Spielpädagogik Definition?

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2 Antworten

Spielpädagogik bedeutet, dem Kind die nötige Umgebung, Ausrüstung und Möglichkeit zu geben, um sein Spiel ausführen zu können. Das ist z.B. Material, Platz und Ruhe, andere Kinder und Rückzugsräume, die Möglichkeit zu beobachten, etc. Spielpädagogik zielt darauf ab, das Kind spielerisch selbstständig lernen und Erfahrungen machen zu lassen.

Der Begriff selbst ist sehr schwierig zu definieren, weil es sehr viele unterschiedliche Formen des Spiels gibt (Sandspiele, Bauspiele, Rollenspiele, Gesellschaftsspiele, Kooperationsspiele, Abeneteuerspiele, ..... die man jedoch in vier Gruppen einordnen kann: Funktionelles oder wiederholendes Spiel; Symbolisches Spiel; Konstruktives Spiel; Rollenspiel). Was ich aber tun kann, ist, aus dem Buch, das wir während der Erzieherausblidung kaufen mussten, zu zitieren und damit den Begriff "Spiel" etwas zu definieren (bezieht sich in erster Linie auf den Elementarbereich, also Kita/Kiga):

Spiel ist:

  • angenehm und erfreulich;
  • von den Kindern selbst initiiert;
  • aktive Teilnahme;
  • spontan;
  • frei von Führung;
  • Einbeziehung von Erfahrungen;
  • symbolische Aktivität;
  • prozessorientiert.

Spiel fördert:

  • das flexible Denken;
  • das divergente Denken, Denken in verschiedene Richtungen;
  • den kreativen Umgang mit Material;
  • das Lösen von Problemen;
  • die Entwicklung von Sprache;
  • das Aufbauen und Ausprobieren von Kompetenzen;
  • die Entwicklung sozialer Kompetenz;
  • die Entwicklung eines Bewusstsein für Gefühle;
  • die Entwicklung motorischer Fähigkeiten.

(Ingrid Crowther: Im Kindergarten kreativ und effektiv lernen - auf die Umgebung kommt es an. Beltz-Verlag, 1. Auflage 2005, Seite 55)

Ein 'Close Hit' oder 'Near Miss' dürfte die Freizeitpädagogik sein, die mit guter Chance in ihren Teilgebieten zumindest dieses Gebiet berühren.

Startpunkt wäre da vielleicht

http://de.wikipedia.org/wiki/Freizeitp%C3%A4dagogik

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