Sportliche Aktivitäten oder Unternehmungen im Rollstuhl mit möglichst viel Bewegung gesucht.

4 Antworten

Handbike, da brauchst du aber das Bike. Ist aber ziemlich sportlich, ermöglicht dir auch im Alltag in vielen Situationen Erleichterung und macht Spaß.

Ein Handbike ist ein Gerät das man sozusagen vorne an den Rolli dran motiert. Das geht ganz einfach mit einem einfachen Klickverschluss. Dann treibst du den Rolli mit Bike mit den Händen an. Dadurch kannst du oft einfacher größere Strecken zurücklegen als mit dem Rolli. Kippgefahrt etc. besteht nicht so sehr, da ja noch eine zusätzliche Stabilität am Rolli befestigt ist.

Man kann im Rollstuhl auch z.B. Fechten, es gibt spezielle Sattel für Gelähmte Reiter, man kann Kampfsport/Selbstverteidigung lernen, ... Die Möglichkeiten sind grenzenlos :)

Rollstuhlbasketball, -Handball, -skifahren, -fahradfahren, -golf gibt's auch braucht aber flaub ich ast alles ne extra Ausrüstung!!!!...

Rollstuhl sanft über Kopfsteinpflaster etc. schieben?

Meine Freundin sitzt im Moment im Rollstuhl und ich schiebe sie häufig. (Für sie ist es sehr anstrengend)

Aber wir sind und Berlin und hier ist oft sehr schlechter, unebener Untergrund. (Kopfsteinpflaster oder anders) Ich finde es doof, wenn sie immer so stark durchgerüttelt wird und kippe bei Kopfsteinpflaster den Rolli auf die Hinterräder. Aber das ist auf Dauer ziemlich anstrengend und auch nicht ganz das Gelbe vom Ei.

Gibt es einen Weg nen Handrolli sanft über sowas zu schieben? (Ohne extra Equipment...)

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Gibt es nach Schlaganfall und Reha nur noch das Pflegeheim, wenn der Betroffene sich nicht selbst versorgen kann?

Ein Bekannter hatte Mitte Februar einen Schlaganfall. Nach zwei Monaten Reha sitzt er immer noch im Rollstuhl, kann nur unsicher gehen, hat noch Sprachstörungen und ist gelegentlich Urininkontinent, das heißt er muss noch Windeln tragen. Da er nur noch seine Mutter hat, die ihn pflegen könnte, die aber Ende 70 ist und selbst schwerbehindert, soll er erstmal für 3 Monate ins Pflegeheim kommen. Gibt es da keine andere Möglichkeit? Und was kommt nach den 3 Monaten?

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Querschnittsgelähmt nach einer Operation, wegen Skoliose- kann mir jemand meine Fragen beantworten?

Hallo, ich bin 20 Jahre alt und sitze seit dem ich 14 bin, also seit mehr als 5 jahren im Rollstuhl. Ich wurde in Karlsbad, von dem angeblich besten Arzt in Deutschland operiert, weil ich Skoliose hatte. Seit der Operation kann ich meine Beine weder bewegen, noch spüren. Ab meinem Brustbereich bin ich Querschnittsgelähmt. Die Ärzte meinten nach der OP, sie hätten keine Fehler gemacht & und es wäre gut verlaufen. Jedoch hatte ich vor meiner Operation überhaupt keine Probleme, außer, dass ich Rückenschmerzen hatte. Ich weiß, dass wir das Recht haben, die Ärzte anzuzeigen. Als ich nach 6 monaten dann in einer Reha war, hat mein Vater auch versucht die Ärzte anzuzeigen, jedoch haben sie bei einem gemeinsamen Gespräch abgestritten, dass sie ein Fehler gemacht haben. Und seit dem wurde da nichts gemacht. Ich spreche mit meinen Eltern nicht gerne darüber. Ich weiß, dass sie mit der Situation überfordert sind, auch finanziell. Wir leben zu 5 in einer einer kleinen Wohnung , weil wir nichts anderes finden, was wir uns finanziell leisten können.und wir haben auch schon genug Schulden wegen mir. Ich weiß, dass es für die Querschnittslähmung keine Heilung gibt, aber könnte ich auch nach fast 6 Jahren Schmerzensgeld bekommen? Oder wisst ihr wer mir helfen könnte?

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Alleine im Rollstuhl einkaufen, Angst ..

Hey, ... Ich würde mal gerne wissen, was ihr meint. Vielleicht kennt ihr einen Rollstuhlfahrer, seid selbst einer oder was auch immer.

Ich sitze seit fast sieben Monaten im Rollstuhl (zwei Wochen Krankenhaus, etwas über fünf Monate Reha, bin seit knapp fünf Wochen wieder zu Hause).

An die Zeit im Krankenhaus kann ich mich nicht mehr gut erinnern, in der Reha bin ich "erstaunlich gut" damit klar gekommen. Seit ich zu Hause bin wird es irgendwie seltsam, als würde ich das Ganze jetzt erst richtig realisieren. In der Reha wurde ich auf Selbstständigkeit trainiert, wir sind in kleinen Gruppen auch mal in die Stadt gegangen um den Umgang mit dem Rollstuhl "live" zu lernen. Damals lief alles gut.

Seit ich zu Hause bin, das fällt mir selbst auf, sitze ich viel zu Hause rum. Ich spiele einmal in der Woche Rollstuhlbasketball, aber es deprimiert mich irgendwie mit anderen Rollstuhlfahrern zusammen zu sein, ich bin lieber mit Nicht-Behinderten zusammen.

Jedenfalls bin ich außerhalb der Wohnung unsicherer als ich dachte. Meine Mom und ich gehen zwar alle paar Tage einkaufen, am Freitag habe ich "Probeunterricht" und samstags gehen wir ins Einkauffszentrum, aber irgendwie ist alles noch so neu und ungewohnt, und seltsam und alles ...

Morgen hat meine Mom einen Termin, der dauert von 8 bis 9 Uhr (morgens). Sie macht aus verschiedenen Gründen eine psychologische Kurzzeittherapie. Jedenfalls meinte sie, ich sollte mich im Real (Supermarkt) rumtreiben, weil ich nicht unbedingt alleine zu Hause sein will ...

Ich war mit meiner Mom zusammen schon mal da, mit dem Rolli hat man eigentlich keine größeren Schwierigkeiten, aber es sieht doch bestimmt bekloppt aus, wenn man als 17-jährige Rollstuhlfahrerin im Real unterwegs ist, sich umschaut und ein bisschen Kleinkram einkauft, oder? Es gibt zwar keine Rollieinkaufswägen, aber ich könnte einen Einkaufskorb auf den Schoß stellen. Denkt ihr ich sollte es doch mal versuchen, alleine einkaufen zu gehen oder lieber noch etwas abwarten? Aber andererseits wenn ich abwarte trau' ich mich ja vielleicht nie.

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Würde ich einen Rollstuhl von der Krankenkasse bezahlt bekommen? (In Luxemburg)

Also meine Situation ist wie folgt: Ich bin psychisch schwer krank und leide unter Depressionen, abrupt auftretenden Panikattacken und lähmenden psychosomatischen Schmerzen am ganzen Körper. Leider hat es meine Beine besonders schwer erwischt und phasenweise kann ich wirklich nur noch wenige Schritte gehen. Das Gefühl in den Beinen (und den Rest vom Körper) kann man eigentlich gar nicht so genau beschreiben. Es sind keine richtigen Schmerzen in dem Sinn, sondern eher so lähmungsartige Störungen. Oft werden einzelne Gliedmaßen wie Wackelpudding oder sie Brennen und ziehen von innen so qualvoll. Da es mir extrem auf die Psyche schlägt dass ich jetzt in meiner Bewegung so eingeschränkt bin und kaum noch irgendwohin komme befinde ich mich in einem fatalen Teufelskreis. Denn je deprimierter ich über meine Situation werde, desto stärker werden die Symptome, desto weniger kann ich gehen. Und das Ganze wieder von vorn. Meine Frage ist: Würde ich in diesem Fall einen Rollstuhl von der Krankenkasse bezahlt bekommen (in Luxemburg)? Ich brauche ihn wirklich dringend, ich weiß einfach nicht mehr wie ich mich so fortbewegen soll einfach nur noch zu Hause hocken ist jawohl auch keine Lösung. Eine Besserung ist für mindestens das nächste Jahr noch nicht in Sicht. Wie genau funktionniert das denn? Muss der Psychiater den Rollstuhl verschreiben oder wie? Und muss ich vorher noch irgendwas tun? Ich bin dankbar für jede Antwort, da ich echt am Verzweifeln bin.

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Querschnittgelähmten huckepack tragen?

Hey Leute! Kann man einen Querschnittgelähmten huckepack tragen? Nur eine kurze Strecke, nämlich ein paar Stockwerke rauf. Oder kann es da irgendwelche ungeahnten Komplikationen geben? (Der Betroffene Freund hatte seinen Unfall vor vielen Jahren) Im Rollstuhl ist es wie schweres Möbelschleppen und geht nur zu mehrt, aber huckepacktragen hab ich mit (rückenmäßig intakten) Leuten schon geübt und könnte es selber :) Danke!

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