Spiegelreflexkameras: Canon oder doch Nikon?

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8 Antworten

Beide Marken sind sehr gut. Und beide Marken haben ihre Anhänger. Das bedeutet aber eben nicht, dass die andere schlecht ist.

Die Entscheidung zu einer DSLR ist ein Systementscheidung. Im Laufe der Zeit sammelt sich neben der Kamera das ein und das andere Objektiv, Blitzgerät etc. an. Da wechselt man dann nicht mehr so einfach.

Beide Marken verfolgen verschiedene Bedienkonzepte. Deshalb ist es nicht die schlechteste Idee, mal Kameras der beiden Hersteller in die Hand zu nehmen und real zu testen.

Canon ist, glaube ich, einen Tacken preisgünstiger als Nikon. Muss man selbst entscheiden, ob einem das wichtig ist.

Ich selbst befinde mich im gelben Lager, fote also mit Nikon und bin sehr, sehr zufrieden.

Also, in dem Sinne "wer die Wahl hat, hat die Qual" wünsche ich Dir eine gute Entscheidung für Dich!

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barnim 26.05.2016, 12:36

Ich habe mich damals auch fuer Nikon entschieden, weil mir die Bedienung besser gefallen hat.

Einen wirklichen Vorteil hat Canon schon: Es gibt geilere Objektive, 50mm f/1.0 z.B. Fuers Hobby war das aber nicht kaufentscheidend fuer mich ;)

cheers | barnim

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Pudelwohl3 26.05.2016, 12:40
@barnim

Das ist natürlich ein extremes Objektiv, für sehr spezielle Anwendungen, nicht wahr? Das kostet sicher eine hübsche Stange, oder?

Bei Nikon gefällt mir sehr gut, dass man auch noch die ältesten Objektive verwenden kann, weil das Bajonett nie verändert wurde.

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FoxundFixy 26.05.2016, 16:07
@Pudelwohl3

Das Objektiv wird schon lange nicht mehr hergestellt und ist selten zu bekommen,auch den Gebrauchtpreis von über 2000€ ist das Objektiv eigentlich nicht wert,bei Offenblende ist es doch ziemlich matschig und fällt zum Rand hin stark ab,auch hat es kräftige Farbsäume

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In der Einsteigerklasse finde ich Canon und Nikon eher schwach. Sie sparen am Sucher, den Einstellraedchen und an der Gehaeusequalitaet (Wetterfestigkeit).

Da bietet Pentax deutlich mehr.

Auch bei den APS-C Sensoren ist Canon in den letzten Jahren eher schwach, da bieten die Sony (in Nikon und Pentax) deutlich mehr, ebenso Fuji, die allerdings keine DSLR anbieten. 

Letztendlich sollte man aber alle Marken mal in die Haende nehmen und versuchen, das Bedienkonzept zu verstehen und die Entscheidung fuer ein System auch daran orientieren.

Weißt du denn ueberhaupt, warum es eine DSLR werden soll? Schließlich gibt es heute eine Menge Gruende fuer eine spiegellose Systemkamera.

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Bei Pentax gibts fürs Geld im Augenblick am Meisten.

Und ohne ein Lichtstarkes Objektiv zB 17-50mm F2,8 statt F3,5-5,6 bleibt eine DSLR weit unter dem Niveau einer modernen Bridge-Kamera mit einem eben Solchem (gemeint sind die F2,8 [kleinere Zahl ist hier besser]).

Die Frage nach dem Besser, liegt nach dem fotografischen Können vorallem beim Objektiv und noch weit vor der Kameramarke.

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Die Marke spielt keine Rolle.

Stelle dir lieber die Frage was du damit fotografieren willst und suche danach eine passende Kamera aus.
Auch Berufsfotografen wählen die Kamera an Hand ihrer fotografischen Aufgaben.

Zudem ist meist nicht die Kamera, sonder das verfügbare Zubehör und die Objektive wichtiger um bestimmte fotografische Wünsche / Aufgaben umsetzen zu können.

Überlege dir was du fotografieren willst. Schaue welcher Hersteller dafür passesnde Geräte / Zubehör anbietet. Du wirst feststellen, daß dann nur noch wenige Kameramodelle zu Wahl übrig bleiben.

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Beide Firmen sind nicht schlecht, aber heute sind die meisten der Foto-Apparate von Canon und Nikon schlichtweg veraltet. Sie machen dadurch natürlich keine schlechteren Bilder und kein Besitzer einer solchen Ausrüstung wird sie hergeben, nur um sich ein völlig neues System zu kaufen. Und da es viele Besitzer von Kameras con Canon und Nikon gibt, wird es passendes Zubehör auch noch in 20 Jahren geben (sicher tzumindest in 10 Jahren).

Was ist dann heute aktuell?

Das Stichwort lautet "Spiegellose Systemkameras", denn in den Zeiten der Digitalen Sensorchips braucht niemand mehr einen Spiegel um das Bild zu zeigen, bevor es auf den analogen Chemie-Film trifft.

Hier gibt es aktuell 2 Systeme, die sich technisch als hochwertig am Markt etabliert haben.

Die Familie der A7-Kameras von Sony mit Vollformatchip mit absoluter Profiqualität und deshalb auch mit Profi-Preisen.

Und das MFT-System mit Kameras von Olympus und von Panasonic (Markenbezeichnung LUMIX). Der chip von MTF ist in jeder Richtung halb so groß wie beim Vollformat und dadurch deutlich billiger, erreicht aber durchaus APS-Qualität. und durch den kleineren Detektorchip bauen Kameras und Objektive deutlch kleiner und sind leichter zu transportieren.

Deshalb anschauen und ausprobieren.

Nochmals die absolute Spitzenklasse bekommst Du aktuell bei Sony und die Allroundsysteme für den Standardgebrauch bei Olympus oder Panasonic.

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ich143 27.05.2016, 19:34

Das ist aber ein bisschen arger Quatsch was du da schreibst,das die DSLR's veraltet sind in der Technik. Berufsfotografen werden kaum auf Spiegellose zugreifen, weil eine Spiegelreflexkamera immer noch im höheren fotografischen Gebrauch Vorteile bringt!! 

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BurkeUndCo 27.05.2016, 21:23
@ich143

Zuerst wollte ich Deinen Kommentar löschen lassen, weil Deine Formulierungen ""arger Quatsch"" doch schon sehr nahe an unerlaubten Beleidigungen herankommen, aber dann dachte ich, dass vielleicht viele Personen so denken und deshalb eine Erklärung sinnvoller ist.

Wo hat eine "spiegellose Systemkamera" echte Vorteile gegenüber einer Spiegelreflexkamera mit Spiegel?

1. Der elektronische Sucher
Dieser arbeitete nicht nur vor der Aufnahme eines Bildes, sondern direkt während der Aufnahme eines Bildes. Deshalb ist die Grundidee der Spiegelreflexkamera hier eine Stufe weiter realisiert.

2. Der elektronische Sucher

Der beste optische Sucher (angeblich in meiner Digitalen Spiegelreflexkamera Sony A900 realisiert) kann nur das Licht zeigen, das durch die Optik kommt. Deshalb arbeiten die Sucher immer mit offener Blende, die dann zur Kontrolle der Tiefenschärfe geschlossen werden kann. Aber wer macht das, das Bild wird dann so dunkel, dass praktisch nichts mehr zu erkennen ist.

Das passte noch in den Zeiten des alten chemischen Films, bei ddem ISO 800 schon sehr empfindlich war, heute Digitalkameras können noch gute Bilder aufnehmen, wenn der optische Sucher fast nur noch Dunkelheit zeigt.

3. Der elektronische Sucher

Dieser ist im Gegensatz zum optischen Sucher auch bei Videos (Pfui, welcher ernsthafte Fotograf macht Videos) verwendbar ist. Der optische Sucher funktioniert dann nicht, denn bei Videos muss der Spiegel dauerhaft hochgeklappt sein.

Mit hochwertigen spiegellosen Systemkameras wurden bereits mehrere Kinofilme gedreht ==> also absolute Profiqualität.

Nachteil des elektronischen Suchers:

Er zeigt das Bild immer nur mit einer geringen Zeitverzögerung. Aber welchen Profi stört das? Fotomodelle, Landschaften, und Industrieobjekte bleiben bei der Aufnahme stationär unverändert. Und bei Aktion- oder Sport-Aufnahmen verwendet ein Profi eh die  automatische Bildfolge (das war schon beim chemischen Film so und jetzt erst recht), da Bilder praktisch nichts kosten.

Zweiter Nachteil des elektronischen Suchers

Schlechtere Auflösung, schlechtere Schärfe und schlechtere Farbqualität als gute optische Sucher. Das war mal ---- schaut euch mal die aktuellen Sucher z.B. der Sony A7-R-II an.

4. Kein Spiegel

Ja das ist ein Vorteil für sich. Denn der Spiwegel ist ein bewegtes Bauteil, das möglichst schnell weggeklappt und wieder zurückgeklappt werden muss. Diese mechanische Belastung führt beim Profi-Betrieb nach mehreren 1000 Auslösungen zu Fehlfunktionen. Ohne Spiegel gibt es diese Fehlerquelle nicht.

5. Die Fokusierung

Spiegellose Kameras Verwenden zum Fokussieren den Kontrast im Bild, das ist deutlivcch genauer und es gibt keine Bilder mit Front-oder Back-Fokus. Es war früher leidder etwas langsamer, hat heute aber, dank immeer schnellerer Prozessorren in der Kamera die Geschwindigkeit normaler Spiegelreflexkameras erreicht, bzw. sogar überholt.

6. kürzeres Auflagemaß der Objektive.

Bei einem Tele mit 500 mm Brrennwweite macht es wenig aus, ob das Auflaghemaß 45 oder 50 mm wie bei der Spiegelreflexkamera beträgt (der Spiegel braucht diesen Platz zum Wegklappen), oder ob ddas Auflagemaß auf wenige Millimeter verkleinert wird. Aber bei Weitwinkelobjekltiven wird der Aufbau deutlich vereinfacht. Und das Wegfallen von jeder unnötigen Einschränkung für das Objektivdesign führt dazu,. dass es bessere, schärfere Objektive geben kann.

Alle diese Argumente sind unwiderstreitbar physikalischer, technischer Fakt und sprechen eindeutig für die spiegellosen Kameras.

Aber: Warum fotografieren Profi-Fotografen dann noch mit Spiegel.

Erstens machen das nicht alle, es gibt schon viele, die umgestiegen sind. A) auf die MFT-Kameras von Panasonic und Olympus, da die Qualitäts/Gewichts-Relation bei Reportagen große Vorteile bietet. Und B) auf die Sony A7-R-II, weil daas eben zur Zeit eine der besten kameras überhau8pt ist.

Trotzdem fotografieren viele Profis weiterhin mit Spiegel. Sind die alle nur "dumm"?. Nein !!! Auch wenn die spiegellosen Systeme Vorteile haben, wird eine vorhandene Ausrüstung miot Spiegel dadurch nicht schlechter. Und der Wert einwer Profiausrüstung liegt nicht im Preis des Kameragehäuses, sondern im Preis der Objektive. Und wenn diese nun mal für das Auflagemaß mit Spiegel realisiert wurden?

Auch ich warte darauf, dass Sony die Technik der A7-(R)-II nochmalss im Gehäuse der Spiegelreflexkamera A99 herausbringt. Von mir aus auch ohne Spiegel. Aber ich will meine Objektive (Wert ca. 10 000 Euro) weiter verwenden können, und das möglichst ohne Adapter.

Und deshalb, aus Gewohnheit und Kontinuität fotografiert die Mehrzahl der Profi-Fotografen heute noch mit Spiegel und nicht weil es besser ist.

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BurkeUndCo 27.05.2016, 21:24
@BurkeUndCo

Nur, wenn heute jemand die Frage stellt: Nikon oder Canon?, dann kann er
noch keine große Objektivsammlung haben, denn dann wäre er bereits  auf
ein System festgelegt. Und wenn man heute die Wahl zwischen
verschiedenen Systemen hat, dann spricht wirklich nichts dagegen, gleich
ddas beste System zu nehmen. Und dann sind Spiegel einfach "out".

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Habe mal vor über 20 Jahren mit Canon angefangen und bin dabei geblieben. Im Grunde genommen sind ja beide gut. Da ich mit Canon aufgewachsen bin und nun so einige Objektive habe, werde ich auch bei Canon bleiben. Ich weiss jetzt nicht was für eine Preisklasse Du anstrebst, ob nun Einstiegskamera wie eine Canon 1300D oder Mittelklasse wie eine Canon 760D oder Semiprofessionel wie eine Canon 80D. Meiner Ansicht nach muss es nicht die neueste sein. Für einen Einsteiger würde ich eine ältere zweier empfehlen wie die EOS 60D. Damit kannst Du alles machen wie mit den aktuellen. Nun ja, der Autofokus und die Videofunktion haben sich verbessert, aber im Grunde genommen will ich ja nur fotografieren und die eine oder andere manuelle Einstellung vornehmen, dafür reicht auch das ältere Modell. Ich habe von der EOS 60D auf die 7 DMark II aufgerüstet. Bessere Fotos mache ich dadurch jetzt nicht, daher hätte ich auch bei der EOS 60D bleiben können. Manchmal will man aber was neueres haben. 

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Ich habe Canon (analog als auch digital), da die mir von der Haptik und Optik besser gefallen als Nikon. Wenn dir Nikon besser gefällt von der Haptik und Optik, Kauf dir ne Nikon. Bekommst bei beiden was gutes für dein Geld.

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Die meiste Ausstattung für sein Geld hat man immer noch bei Pentax

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