaubst Du?

"Wir Menschen haben keine Basis bzw. Grundlage um uns zu einem Glauben zu bekennen" ist keine Aussage zum eigenen Glauben. Das einzige Wort, dass mir zu Dir einfällt ist "Nihilist".

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