Spiele Programmieren für Kinder?

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7 Antworten

Hallo,

hier ist ein Artikel, der sogenannte Coding Games vorstellt:

https://entwickler.de/online/tools/coding-games-entwickler-290531.html

Diese sollen es u.a. auch Kindern auf spielerische Weise erleichtern, Programmiersprachen zu erlernen.

Hier ist dann noch eine Aufstellung der Game-Engines und die Skriptsprachen, die sie unterstützen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Spiel-Engines

Ich persönlich habe mal im Teenie-Alter mit BiltzBasic einige Erfahrungen gesammelt um die Funktionsweise von Computer-Spielen besser nachvollziehen zu können. Das war recht schön, da es auch gute deutschsprachige Quellen gab, mein Englisch war da noch nicht ausgeprägt.

Es ist wohl nicht das Maß aller Dinge für die modernen Action-Shooter (usw.), aber das ist ja erstmal nicht die skizzierte Intention ;-)

http://www.blitzbasic.de/

Da der Link zum BlitzBasic Kurs auf der Seite http://www.blitzbasic.de/hilfe.htm nicht mehr korrekt ist, habe ich mal den aktuellen rausgesucht:

Ansonsten findet man Referenzen hier:

https://www.blitzforum.de/

Man beachte jedoch: https://www.blitzforum.de/forum/viewtopic.php?t=40747

Vielleicht helfen Dir meine Tipps und viel Spaß Euch zwei.

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kosboh 11.10.2017, 14:32

Heutzutage sind Games ja nicht mehr "nur" auf Amiga und PC ;-)

Dementsprechend sind ist die Entwicklung z.B. für Android für Smartphones und Tablets recht interessant.

Dazu finde ich das Tutorial von panjutorials ganz gut:

https://www.youtube.com/watch?v=bp3bxYeS6jY&list=PLiHzu4i2Hsb1KyPBZS4xnZ8oqan8OMDYQ

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kosboh 11.10.2017, 18:04
@kosboh

Ich möchte zu meinen Beiträgen noch was zu meinen Erfahrungen hinzufügen, da Du ja von "erfahrenen Leuten" geschrieben hast:

Sicher ist Blitzbasic.de und das Tutorial nicht so gestaltet wie das von Dir erwähnte Scratch.

Die gehen anders an die Sachen heran, nämlich die Progammier-Logik Schritt für Schritt in kindgerechter Weise darzustellen. Man setzt sich mit Ihnen hin und entdeckt das dann gemeinsam. Ich frage mich aber, wie man bei dem Kind das Interesse weckt, sich damit überhaupt zu beschäftigen.

Zu meiner Kinder- und Jugendzeit (bin jetzt Ende 30), ich rede da von Mitte bis Ende 80er bis 2000 etwa, hatten meine Eltern gar keine Erfahrung und ich war der einzige, der sich mich Computern auseinander gesetzt hatte.

Mit 7 erhielt ich zu Weihnachten einen C64 und ich habe damit nur Spiele gespielt, obwohl man damit durchaus auch andere Dinge anstellen konnte.

Mit 12/13 etwa hatte ich in der Schule einen Informatik Kurs, wo wir Basic auf DOS-Ebene lernten. Das lief dann so, dass wir lernten ein Programm zu schreiben, das das Haus vom Nikolaus malt und anschließend ausdruckt. Für viele langweilig, ich fand das viel besser als selbst mit Stift zu malen, obwohl ich die ganze Schulstunde dafür brauchte ;-) ...

Deshalb bettelte ich zu Hause und erhielt schließlich einen gebrauchten 486er (DOS und Win 3.1) und einen Nadeldrucker (die neu damals Arsch teuer waren), aber niemand wusste, wie man so ein "Ding" überhaupt anzuschließen hatte, geschweige denn, den dann überhaupt ans laufen zu kriegen. USB Plug and Play gab es damals noch nicht!

Mein Ehrgeiz war geweckt, denn ich wollte unbedingt "PC-Malen" um meiner Mutter zum Muttertag ein Bild zu machen, wo die anderen nicht wussten, wie das überhaupt geht.

Also hab ich in das Anleitungsbuch, ja ein Buch, ca. 1-2cm dick, zum Drucker geschaut, wie man das macht.

Auf Seite 123, ich weiss es nicht mehr, las ich dann, dass man einen passenden Treiber für die verwendete Hardware braucht, der leider nicht dabei war. Auf den Seiten 124-235 war dann beschrieben, wie man einen Treiber selbst schreibt!

Ich verstand nur die Hälfte, da vieles auf (Fach-)Englisch war, ich aber erst kurz Englisch in der Schule hatte. Also hatte ich mir das Englisch-Deutsch Wörterbuch meines Vaters geschnappt. Internet, Google und Leo gabs da noch nicht!

Es hat glaube ich 1 Woche (nach der Schule bis zum zu Bett gehen, zwischenzeitlich gab es Streit mit meiner Mutter, da ich mein Abendessen vor dem PC einnahm anstatt runter an den Tisch zu kommen) und 1 Rolle Papier gekostet, bis ich den Drucker vernünftig zum Laufen brachte. Schritt 1 erledigt.

Von meinem Lehrer habe ich mir dann sein Basic-Handbuch ausgeliehen um alle Befehle für das Bild zu finden und zu erfahren, wie man die einsetzt. Das habe ich dann auch komplett gelesen.

So nach 4-5 Wochen hatte ich dann das Bild (relativ Fotorelastisch) fertig aufs Papier gebracht, ohne das mir dabei jemand half. Es war unser erster Hund, der leider entlaufen war.

Bei der Übergabe an Muttertag, war das Erstaunen groß und bei meiner Antwort auf die Frage, wie ich das gemacht habe (siehe oben) war meine Mutter dann vollkommen fassungslos (positiv gesehen).

Was ich mit dieser Story zum Ausdruck bringen will:

  • Ich habe nicht spielerisch, sondern ziel- und lösungsorientiert gelernt, dabei angrenzende Herausforderungen/Problematiken gleich mit.
  • Bei Problemen habe ich nicht hingeschmissen, sondern per Trial and Error solange rumgebastelt, bis es eben funktioniert hat - dazu gehört eine gewisse Portion Ehrgeiz das auch verstehen und umsetzen zu wollen.

Viele "Anwender" Fragen mich heute, wie ich mich so schnell in ein neues Programm einarbeiten, wo in welchem Untermenü, in welchem Registerreiter ich Einstellung xy wiederfinden und behalten kann. Ich denke das geht darauf zurück, es eben gleich abzuspeichern um es beim nächsten Versuch direkt aufrufen zu können. Das gilt dann auch für Recherchen im Internet, usw.

Also zurück zur ursprünglichen Thematik:

Ich würde beispielsweise mit Deinem Bruder z.B. das Panjutorial-Spiel oder aus dem BlitzBasic Kurs spielen. Wenn es ihm gefällt, ihn fragen, ob er wissen möchte, wie das funktioniert. Wenn ja, dann den Code vor den Latz knallen, sodass er erstmal gar nix damit anfangen kann. Nochmalige Nachfrage, ob er immer noch wissen möchte, wie das geht.

Dann das Tutorial schauen/durchgehen, sodass man zumindest eine Ahnung hat und dann nachbauen. Wenn man das erreicht hat, hat man schon mal das erste Erfolgserlebnis und es könnte sein, dass er schon "angefixt" von der Materie ist.

Dann peu a peu (selbst) neue Herausforderungen finden und Lösungen entdecken/erarbeiten, beispielsweise eine Funktion umprogrammieren/anpassen.

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Mit 9 Jahren? 

Warum darf der kleine nicht auf Bäume klettern und runterfallen, wie jedes andere Kind in dem Alter?! 

Weder du noch er hat die Voraussetzung die Logik dahinter zu verstehen, das ist nicht böse gemeint.. 

Habt Ihr den mal Grafiken auf den Screen bekommen?

Ich meine jetzt nicht ein bmp mit der TPicture componente öffnen...  OpenGL/Vulkan/SDL ... 

http://duriansoftware.com/joe/An-intro-to-modern-OpenGL.-Table-of-Contents.html

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Scratch ist super, mein Sohn hat das in der 7. Klasse gelernt, aber ich bin mir nicht sichr ob das mit 9 nicht noch zu frueh ist.

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Scratch ist super, was sowas angeht,

allerdings denke ich, dass man jemandem schnell den Spaß an sowas nimmt, wenn man ihn in die Richtung zwengt.

Lass ihm seinen Freiraum und wenn er iwan später bock aufs Programmieren hat, dann wird er sich das schon beibringen.
Nur weil das vielleicht dein Traum wäre, muss dein Bruder noch lange kein Spieleentwickler werden wollen.

(Gönn ihm seine Kindheit, so lange er sie noch hat)

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ich empfehle dir für einen spielerischen Einstieg Lego Mindstorms.
(Damit habe ich auch mit 12 angefangen) 

Allerdings von wo willst du wissen, dass in 10 oder eher 20 Jahren dein kleiner Bruder das noch immer will?
Ich wollte auch mit 9 Feuerwehrmann werden und arbeite jetzt im IT Consulting.

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Steffile 11.10.2017, 13:45

Coding kann eigentlich nie schaden, halt noch eine Sprache.

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Wie kommst du denn auf sowas? Man kann doch einen 9 Jährigen zum Programmieren bringen, der kann ja noch nicht mal Englisch.

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Lego Mindstorms

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