Sport im antiken Sparta und Athen- Welche Themen könnte da vorkommen?

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Über sportliche Wettkämpfe wird bereits im Mykenischer Zeit, also Inder Zeit in der die Ilias spielt, berichtet ( 1800 BC) . Die Wettkämpfe beinhalteten Wagenrennen, Bogenschiessen, Faust-und Ringkämpfe. Auch Abbildung sportlicher Akte auf Stieren lassen auf eine Art Rodeo schließen.

Nach archäologischen Befunden fanden bereits in mykenischer Zeit Olympische Spiele statt.Sie waren allerdings den Angehörigen des Adels vorbehalten.

Olympia war eine Kultstätte. Sport war eine rituelle Handlung.

In archaischer Zeit ( nach 100 BC) etablierten sich dann die Panhellenischen Spiele, an den die gesamte griechische Welt teilnahm.

Olympiade in Olympia, die Phytien in Delphi, die Isthmien bei Korinth, die Nemeen bei Nemea.

Jedes dieser Spiele diente der Ehrung eines Gottes.

Olympia -Zeus, Phytien-Apollon, Ithmien Poseidon.

Durch den religiösen Charakter wurden den Siegern göttliche Ehren zuteil. Der offizielle Siegespreis war symbolisch und bestand aus einem Kranz aus den Zweigen Heiliger Bäume.

In Kassischer Zeit (700-320 BC) erhielten die Sieger in ihren Heimatländern allerdings erhebliche materielle Vorteile wie Steuerfreiheit und Preisgelder. In Athen zur Zeit des Perikles z.B. 500 Drachmen, was nach heutiger Kaufkraft mindestens 200000 € entsprach.

In klassischer Zeit waren die Panhellenischen Spiele nicht nur auf sportliche Wettkämpfe wie Langlauf, Fünfkampf, Reiten, Ringkampf, Faustkampf beschränkt. Auch Künstler und Gelehrte Namen mit ihren Produktionen an den Wettkämpfen teil. Berühmte Dichter wie Aischylos und Euripides gehörten zu den Preisträgern.

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