Spielt der Beruf des Partners/Partnerin eine Rolle?

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  • Der Beruf spielt erfahrungsgemäß eine sehr große tatsächliche Rolle für das Gelingen einer Partnerschaft -- und das unabhängig davon, ob man bewusst Wert darauf legt oder es einem scheinbar völlig egal ist.
  • Der Beruf bestimmt das Umfeld, in dem wir den größten Teil unserer wachen Zeit verbringen. Er entscheidet darüber, mit welchen Menschen wir in Kontakt stehen, welches Niveau diese Menschen haben, was wir wissen, welche Fähigkeiten wir haben, was wir erleben -- von schönen bis traurigen Dingen, von spannenden bis langweiligen Aufgaben, von belastenden bis erfreuenden Erlebnissen. Was wir zu erzählen haben, was wir teilen können oder möchten. Der Beruf entscheidet natürlich auch über Lebensqualität und finanziellen Spielraum, ebenso natürlich über partnerschaftsfeindliche Dinge wie Wochenend- oder Schichtarbeit. Der Beruf entscheidet auch zu einem großen Teil darüber, auf welchem Niveau wir diskutieren können, was wir wissen, was wir in eine Zweisamkeit einbringen können.
  • Heutzutage sagen sehr viele Menschen erst einmal spontan, der Beruf würde sie nicht so interessieren. Das mag bewusst seo sein, es mag aber auch einfach nur politisch-korrekte Heuchelei sein. Egal, was man sagt, in Wahrheit hat der Beruf eben alle vorgenannten Aspekte und ist einfach ein ganz wesentlicher Teil dessen, was einen Menschen ausmacht.
  • Erfahrungsgemäß ist es statistisch eindeutig so, dass die allermeisten Frauen nach oben daten bezüglich Bildung und Einkommen und die allermeisten Männer eher nach unten. Statistisch eindeutig und unstrittig. Ohne jegliche Wertung. Hier passen die Geschlechter einfach zusammen.

Wenn ich eine Partnerin habe, dann NICHT wegen ihres Berufs, sondern wegen ihren Charakter/Inneren Werte! Schließlich bin ich ja nicht in ihren Beruf verliebt, sondern in SIE!

Klar, der Beruf macht eine sehr große Zeit ihres Tages aus, ihrer Arbeitswoche. Und Anhang ihres Berufes ist man dementsprechend eher und/oder mehr kaputt oder weniger. Mit manchen Kollegen trifft man sich auch gerne in der Freizeit, weil es einem dann aber auch gut tut, und wenn die auch für mich sympathisch sind, warum nicht??? Daraus können auch gute Freundschaften entstehen.

Dies bezieht sich allerdings nur auf normale Arbeitszeiten. Normal = Montags - Freitags/40 Stunden Woche.

Es gibt ja auch Jobs die wie folgt sind: 3 Tage Arbeit, 2 Tage Frei, 5 Tage Arbeit, 1 Tag Frei, 7 Tage Arbeit, 2 Tage Frei, 2 Tage Arbeit, 1 Tag Fei, 3 Tage Arbeit, 2 Tage Frei, 7 Tage Arbeit, 3 Tage Fei.... Und/oder Arbeitszeit: 9Uhr bis 19Uhr, 7Uhr bis 17Uhr, 12 Uhr bis 21Uhr, 6Uhr bis 14Uhr, 12 Uhr bis 20Uhr. Und/oder 4 Tage Woche und ein Tag in Bereitschaft. Und/oder 6 Tage Woche und in der Woche darauf irgend wo 3 Tage mal Frei. Und/oder 6 Tage Woche, die Woche darauf 5 Tage Woche und der Überschuss sind Überstunden zum Abfeiern. So etwas ist für mich persönlich ein No Go! Man kann einfach nicht wirklich richtig planen! Liegt aber vermutlich auch an mir, da ich da eher konservativ bin! Ich brauche eine 5 Tage Woche, wo Wochenende IMMER frei ist. Ich brauche FESTE Wochenenden UND die Sicherheit das ich auch im Januar schon weiß, wie ich im Dezember Arbeite, weil sich NICHTS verändern wird!

Hat jemand eine 5 Tage Woche (Montag bis Freitag) und das 40 Stunden in der Woche, ist mir der Job an sich S*heißegal!!!!! Ist es außer der Reihe, dann ist die Betreffende Person NICHTS für mich, weil die Beziehung mit ihr sich von vornherein als schwierig stellt, EGAL welchen Job sie dabei hat! Eine Beziehung ist Privatsache! Und das Private hat sich NICHT dem Beruf unterzuordnen! Wäre vom Prinzip her ja fast so, als wenn der Arbeitgeber der Freundin zustimmen muss, ob man mit der Freundin zusammen sein darf!

Dies ist meine Meinung dazu und dazu stehe ich auch!

Nein, das spielt überhaupt keine Rolle, so lange wir illegale Tätigkeiten ausschließen. Ich übe selbst einen weniger heiß begehrten Beruf aus, wie sollte ich da irgendwelche Forderungen an eine potenzielle Partnerin stellen? Auch in finanzieller Hinsicht. So ziemlich jede Frau, die etwas aus sich gemacht hat, verdient ohnehin mehr als ich. Da sollte ich bei dem Thema lieber ganz kleinlaut sein :D

Glücklicherweise hat es für mich so oder so keine Bedeutung. Ich kenne Fließbandarbeiterinnen und Frauen, die als Reinigungskraft arbeiten. Die würde ich ganz sicher nicht wegscheuchen, wenn sie Interesse hätten^^

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