Spiegelreflexkamera zurückgeben?

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6 Antworten

Hallo

DSLR sind Arbeitsgeräte und richten sich an erfahrene Fotografen oder Profis die genau wissen zu was eine DSLR zu gebrauchen ist und wo die Grenzen bzw Nachteile sind. DSLR sind wie alle Werkzeuge nicht hipp, schnuckelig, leicht, bequem, winzig oder modisch sondern primär funktional.

Ein Fotograf macht einen Job wie ein LKW Fahrer und die DSLR ist im Prinzip ein fotografischer LKW der Geld verdienen können muss. LKW´s sind mehr oder weniger grosse und schwere Kisten weil die Funktion wichtiger als das Design ist. Und LKW Fahrer dürfen die Kisten rumwuchten und werden dafür mehr oder weniger gut bezahlt. Immerhin müssen LKW Fahrer eine solide Ausbildung auf dem Gerät nachweisen und müssen Arbeitspausen machen. "Fotografen" müssen nix nachweissen und dürfen bis zum Umfallen knechten

Eine DSLR kauft man sich weil man mit den "herkömmlichen" Kameras an einer Grenze angekommen ist und meist ist das Problem, das träge TFT Display also immer wenn es um Action geht oder um Schnelligkeit. Oder wenn man Aviable Light Fotografie machen will wo die TFT nur Schwarz mit Rauschen zeigen. Das Thema Bildqualität spielt für 99% der DSLR Käufer keine Rolle weil die eh nicht die nötigen Werjzeug haben an die Grenzen der Technik vorzustossen und die meisten knipsen eh nur in JPEG...dafür ist eine DSLR genau so sinnvoll wie wenn man mit dem LKW die Frühstücksbrötchen holt.

Eine DSLR kauft man primär weil man direkt durch die Linse sehen will und man sich nicht mit lahmen Autofocus und schlechten Displays mit Zeitversatz der Liveview Technik rumärgern will.

Die D3000 hat kein Liveview und braucht kein LiveView weil entweder man benutzt den Sucher, oder macht eine Aufnahme und benutzt die Rückschau.

Typischerweise "scheisst" man sich auf die DSLR und den Sensor ein und sieht sich danach die Aufnahmen nicht mehr an der Kamera an, ausser man will etwas nachprüfen zb die Schärfentiefe/verteilung oder per Histogramm die optimale Belichtung prüfen. Das spart nicht nur Zeit sondern auch Strom so das man im reinen DSLR Mode meist über 1000Bilder rausholen kann.

So arbeiten auch Profis die ziehen den Job "durch" und erst im Postprozess wenn die RAW entwickelt werden kommt dann die Selektion und Feinarbeit und zwar auf einem Monitor mit hoher Auflösung und Farbtreue und nicht auf einem winzigen TFT Guckkasten mit nicht mal VGA Ausflösung und keiner Farbstabilität. Deswegen hatten die Profikameras meist kleinere Monitore als die Amateurklasse weil es denn Profis nicht wirklich wichtig ist und wenn doch wird ein grosser Monitor angeschlossen (Tetheren) bei dem man direkt die Schärfe und Farbe in der Druckvorstsufe umsetzen kann. Das so ein Monitor dann 2000€ kostet juckt nicht die Profis brauchen denn eh für denn Job.

Die D3000 hat einen Schwachpunkt, das ist wenn man Active D Lighting aktiviert wird aus der recht flotten, eine recht langsame Kamera die 2-3 Sekunden zum wegspeichern braucht. ADL ist nicht zwingend nötig ausser man will eben JPEG OOC mit leichten HDR Look. Das ganze geht auch später im Postprozess aus den RAW.

Mein Tipp wäre mal mit der D3000 in ein Fotogeschäft oder Grossmarkt zu gehen dann nimmst du dir zb eine Samsung NX1000 oder eine Sony NEX3. Dann siehst du dir mal an wie man mit Systemkameras arbeitet das heisst wie schnell ist der AF und wie bzw wo ist Scharf, wie lange braucht man zum auslösen, geh mal raus in die Pralle Sonne und fotografiere etwas so das man im Display nichts mehr erkennt und dann das selbe mit der Nikon.

Danach lässt du dir ein 50-200er Tele montieren und vergleicht wie man mit Teleobjektiv arbeitet und es ist dann klar warum die Systemkameras ohne EVF kaum Teleoptiken im Angebot haben weil das macht wenig Sinn.

So damit ist klar jedes Sucher/Kamersystem hat Vor- und Nachteile bzw zum Abschluss nimmst du mal eine Nikon D700, D800, D7000, D7100, D300,,, also eine Profikamera in die Hand und siehst dir mal an warum die D3000 so wenig kostet. Der Hauptkostenpunkt einer DSLR ist der Reflexsucher, die billigen DSLR haben einen fast nutzlosen Guckkasten während Profikameras für Profis mit Pentaprismen bestückt sind (gross, schwer, teuer) Und Profis sitzen evtl Stundenlang am Sucher dran und ,müssen damit die Schärfe beurteilen oder einstellen und zwar ohne die doofen AF Hilfslichter die nur nötig sind weil DSLR keine Mattscheibe mehr haben.

Oder evtl besser nicht wer mal eine Profikamera hatte wird früher oder später das Geld dafür ausgeben weil er denn Unterscheid kennt und die Billigkameras einfach nur Krücken sind.(zumindest solange EVIL noch Zeitversatz und Blackouts hat)

Wenn du die D3000 los werden willst dann gibt es nur die Möglichkeit die auf eine andere Kamera in Zahlung zu geben oder eben sperat zu vermarkten. Da die D3000 immer noch neu kaufbar ist ist der Preisverfall noch moderat. Andererseits kostet die Online um 260€ so wird mehr als 150€ für das Kit zäh

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Eine Rückgabe ist seitens gesetzlicher Regelung nicht möglich. Du musst auf Kulanz des Händlers hoffen.

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Ist die Kamera defekt?

Du hast von der juristischen Seite keinerlei Anspruch auf "Rückgabe nach 3 Monaten, weil Ware nicht gefällt". Im Fernabsatz hast du eine kurze Frist (ich mein 2 Wochen) dafür.

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Kommentar von Streitnix
15.07.2013, 19:52

Selbst bei Mangel kann der Händler nachbessern (einschicken zur Garantie Rep.) erst nach 2 maliger Nachbesserung kann der Kunde die Erstattung des Kaufpreises fordern.

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Nein, nach drei Monaten kannst du sie nicht mehr zurückgeben weil sie dir nicht mehr gefällt.

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Wenn die Kamera keinen Mangel hat, kannst du sie nicht zurückgeben.

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Wieso bist du denn nicht zufrieden, vielleicht kann man dir ja helfen ;)

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Kommentar von Lizzie192
15.07.2013, 19:50

da kann man leider nicht helfen.. mich nervt es nur so das man immer durch die linse schauen muss um ein foto zu machen auf den display wird das bild nicht angezeigt.. und ich kann mich daran einfach net gewöhnen.. ich dachte villt. gewöhne ich mich daran aber etz sind 3 monate fast vorbei und es nervt einfach nur :(

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