Sprache Lernen mit 13?

8 Antworten

Spanisch scheint mir dem Italienischen eingermaßen ähnlich zu sein, Französisch eher nicht (Schreibweise, Aussprache). Das könnte also schwieriger werden. 

Bzgl. Akzent: Ich kannte jemanden, der mit 16 ein Jahr in Frankreich lebte und ziemlich gut, nahezu akzentfrei sprach. Das kann also noch klappen. Ein bisschen wird man vermutlich immer raus hören, aber Du kennst sicher Ausländer, die gut Deutsch sprechen, ohne dass man sich ständig bewusst ist, dass diese Menschen keine Muttersprachler sind.

So Spanisch oder Französisch zu sprechen, dass niemand merkt, dass Du Italienerin bist, wirst Du mit absoluter Sicherheit NIE schaffen - allenfalls wenn Du mehrere Jahre in dem anderen Land dauerhaft lebst.

Französisch und Spanisch haben zwar viele Ähnlichkeiten mit dem Italienischen, aber gerade DESHALB - Ähnlichkeiten sind eben nicht Gleichheiten - ist es oft schwer, bestimmte  Sachen auseinanderzuhalten. So genannte "Interferenzen" treten auf, und, peng!, schon  ist wieder ein Fehler drin.

Stichworte:

burro (Ital.) und "burro" (Span.) bzw. "mantequilla" (Span.)

per, por, para, par, pour

essere, estar, ser, être...

Auch die INTONATION ist bei diesen verwandten Sprachen oft SEHR unterschiedlich! Mit anderen Worten:

Einheimische merken fast immer sofort, ob man Muttersprachler(in) ist oder nicht.

Das kommt natürlich darauf an wie viel Zeit du pro Tag und Woche fürs Vokabeln lernen benutzt und wie schnell du lernst.

Sprechen lernen ist nicht arg schwer. Dialekt- und Akzentfrei zu werden wird allerdings ewig dauern.

Und wenn man sich mal umschaut, dann hört man, dass nicht mal Muttersprachler es hinkriegen Dialektfrei zu sprechen ^^

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