Sportbootführerschein oder Motorbootführerschein?

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7 Antworten

http://www.sportbootschulen.de/segelschein/uebersicht.html
Das erst mal zu den einzelnen Führerscheinmöglichkeiten.

elche Kosten entstehen insgesamt? Alles in allem nur etwa 150,- bis 200,- €. Neben dem ärztlichen Attest (10,- €) und dem Online-Kurs (39,90 €) ist dies die Prüfungsgebühr von etwa 75,- €, die praktische Fahrausbildung, die regional unterschiedlich zwischen 30,- und 100,- € kostet. Schließlich wird noch ein Naviset – oder auch nur ein gebrauchtes Kursdreieck mit Lineal und Schulzirkel – benötigt. Der Sportbootführerschein Binnen ist im Online-Kurs enthalten. Wenn Sie auch dafür die Prüfung ablegen wollen, so fallen noch einmal etwa 45,- € an.
http://www.sportbootfuehrerschein.de/faq-16-welche-kosten-entstehen-insgesamt.html

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@Ellwood

Oder nicht online:
Beim SBF Binnen wird unterschieden wird zwischen Motorboot, Segelboot und Surfbrett. Für Segelboote ohne Motor gibt es in Deutschland keine Führerscheinpflicht. Der SBF Binnen Segel ermächtigt den Halter, Segelboote bis zu einer Länge von 15 Metern zu steuern. Für Segelboote ab einer Leistung von 3,8 KW (5 PS) an der Schraube ist der SBF Binnen Motor Pflicht. Wenn euer Jetski auf die Leistung kommt, braucht ihr den Schein ebenfalls. Ein Kurs SBF Binnen Motor kostet in der Regel zwischen 230 – 350 Euro plus 70 – 100 Euro Prüfungsgebühr. SBF Binnen Segel liegt ungefähr im gleichen Preissegment. Wer einen Kombikurs bucht kommt deutlich günstiger weg.
Für den SBF See muss der Halter mindestens 16 Jahre alt sein. Er wird geprüft in Navigation, Seemannschaft, Kollisionsverhütungsregeln, der Seeschifffahrtstraßen-Ordnung, Wetterkunde und Fahrzeugführung. Der SBF See ist ab einer Leistung von 3,8 KW (5 PS) Pflicht. Es gibt keinerlei Begrenzungen in der Größe der zu steuernden Schiffe. Für den SBF See muss man inklusive Prüfungsgebühr um die 450 Euro rechnen. Die Liste der zusätzlichen Kurse ist so lang, wie Rapunzels Haarteil. Unbedingt machen sollte man einen Funkerkurs, der um die 70 Euro kostet.
http://www.wassersport.de/index/bootsfuehrerschein.html

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@Ellwood

Vielen dank vorerst für Ihre wirklich grosse mühe !! Also wenn ich mit einem Sportboot oder grössere Yacht fahren möchte mit mehreren Personen, sollte ich also am besten einen Sportbootführerschein Binnen machen um dann mit diesen Führerschein überall fahren zu können....richtig ? Und ich denke mal das dieses der höchste Führerschein somit ist und ich dann quasie alles auf Wasser fahren darf ausser natürlich Schiffe wie die Titanic oder Aida :P ....mich würde noch Interessieren bis wieviel Ps ich dann insgesamt höchstens fahren dürfte !? Vielen dank

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@Ellwood

Habe alle nützlichen Infos aus Ihrem link entnehmen können und bedanke mich für Ihre Kompetente und ausführliche Hilfe !

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@Erfurter2010

Du darfst mit dem See-Schein auch eine Aida fahren, z.B. wenn sie Dein Eigentum ist. In den Gewässern Deutschlands aber nur mit 12 Personen

15000 PS, oder ein Aussenborder ist egal.

Binnen ist es dazu auf 15 Meter begrenzt.

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Hallo, zuerst sollte man den Sportbootführerschein See machen mit praktischer Prüfung, dann den für Binnen. Warum?, weil man dann für Binnen keine praktische Prüfung mehr ablegen muß und man die Kosten für Übungsfahrten spart.Klären wer ohne, dass man einen Lehrgang belegt, die Übungsfahrt und die Prüfungsfahrt macht. Es fallen Kosten für die Lehrbücher mit Prüfungsfragen, das Navigationsbesteck und für die Übungsfahrten mit dem Boot, das ärztliche Zeunis und die jeweilige Prüfungsgebühr an. Man kann sehr gut nach den Lehrüchern mit den Prüfungsfragen und die Knoten lernen. Dann, wenn man die für SEE 20 Fragebogen mit je 30 Fragen und die Navigationsaufgaben gelernt hat, selbst anmelden. Für Binnen 15 Fragebogen mit je 32 Fragen. Googeln DMYV: jeweils einen Antrag auf Zulassung zur Prüfung für den Sportbootführerschein nach der Sportbootführerscheinverordnung-See bzw Binnen dahin schicken dann bekommt man Mitteilung über Termin. Man kann die Prüfungen an einem Tag machen, aber ich habe einen Zeitraum von ca.1 Monat dazwischen gelassen um nicht alles durcheinander zu bringen. Man kann sich die Prüfungsbogen auch im Internet runterladen, genauso Knotenkunde (Seemannsknoten - das Grundwissen für den Segelsport, nautik-yachting) und Lernkärtchen zBsp von Arne Goerndt (Lernkarteikarten für den Sportbootführerschein Binnen ; oder See). Google hat fast alles. Auf diese Art kommen deine Führerscheine auf ca 260.- bis 300.- Euro. Ich habe für den See, unerfahren wie ich war in einer Bootsschule gemacht und allein mit Buch und Besteck 540.- Euro bezahlt. Büffeln mußte ich die Fragen trotzdem zu Hause. Ich hoffe das konnte ein wenig dazu beitragen, dass du kein unnötiges Geld ausgibst.

Hallo, du liegst schon ganz richtig mit deinen Vermutungen. Zunächst einmal, der Motorbootführerschein heißt im Amtsdeutsch Sportbootführerschein. Davon gibt es zwei Varianten: einen für Küsten und Meere, das ist der Sportbootführerschein See und einen für Flüsse, Kanäle und Binnenseen, das ist der Sportbootführerschein Binnen.

Diese Scheine gelten nur für Sport- und Freizeitzwecke, ein gewerblicher Einsatz ist nicht erlaubt. Daraus ergibt sich auch die 12-Personen-Grenze: Ab 12 Personen gilt ein Fahrzeug als Fahrgastschiff. Eine Begrenzung auf Motorleistung oder Länge gibt es beim Sportbootführerschein See nicht; der Sportbootführerschein Binnen ist auf Fahrzeuge von unter 15 m Länge begrenzt.

Nur diese beiden Sportbootführerscheine sind gesetzlich vorgeschrieben. Sie enthalten auch das Internationale Zertifikat der Vereinten Nationen. Damit darfst du überall fahren – ob du es kannst ist eine andere Frage. Alle weiterführenden Scheine sind freiwillig. Dieses sind der SKS-Schein (Sportküstenschifferschein), der SSS-Schein (Sportseeschifferschein) und der SHS-Schein (Sporthochseeschifferschein). Sie werden von einigen Seglern erworben und von Personen, die ein Sportboot gewerblich führen möchten. Motorbootfahrer machen diese Scheine nicht, niemals.

Wenn du an die Kosten denkst, gibt es nur einen Weg: den Online-Kurs von Lehrbuchautor Rolf Dreyer. Da ist alles drin, um sicher die Prüfung zu bestehen, einschließlich einer langen Liste von günstigen Fahrlehrern und auch eine Liste aller Prüfungsorte und -termine. Der Online-Kurs kostet nur 39,90 €. Bis du den Führerschein in der Tasche hast, kommen noch folgende weitere Kosten auf dich zu: Prüfungsgebühr Sportbootführerschein See etwa 75,- €, Prüfungsgebühr Sportbootführerschein Binnen etwa 45,- €, eine Fahrstunde regional unterschiedlich zwischen 30,- € (Magdeburg, Bergkamen) und 80,- € (München). Baden-Württemberg ist noch teurer. Viele Fahrlehrer wollen dir gleich 5 Stunden aufquatschen. Das Gleiche in einer Sportbootschule kostet – regional unterschiedlich – zwischen 500,- € und 1000,- €. Dabei sind Billig- oder Sparkurse nicht berücksichtigt, aber die kannst du sowieso vergessen – reinster Nepp.

Wissen solltest du, dass die praktische Fahrprüfung sehr einfach ist und nur 5 Minuten dauert und dass der Gesetzgeber überhaupt keine Ausbildung vorschreibt. Der Gesetzgeber legt nur Wert auf die Theorie. So ist denn auch die Vorbereitung auf die theoretische Prüfung der schwerste Teil. Dazu musst du 342 Fragen zu den Themen Schifffahrtsrecht, Wetterkunde, Seemannschaft usw beantworten und 60 Aufgaben zur Navigation mit Seekarten lösen können. Das alles aber lernst du – wie gesagt – am besten per Online-Kurs. Wenn du noch zweifelst, googele mal und lies ein paar der Hunderte von Erfahrungsberichten.

Einige unserer Mitbewerber preisen "reine Online-Kurse" als günstige Alternative zu unserem Kombinationsprodukt aus individuellem E-learning und Präsenzunterricht mit erfahrenen Ausbildern an. Im schnellen Selbststudim sollen so Kursgebühren von nur 200,- Euro für einen Kombinationskurs anfallen. Folgende bedeutende Details werden Ihnen hier jedoch verschwiegen:

Sie benötigen ein (vom Prüfungsausschuss zugelassenes) Boot für die praktische Prüfung,
das Slippen von Booten am Prüfungsort ist für Ortsfremde meist nicht oder nur schwer möglich,
der Transport des Bootes ist aufwendig und teuer,
die Administration der Anmeldung ist für Laien nur schwer durchschaubar und hier verlieren Sie wertvolle Zeit und Geld,
bei der praktischen Ausbildung und der praktischen Prüfung benötigen Sie einen Schiffsführer (mit entprechendem Befähigungsnachweis) da der Prüfer das Schiff nicht führt und Sie selbst ohne SBF kein Schiff führen dürfen,
bei dem Großteil der Prüfungsausschüsse ist es nicht möglich sich selbst als Prüfling zur Prüfung anzumelden,
viele Sachverhalte im Bereich der Fachinhalte bedürfen einer persönlichen Kontrolle (Navigationsaufgaben),
zum Bestehen der praktischen Prüfung sind diverse Knoten und Manöver vorzuführen. Hierbei achten die Prüfer auf entscheidende Details – Wer soll Ihnen dieses praktische Wissen vermitteln?

Überlegen Sie gut, bevor Sie sich für ein derartiges Angebot entscheiden und ob Sie in der Lage und Willens sind die oben genannte zusätzliche Eigenleistungen zu erbringen.

einfach mal nachlesen... bootsschule-magdeburg.de

Um es gleich vorweg zu nehmen: Ich bin kein Mitbewerber! Allerdings weiß ich genug, um mich nicht von leeren Drohungen ins Bockshorn jagen zu lassen. ;)

Nun mag es sein, dass deine Bootsfahrschule die berühmt-berüchtigte Rosine im Kuchen ist, und man dort nicht nach dem Kurs noch tage- oder sogar wochenlang zu Hause sitzt und (übrigens kostenlos im Internet erhältliche) Prüfungsfragen auswendig lernt. Vielleicht lernt man dort wirklich so viel, dass man alle Prüfungsfragen zum ersten Mal in der Prüfung sieht ... und sie dennoch beantworten kann.

Es bleibt aber die interessante Frage: Warum erzählst du solche Leuschen über Online-Kurse?

Es ist im Allgemeinen üblich, gute Seemannschaft zu beweisen und gegen Kostenbeteiligung auch Autodidakten bzw. Online-Lernern zur Prüfung ein (bereits mitgebrachtes Boot) samt Schiffsführer zu überlassen respektive ein Boot bei einer ortsansässigen Bootsfahrschule (die es IMMER im Bereich des Prüfungsgebietes gibt) zu leihen.

Das mag Bootsfahrschulen aus wirtschaftlichen Gründen nicht gefallen, insbesondere, da ihnen so - nicht selten auch existenzielle - Einnahmen entgehen. Doch das muss ja wohl kaum das Problem der - in diesem Fall - Nicht-Nachfrager sein, nicht wahr?!

Die "Administration der Anmeldung" hält sich in erstaunlich einfachen Grenzen. Wer in der Lage ist, ein vorgedrucktes Formular auszufüllen, erfüllt bereits alle Bedingungen zur "Administration der Anmeldung".

Dass einige Prüfungsausschüsse ihre Macht missbrauchen, ist bekannt. Dennoch befinden sie sich in einem absolut fragwürdigen rechtlichen Raum und würden einem relevanten juristischen Einspruch nur wenig entgegenzusetzen haben. (Es gibt nicht die geringste rechtliche Rückendeckung für derartig subventionierte - bzw. ausgeklüngelte - Beihilfe.)

Im Übrigen gibt es - Gott sei Dank! ;) - die Wahlfreiheit des Prüfungsortes. Niemand kann die Leute daran hindern, dann eben in den Wirkungsbereich eines service-orientieren Prüfungsausschusses zu wechseln, denn auch die gibt es durchaus! Dank der Vielzahl der Ausschüsse muss man meistens nicht mal allzu weit fahren. Und falls doch, macht man eben ein Familien-Ausflugs-Wochenende. So haben alle was davon. ;)

Die "persönliche Kontrolle" der "Fachinhalte der Navigationsaufgaben" ist ebenfalls absurd! Wer in der 5. Klasse in Geometrie aufgepasst hat, besitzt bereits wesentliche erforderliche Kenntnisse (zumindest im Bereich des Sportbootführerscheins). Alles weitere erforderliche Wissen ist mit "ein- bis drei Mal sehen" bzw. "30 Minuten selbst ausprobieren und mit den - kostenlos erhältlichen - Prüfungsaufgaben vergleichen" zu erarbeiten.

Einzig - und wirklich einzig - die praktische Prüfung ist ein Argument. Doch hier geht es um 1-2 Stunden Unterstützung durch die Bootsfahrschule (oder jeden x-beliebigen Trainer, denn es gibt auch zahllose freie Trainer auf dem Markt). Und auch das gefällt den gewerblichen Anbietern - vulgo: Bootsfahrschulen - natürlich nicht. Denn hier können sie nicht mehr 200, 300 oder sogar 500 Euro pro Teilnehmer einstreichen, sondern nur 30-60 Euro. Und außerdem müssen sie noch Zeit und Geld in EINZELNE investieren, anstatt in Gruppen abfischen zu können.

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Also @Motte und alle hier: "Überall Fahren" darf man auch nicht mit dem Sportbootführerschein See. Der ist nähmlich auf: a.) den Bereich der deutschen (!) Seeschiffartsstraßenordnung und Schiffen mit deutscher Flagge begrenzt. Die Seeschiffartsstrassenordnung hört an den 3nm- Grenzen auf.

b.)Es ist ein NATIONALER Befähigungsnachweis.Kein Führerschein, das ist was anderes. National heisst: Gültig in Deutschland. So steht es auch in dem englischen Teil. Auuserhalb des Geltungsbereiches gilt die IMO. Und die schreibt klar for das ein geeignetes internationales "Paper of competence" bei dem Schiffsführer vorliegen muss.

Es gibt einmal den Sportbootführerschein Binnen und den Sportbootführerschein See, damit darfst du ein Motorboot, egal wieviel PS, bis 20 Meter länge steuern. (Binnen: Auf Flüssen / See: Auf dem Meer) Kurs kostet durchschnittlich 500 Euro + ca. 100 Euro Prüfungsgebühr

Wenn Du überall fahren willst brauchst Du zwei amtliche Scheine, Binnen und See.

das mit den 12 Personen ist in der BRD ok.

Für einen "höheren Schein" musst Du eine Berufliche Ausbildung machen.

Es gibt noch ein paar Scheine vom DSV, die sind aber nur Nachweis für Fachwissen, kosten Geld und nützen ansonsten nichts.

INFO: http://www.dsv.org/

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