Spielen gute Umgangsformen heute noch eine Rolle? Wie wichtig sind sie?

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19 Antworten

Hier findest du einen interessanten Artikel: http://kuerzer.de/04How9KPi

Ein sehr anspruchsvoller,treffender Artikel. Ebenso das Interview. Vielen Dank für diesen tollen Beitrag!

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wirklich interessant, guter link, danke :)

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Sehr interessant, danke für den Link :)

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wie die Frage so die Antwurt,sie verdient ein Stern. Interessant. Dass die Gesellschaft sich nach solchen Werten interessiert hätte ich im Leben nie gedacht

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Man nimmt auch viel von zu Hause mit, was man an Umgangsformen dort sieht und das muss nicht unbedingt mit Bildung zu tun haben.Im Gegenteil, ich kenne viele einfache arbeitende Menschen aus einfachen Verhältnissen die die besten Umgangsformen haben, nie vergessen zu grüßen, für die "Danke und Bitte" selbstverständlich ist während oft "beruflich höher gestellte" das oft anscheinend nicht mehr nötig haben. Obwohl grad diese Menschen das beste Benehmen vorweisen müssen beim Vorstellungsgespräch, um diese Stelle überhaupt zu bekommen.

Auch wenn es nicht so schein spielen Umgangsformen vor allem im Arbeitsleben eine Rolle. Immer wieder holen Unternehmen Trainer ins Unternehmen, die mit deren Mitarbeitern "Umgangsformen" trainieren. Das beginnt in der Telefonzentrale und endet im Bereich selbst der Produktion. Bei Bewerbungsgesprächen ist der Bereich der "Kulturtechniken" ein wichtiger Punkt, der mit in die Entscheidung für oder gegen einen Bewerber einfließt und beiträgt. Im alltäglichen Umgang untereinander kann eine gute Umgangsform auch nicht schaden, es erhöht die Kommunikation, die gegenseitige Achtung und hilft bei der Einhaltung der Würde des anderen. Und, ich denke ein altes Sprichwort gibt es wieder: "Wie man im Wald rein ruft, so kommt es wieder raus!" Selbst die Bibel hat dafür ein Sprichwort: "Wenn Du nicht willst das man Dir tut, das füg auch keinen anderen zu!"

@uhellweg

Der Reim "Was du nicht willst ..." wurde der in der Bibel enthaltenen "Goldenen Regel" entnommen,

einem ethischem/moralischem Grundsatz den Jesus seinen Nachfolgern mit auf den Weg gab.

„Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst."

Dankeschön für diesen Hinweis und deinen facettennreichen Kommentar,dem ich gern zustimme.

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ja spielt eine große rolle, man sollte seinen nächsten immer so behandeln wie man selbst behandelt werden möchte. leider stirbt diese philosophie langsam aus..

je nach dem wo bzw in welchem rattenloch man sich gerade aufhält is es des öfteren bsser sein gegenüber so zu behandeln, wie man selbst behandelt wird. kann man immer wieder schön beobachten wie das in dieser "gesellschaftsschicht" gehandabt wird. abgucken und nachmachen.. wenn man zu freundlich ist bekommste in diesen kreisen nur aufs maul, meistens aber nur verbal =)

Auch, wenn hier bereits fabelhafte Antworten gegeben wurden, mag ichs noch kurz mit eigenen Worten ergänzen:

Zu guten Umgangsformen gehört (für mich) sehr stark, dass man eine relativ hohe Moralentwicklung hat und zwischen Gut und Schlecht unterscheiden kann. In Situationen mit Reizfaktor Ruhe zu bewahren und in Entscheidungsmomenten die richtige Reaktion anzubringen. Sowas wie Tischmanieren, danke und bitte sagen, sind ebenfalls sehr wichtig, aber dann eher das "Gebilde" auf der Grundstruktur...

Der zweite Punkt ist aber, dass man seine eigenen Grenzen achtet. Es bringt nichts, ständig nachzugeben, weil man sich seine Höflichkeit bewahren will. Wahre Stärke ist es auf jähzornige Handlungen, ruhig aber ebenso stark zu agieren.

Auch, wenn hier bereits fabelhafte Antworten gegeben wurden, mag ichs noch kurz mit eigenen Worten ergänzen:

Zu guten Umgangsformen gehört (für mich) sehr stark, dass man eine relativ hohe Moralentwicklung hat und zwischen Gut und Schlecht unterscheiden kann. In Situationen mit Reizfaktor Ruhe zu bewahren und in Entscheidungsmomenten die richtige Reaktion anzubringen. Sowas wie Tischmanieren, danke und bitte sagen, sind ebenfalls sehr wichtig, aber dann eher das "Gebilde" auf der Grundstruktur...

Der zweite Punkt ist aber, dass man seine eigenen Grenzen achtet. Es bringt nichts, ständig nachzugeben, weil man sich seine Höflichkeit bewahren will. Wahre Stärke ist es auf jähzornige Handlungen, ruhig aber ebenso ausdrucksstark zu agieren.

@Sensewriter^^ich bin auch zu dem Schluß gekommen das Umgangsformen etwas mit Moral zu tun haben.

Ich glaube unabhängig von der Bildung zeigt es einfach,

wie man über andere Menschen denkt und wie/wo man sich selber sieht.

zu deinem zweiten Punkt,

ich finde man kann nur nachgeben solange nichts Grundsätzliches oder Rechtes in Frage gestellt wird.

Bevor man sich streitet, ist es besser sich zurückzuziehen.

Noch schwieriger als die eigene Linie einzuhalten, ist es (glaub ich zumindest)

die Grenzen anderer immer in der richtigen Weise zu beachten,

weil die Grenze unterschiedlich verlaufen kann (je nachdem wie empfindsam jemand ist).

Nicht grenzüberschreitend zu reagieren wenn man provoziert wird,ist allerdings die Königsklasse.

Selbstbeherrschung ist eine Tugend ;)

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Ich sehe das anders.Ich kann in sehr unangenehmen Situationen ruhig bleiben, aber auch bei Kleinigkeiten "böse" werden. Das hängt eher von der Laune ab und davon ,was man sonst noch für Stress hat.Ebenso davon wie man zu entsprechender Person steht. Fremden gegenüber ist man wohl eher freundlich an einem nicht so wunderbarem Tag.

Umgangsformen sind alle Formen des Umgangs mit Anderen, auch wenn du sagst "eh du Penner ich knall dich". Das ist zwar ein Beispiel für eine schlechte Umgangsform, ist aber eine.

Natürlich spielen gute Umgangsformen heute eine große Rolle, wenn du bei einem Geschäftsessen furzt und von deinem Ausfluß oder Inkontinenz erzäöhlst ist das etwas mehr als merkwürdig.

Zwischen Beruf und Privatleben würde ich schon unterscheiden, in der Familie oder unter Freunden kann man sich anders verhalten als gegenüber Arbeitgebern und Kunden.

mit bildung hat das nichts zu tun. eher damit, wie das wesen ist, sprich ob der- oder diejenige generell eher aufbrausend bzw. temperamentvoll ist.

logisch gelten im berufsleben wieder ein paar andere regeln, die man im privatleben nicht so raushängen langen muss.

gute umgngsformen sind immer wichtig und tun einem selber und der umngebung gut, denn es färbt meist ein wenig ab. heute klagen viele "chefs", dass so wenig bewerber noch gute umgangsformen haben. man nennt dies auch soft skills. für mich ist das schon lange thema, da ich den eindruck habe, dass die soziale kompetenz immer mehr bergrunter geht. würde mir allgemein wieder bessere umgangsformen wünschen. dazu gehört auch, dass man in deutschsprachigen foren nicht nur klein schreibt, aber das liegt bei mir an einer behinderung in den gelenken, so dass ich fast nur einhändig schreibe, wenn es möglich ist und da ist das halten der großschreibtaste doch sehr mühselig. sorry.

@immchen Dein erster Satz gefällt mir besonders gut.

Auch der Gedanke das eine Soft Skill Schulung für den Erfolg im Beruf (besonders in Führungspositionen)

sicher von Vorteil ist,finde ich überlegenswert --

dies läßt sich ja auch ohne weiteres auf den privaten Bereich übertragen...

In Anbetracht das dir das Schreiben Mühe macht,möchte ich mich besonders für deinen Beitrag bedanken.LG

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Hallo!

Und wie, auch wenn Sachen wie gutes Benehmen , Höflichkeit und Freundlichkeit immer mehr in den Abgrund gehen. So sind diese Sachen doch sehr sehr wichtig!Man kann sich mit guten Umgangsformen das Leben in vieler Hinsicht erleichtern.

MFG The Truth

hallo liebe "KatzeNini"

"Was Du nicht willst, dass man Dir tu’, das füg’ auch keinem anderen zu.“

„Man soll niemals einem Anderen antun, was man für das eigene Selbst als verletzend betrachtet. Dies, im Kern, ist die Regel aller Rechtschaffenheit (Dharma).“

Wenn sich alle Menschen daran halten würden, sowohl im Berufsleben, wie auch auf privater Ebene, würde so mancher Konflikt schon im Keim erstickt.

Mit Bildung, hat das m.E. nichts zu tun. Mir sind schon „Hochgebildete“ begegnet, welche sehr „unflätig, ausfällig/ beleidigend.“ mit ihrer Umgebung umgehen – und „weniger Gebildete“, die wohl wissen, was gute Umgangsformen sind.

In meinem GF-Profil steht:
"Wer lächelt statt zu toben, ist immer der Stärkere."

Das ist meine Überzeugung, und hat nichts mit meiner Bildung zu tun.

LG

@hallo baxxi :)

Grenzverletzungen sind oft Streitauslöser,genauso wie der Ton erst die Musik macht.

Deinen Ausführungen möchte ich auch sonst uneingeschränkt zustimmen,

ebenso wie deinem trefflich gewähltem Zitat.

Auch hier gilt:

Fairness ist die Kunst, sich in den Haaren zu liegen, ohne die Frisur zu zerstören.

DH für dich! LG

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Beruf oder Privat, was auch immer. Wenn man ein guter Mensch ist, tut man immer Gutes und hat eine gute Ausstrahlung. Zumindest sollte das so sein......

Ob man in unangenhemen Situationen ruhig bleiben kann hat eher was mit dem Temperament zu tun als mit der Bildung.

Wie heißt es doch so schön: Ein kluger Mensch ist in der Lage sich dumm zu stellen - umgekehrt ist es eher unmöglich.

Und genauso verhält es sich mit den Umgangsformen.

Man hat sie oder man wird sie nie haben.

@malustra ^^nicht unmöglich,aber ungleich schwieriger ;D

Wobei man die Lernfähigkeit keinesfalls unterschätzen sollte...wie schon Prof.Higgins auf amüsante Weise bewies.

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Im Gegensatz zu Piraten sind wir eigentlich relativ höflich.

hi honesti is the best policie!

stimmig :)  DH!

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Dass man sich anständig benimmt,wurde mir anerzogen.

Das scheint aber nicht bei Allen so funktionieren...:-))

@zwerg da stimme ich dir unbedingt zu,die Erziehung spielt sicher eine wichtige Rolle.Aber nicht jd.hat eine gute Kinderstube genossen bzw nicht jeder hat später was draus gemacht--kann auch passieren.LG

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wenn es sich als nötig anfühlt: ja

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