Spielsucht, wer hat sie bereits erfolgreich besiegt?

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5 Antworten

Hm, eine Selbsthilfegruppe ist oft schon ein guter Anlaufpunkt. Dann gäbe es eben, wie du schon sagtest, eine richtige Therapie.

Wenn seine Freundin ihm auch Geld fürs Spielen gibt, will sie ihm zwar helfen, doch im Endeffekt schadet sie ihm damit. Das nennt man Co-Abhängigkeit - sie unterstützt ihn in seiner Sucht, auch wenn sie das Gegenteil beabsichtigt.

Suchterkrankungen sind schwierig, denn ohne den Willen des Betroffenen kann man kaum was erreichen. Er muss es selbst wirklich wollen. Leider ist es oft so, dass manche ihr Problem erst dann erkennen, wenn wirklich alles schief läuft, d. h. wenn man total verschuldet ist, die Freundin weg ist, sich die Freunde abwenden usw.

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..............gib einem Spieler Geld und man weiß , wo es - meist - landet. Mitleid ist falsch , Ihm Geld zu geben , ebenfalls falsch. Insoweit Geld zuteilen , das Er damit umgehen kann und das was er zum Leben o.ä. braucht. Therapie ist der richtige Ansatz , aber er muss es wollen und sich mit dem Gedanken abfinden . Spielen ist eine Sucht , hat einen Hintergrund , und dieses warum bekommt man - meist - nur mit Hilfe eines Therapeuten auf die Reihe. Quartalsspieler sind auch Spieler, somit immer noch krank . Ein Teufelskreislauf , der ohne Reden nicht aufhört und sich immer weiter dreht. Es geht auch nicht darum , das Er nicht der Typ ist , der nicht Reden will , Tatsache aber ist , ER muss es . Auch wenn es Ihm noch so bescheiden damit geht, Therapie , ambulant oder stat. und Geldzuteilung sind die ersten Wege , um wieder ein neues Leben anzufangen , ohne Zocken. Ich habe sehr viele Jahre Automaten gespielt , stat. Therapie in Bad Hersfeld , Wigbergklinik , und seitdem bin ich trocken , brauche das Spielen nicht mehr . Es hat mich meine erste Ehe und sehr viel Geld ( dadurch Insolvent gewesen ) gekostet. Das , wenn man es selbst begreift, das man krank ist , erts dann ist man bereit , sich , und sein Leben zu ändern. Denn für Suchtkranke bringt jede Veränderung Ängste mit sich , die einen gleich wieder den Weg in eine Abhängigkeit bringen. Für mehr Info´s oder Austausch gerne per PN.

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Kommentar von CherryBerry87
18.08.2015, 15:54

Leider weiß ich nicht wie ich dich anschreiben kann. Würde gerne näheres über PN erfa

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Hallo, ich habe auch lange ein Problem mit Spielen gehabt. Meine Freundin hat sich von mir getrennt deshalb. Weil das Vertrauen vollkommen bei null war. Der größte Fehler den man als beistehender machen kann es unterstützen. Sie muss ihn so schwer es auch fällt vollkommen an die Wand fahren lassen. Ich selbst habe dies auch 2-3 mal erleiden müssen.

Spieler zeichnen sich damit aus, Ständiges Lügen, Vertuschen.... Es ist auf jedenfall notwendig Hilfe zusuchen. Ich habe diese Bekommen, als ich mit meinen Eltern (allerdings erst nach der Trennung über das Spielen geredet habe). Ich habe mir auch im Internet Menschen die ich nicht kannte gesucht um mit Ihnen darüber zu reden. Wenn du noch Fragen hast, melde dich gerne. Ich habe das gleiche Problem durchgemacht, allerdings dass meine Freundin sich getrennt hat.

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Seine Freundin hilft ihm und unterstützt ihn nicht wirklich, indem sie ihm Geld gibt. Im Gegenteil: Damit geht das "Spielerleben" für ihn problemslos weiter. Gerade deshalb sieht er auch keinen Grund, sich wirklich helfen zu lassen und deshalb sind die Therapien fehlgeschlagten und Rückfälle aufgetreten. Ihm kann nur geholfen werden, wenn ihm niemand mehr Geld zum Spielen gibt, seine Freundin ihm die Trennung androht und das auch wirklich durchführt. Nur so kommt er selbst zu dem Schluß, dass er krank ist und Hilfe benötigt. Ohne diese Selbsterkenntnis kann ihm leider niemand helfen.

"Hilfsbereiter und herzensguter" Mensch??? Das bezweifle ich. Jedenfalls ist er rücksichtslos dabei, seine Beziehung zu zerstören und seine Freundin unglücklich zu machen. Was daran noch hilfsbereit und herzensgut sein soll, erschließt sich mir nicht. Suchtkrankheiten verändern die Persönlichkeit. Offenbar ist das auch hier der Fall: Hilfsbereitschaft und Herzensgüte haben sich in Rücksichtlosigkeit verwandelt.

Seht es endlich realistisch und "helft" ihm nicht mehr. Sonst begreift er nie, dass er krank ist und ohne ärztliche Hilfe nicht gesunden kann. Alleine schaftt er/ihr es nicht.

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Es gibt keine Therapie oder ähnliches, die wirklich hilft, endweder man hört einfach auf oder nicht.

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Kommentar von CherryBerry87
05.02.2015, 14:17

Hast du ein Suchtproblem? Ich nicht, daher kann ich es nicht beurteilen, aber mal eben einfach aufhören kann er nicht. Es ist eine ernstzunehmende Sucht, als hätte man ein Alkoholproblem etc. So leicht ist es leider nicht...

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