Spliss,Haarbruch, Haarausfall?

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4 Antworten

Vielleicht verwendest du das falsche Haarwaschmittel, benutzt du zusätzlich eine Spülung?

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Kommentar von jessinhahn
24.05.2016, 14:05

Ja benutze Spülung für brüchiges haar und einmal in der Woche eine Kur. Danke für die Antwort

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Haarshampoo und co. Ohne silikone. Ich benutze haaröl aus arganöl. Sehr gut... vllt hast du magnesium mangel, sind deine Nägel auch kaputt oder gehen schnell kaputt? Ich nehme seit kurzem biotin tabletten von DM. Außerdem schneide ich meine haare fast jede woche, aber selber, odwr jeden monat einmal weil der Friseur mir immer zu viel abschneidet. Sonst frag doch einfach mal deinen Friseur

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Kommentar von jessinhahn
24.05.2016, 14:03

Ja also meine Nägel sind auch btüchtiger als sie mal waren..Von diesen Tabletten habe ich schonmal gehört, werd ich ausprobieren. Und beim nächsten Friseurbesuch werde ich mein Problem aufjedenfall ansprechen. Ansonsten vielleicht mal zum Hautarzt

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Sobald die Haare aus der Kopfhaut heraus sprießen, hängt da schlicht und einfach tote Hornschicht rund um den Kopf herab und auch das Innenleben der Haare ist nichts wirklich organisches.

Die Qualität, die aus dem Kopf heraus kommt, wird selbstverständlich organisch bestimmt und Du solltest wohl definitiv mal ein paar Untersuchungen hinsichtlich Mangelerscheinungen durchführen lassen.

Den Spliss selbst wirst Du selbstverständlich nur los, wenn Du ihn entfernen lässt und solange Du das auch immer gleich machen lässt, solange sich der Spliss nicht schon nach oben hin in die Haarlängen erweitert hat, kommst Du mit einem fachgerechten, gründlichen Spliss-Schnitt aus, der Dich auch kaum bis gar nichts an Haarlänge kostet.

Zu den "kritischen", Spliss-freundlichen Haarlängen gehören nun mal Schulterlänge, Brustlänge und Polänge und Du bewegst Dich gerade mittendrin zwischen zwei der quasi "kritischsten" Längen und wenn sich die Haarspiten an Stoff reiben, irgendwo anstoßen, u.s.w.,  können sie sich halt auch spalten.

Je geschmeidiger Du die Haarspitzen hälst, desto weniger schnell/leicht spalten sie sich gleich bei den geringsten "Attacken" und um sie immer schön geschmeidig zu halten, verteilst Du einfach immer schön bei trockenem Haar ein paar Tropfen eines der reinen Naturöle, die optimal für Haarspitzen sind:  Macadamiaöl, Mandelöl, Jojobaöl oder Arganöl.

Aber eben auch nur ein reines Naturöl, denn sonstige "Öl-Produkte", die es seit einiger Zeit von Fructic, Garnier, u.s.w. gibt, enhalten jeweils nicht wirklich viel von den angegebenen Ölen, dafür aber jede Menge chemischen Müll.

Spliss ist halt weder eine "Krankheit", noch ein sonstiger "Befall" der Haare, sondern eben einfach ein äußerlicher Schaden, der auch häufig durch den Menschen selbst verursacht wird.

Ach so: Auch wenn es dazu zig Anleitungen im Web gibt  ... Selbstversuche hinsichtlich des Spliss-Schnitts (und generellen Haarschnitten) können mehr Schaden bewirken als gutmachen.  Die falsche Schere, Scherenhaltung und -führung ... schon kannst Du singen "Alles hat ein Ende nur mein Haar hat drei". ;-)

Dann gibt es ja auch noch die Rubrik "Anti-Spliss Produkte", die Haare wunderbar "verkleben" (Silikone oder Silikon-Ersatzstoffe ... wie in den meisten einschlägig bekannten, herkömmlichen Chemieshampoos und in Spülungen). Auch die bilden eine Schicht um die Haare, unter der
sie dann auf Dauer stumpf, kraftlos, teils fettend und sogar spröde und
bruchanfällig werden können.

Es braucht aber nicht wirklich viel, um die meisten selbst generierten Spliss-Ursachen auf ein Minimum zu reduzieren und dann genügen normalerweise 2, 3 bis max. 4 reine fachgerecht durchgeführte "Spliss-Schnitte" pro Jahr, bei denen Du eben so gut wie nichts an Haarlänge verlierst:

- beim Haarewaschen wirklich nur den Kopf/die Ansätze waschen und massieren. Für die Haarlängen und -spitzen reicht der Schaum beim
Ausspülen völlig aus und wer mehr Schaum in den Haarlängen vermisst,
streicht den während dem Shampoonieren höchstens mal sachte und absolut gradlinig mit den Fingern vom Kopf aus durch die Haarlängen.

- Niemals die Haarlängen und -spitzen rubbeln .... schon gar nicht in nassem Zustand

- nur Bürsten mit Naturborsten und echte Horn- oder Holzkämme verwenden

- nasses Haar auch nicht durchbürsten, sondern immer nur mit einem grobzinkigen Natur-Kamm vorsichtig/sachte durchkämmen

- nie zu heißes Wasser verwenden ... je kühler, desto besser

- übermäßige Hitze generell vermeiden (nicht heiß fönen, u.s.w.)

- Bürsten, Kämme, etc. auch regelmäßig reinigen

- keine Haargummis mit Metallstücken verwenden

- auf Seiden- und/oder Satinkissen schlafen. Darauf reibt sich das Haar im Schlaf nicht auch noch unnötig

- Vitamin- und Mineralienmängel vermeiden

- mind. 2 - 2,5 Liter Wasser pro Tag trinken

- Stress vermeiden

- regelmäßig nachschneiden lassen, dann müssen wirklich immer nur die
Spitzen oder eben eventueller Spliss geringfügig beschnitten werden und
nicht mehr.

Je trockener das Haar, desto anfälliger für Bruch und Spliss.  Deshalb empfiehlt sich auch spätestensab Schulterlänge die Haaransatzwäsche, die dem Haar auf lange Sicht hektoliterweise austrocknendes Wasser erspart.

Für das Verdünnen und die Haaransatzwäsche sind grundsätzlich
ausschließlich hochwertige Shampoos geeignet, die auch wirklich sowohl
richtig gute waschaktive Substanzen enthalten als auch echte,
konzentrierte Wirkstoffe.  Durch das Verdünnenrelativiert sich aber auch
automatisch wiedet der Kaufpreis und viele hochwertige Naturshampoos
sind dann durch diese Anwendung in den effektiven Kosten plötzlich noch
günstiger als viele Chemieshampoos, die auf billigen Industriereinigern
und gesundheitsschädlicher Chemie basieren.

Ein hochwertiges Naturshampoo (z.B. "Shampoo & Duschbad Basis von
SANOLL) aus einer Auftrageflasche (1:10 mit Wasser verdünnt) bei
trockenem Haar scheitelweise den Ansätzen entlang auftragen und dann
ganz normal shampoonieren (und immer NUR auf dem Kopf!)

Durch das Verdünnen machst Du aus einem hochwertigen Naturshampoo für 8,50 EUR (200 ml) eines für 0,85 ... günstiger geht's schon nicht mehr
und mit einem Naturshampoo quälst Du Dein Haar (und auch Deine Kopfhaut) weder mit chemischen Rückständen, die es auf Dauer nur stumpf, kraftlos, fettend, spröde, bruchanfällig machen, noch mit chemischen Tensiden.

Wenn es Dir bei der Ansatzhaarwäsche zu wenig schäumt (ist nur Gewohnheitssache), emulgierst Du mit ganz wenig Wasser nach.

Es gibt natürlich auch noch andere, richtig gute, nachhaltige und
unbedenkliche Shampoos/Pflegeprodukte wie z.B. MARIAS Organic Care, O'right, Sanoll, Oliebe, Herbanima, CulumNatura, u.s.w. . . . an einem konkreten Beispiel musste ich aber mal eben die Kalkulation vorrechnen.

Bei den Shampoos von MARIAS ist zudem nicht einmal Zuckertensid im Einsatz (ist zwar auch 100% natürlich, kann aber in wenigen Fällen zu
Kopfhautjucken führen - deshalb haben wir auch auf MARIAS umgestellt).
Es gibt mittlerweile viele Allergieren (unter Anderem auch gefördert durch
sehr viele herkömmliche Chemie-Shampoos ... und nicht nur von denen
aus Drogerien und Supermärkten, denn auch Friseurmarken wie Paul
Mitchell, Redken, Kerastase, Schwarzkopf, Wella & Co. tragen keinen
"Heiligenschein" mehr).

Mischst Du auf Vorrat, dann koche das Wasser vorher ab und lass es
auskühlen. Dann sind die Keime darin abgetötet und können sich über Tage
in der Flasche nicht vermehren .... und sie kommen nicht auf die
Kopfhaut.

Zusätzlich (und eigentlich grundlegend) sorgen logischerweise auch die täglichen Brüstenstriche für geschneidiges Haar  .... seitdem zig Millionen Menschen denken (weil es die Werbung ja sagt), Chemieshampoos und Spülungen hätten wirklich etwas mit Haarpflege zu tun, sind solche Basics leider etwas "aus der Mode geraten"   ... auch wenn gerade die täglichen Bürstenstriche .... richtig durchgeführt  .... den meisten unserer Kundinnen haufenweise Produkt(e) ersparen.

Für die Bürstenstriche verwendest Du (und reinigst sie auch immer
gründlich) idealerweise idealerweise die "KOST Kamm Wildschweinbürste
mit 7 Reihen" (gibt es z.B.über amazon für 35,00 - 37,00 EUR. Nicht nur
die Borsten zählen zu den besten für Kopfhaut und Haare . .. die Bauweise
der Bürste lässt zu, dass Du sie direkt am Bürstenkopf führen kannst und
so den Druck auf den Kopf besser regulieren kannst. Außerdem entfällt
so die "Hebelwirkung" mit dem Anfassen am Griff und somit geht das bei
50 - 60 oder mehr Bürstenstrichen nicht auf die Handgelenke.

So verteilst Du das Talg von Deiner Kopfhaut in die Haarlängen und Haare
brauchen Talg für deren Geschmeidigkeit und Glanz ... unter Anderem
dafür produziert Dein Organismus diesen Stoff.

Wichtig! Immer mit Druck über die Kopfhaut bürsten ... vom Ansatz
über den Kopf bis zum gegenüberliegenden Ansatz und in die Haarlängen
hinaus ... und das in 2 - 3 Runden um den gesamten Kopf.

Wirklich sinnvolle, wirksame, nachhaltige und effiziente Haarpflege fängt nicht mit irgendeinem Shampoo an und schon gar nicht mit irgendwelchen
Chemie-Shampoos . . . und Spülungen sind auch nur Kämmhilfen.

Bei all den sinnvollen Maßnahmen, Spliss-Risiken einzugrenzen und richtig geschmeidiges Haar zu haben  .....  bitte nicht vergessen, Dich auf Mangelerscheinungen untersuchen zu lassen.

Toi toi toi und ich drück' Dir die Dauem für eine baldige Besserung Deines Haarzustands.

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Ich rate dir Kieselerdetabletten/-kapseln zu nehmen. Die gibt es in der Apotheke, manchmal auch in der Drogerie. Damit kannst du nicht nur deinen Haaren helfen, sondern auch deinen Nägeln. Aber pass auf, dass du dann ausreichend Wasser trinkst! 

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