Spinnen wechselwarm

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1 Antwort

Viele Spinnen (längst nicht alle) sind nachts aktiv weils da weniger Fressfeinde gibt und die Dunkelheit auch ihrer Lebensart zugute kommt. Die nächtliche Kälte macht ihnen in einem gewissen Rahmen nichts aus. Es gibt sogar Spinnen die bei sehr niedrigen Temperaturen noch recht aktiv sein können. Die Tiere haben sich in unseren Breiten an die Tempearturunterschiede gewöhnt. In Kältestarre fallen sie erst bei sehr niedrigen Temperaturen. Von Spätfrühling bis zum mitteleren Herbst sinken die Temperaturen nicht so tief, daß es der Spinne was ausmacht. Danach sterben viele Spinnen sowieso. Die mehrjährigen Arten suchen sich im Herbst wenns kälter wird ein geschütztes Örtchen (unter Rinde, einem Stein oder in einer Erdhöhle) und verfallen dort dann in Kältestarre. Abschließend könnte man deine Frage zusammengefasst so beantworten: Es wird nachts in der Spinnensaison nicht kalt genug damit die Tiere in Kältestarre verfallen und die Vorteile der Nachtaktivität überwogen in der evolutionären Entwicklung gegenüber den Nachteilen.

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