Sprachfindungsstörungen - wie läßt sich sowas vermeiden?

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3 Antworten

...was du da meinst, sind ja nun lediglich "Versprecher" (echte "Sprachfindungsstörungen" bezeichnen wiederum ganz was anderes - aber das soll ja wohl auch weniger das Thema sein...).

Der Grund fürs "sich versprechen" aber liegt -wieder mal- beim Gehirn:

Es gibt sowas wie ein "inneres Lexikon", auf das man zugreift, unmittelbar bevor man seine Gedanken formuliert. Und innerhalb dessen wiederum gibt es zwei (!) "Wortschatzspeicher", sozusagen; der eine ist dabei ausgerichtet auf den Klang eines Wortes, der andere auf die Bedeutung...

Und auf genau das gründet sich, was dir da passiert ist: Du hast ein Wort durch ein anderes (welches zwar ähnlich klingt, aber eben etwas ganz anderes bedeutet!) ersetzt.

Nennt sich (wenn man es denn formal ausdrücken möchte) "Substitution".

Und hier steht noch mehr zu dem (und anderem):

http://www.abipur.de/referate/stat/674356411.html

Gibt es denn eine Plaudertasche, die etwas ausgeplaudert hat und die Du dafür gerne mal backen würdest? Wenn die "Sprachfindungsstörungen" einen Sinn machen, der zu entdecken ist, wenn man ein bisschen drumherumdenkt, leidest Du vielleicht unter einer Häufung Freudscher Versprecher bzw. Fehlleistungen.

Wie man das vermeidet? Schwer zu sagen - Schweigen ist wohl keine Lösung ;)

Hallo Kommt das häufig vor? Es gibt Wortfindungsstörungen, wenn man z.B zu wenig Wasser getrunken hat oder wenn man zu müde, überarbeitet oder erschöpft ist.. Die beiden Gehirnhälften arbeiten deutlich besser wenn man ausreichend Flüssigkeit (Wasser) zu sich nimmt. Bei manchen neurologischen Erkrankungen kann es zu Wortfindungsstörungen kommen, so wie bei einer Aphasie nach einem Schlaganfall oder Gehirnverletzung, bei der das Sprachzentrum betroffen wurde. Aber wie ich immer und immer erwähne Wasser trinken!

Patches1 30.03.2012, 18:38

ach ja: Oder zu wenig Sauerstoff bekommt.

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