Spiegelreflexkamera.. Thema Objektiv.

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3 Antworten

Bei Digitalkamera.de wird das neue AF-S DX Nikkor 18-55 mm 1:3,5-5,6G VR II so beschrieben (http://www.digitalkamera.de/Meldung/Nikon_bringt_Neuauflagen_der_Nikkore_AF-S_DX_18-55mm_und_AF-S_35mm/8680.aspx):

  • Das AF-S DX Nikkor 18-55 mm 1:3,5-5,6G VR, das Nikon seit über sechs Jahren mit Bildstabilisator anbietet, hat sich von den technischen Daten her wenig verändert. Es ist immer noch aus elf Linsen in acht Gruppen aufgebaut, erreicht eine Naheinstellgrenze von 28 Zentimeter mit Autofokus und verfügt über sieben abgerundete Blendenlamellen. Auch der Bildwinkel von 76° bis 28°50' und die kleinste Blende von F22 bis F36 je nach Zoomstellung bleiben gleich. Trotzdem hat Nikon es geschafft, die Neuausgabe AF-S DX Nikkor 18-55 mm 1:3,5-5,6G VR II so zu konstruieren, dass es nurmehr 195 statt 265 Gramm wiegt und 66 mal 59,5 statt 73 mal 79,5 Millimeter misst. Außerdem kompensiert der Bildstabilisator nun bis zu vier statt nur drei Blendenstufen und arbeitet damit effektiver. Das AF-S DX Nikkor 18-55 mm 1:3,5-5,6G VR II soll vor allem Neueinsteigern in die Welt der Spiegelreflexfotografie helfen, in den gängigsten Fotosituationen gute Bilder zu machen.... Einzeln kostet es 250 Euro, im Kit legt man 100 Euro drauf, wenn das Objektiv bei der Kamera dabei sein soll. Ab Anfang Februar 2014 ist es im Handel erhältlich.

Auf dieser Seite sind auch Links zu kostenpflichtigen Labortests des Objektivs enthalten. Die Ausgabe von 50 Cent pro Testbericht lohnt sich vielleicht, zumal in Testberichten oft auch Grundlegendes zu Objektiven steht.

Grundsätzlich sind Kit-Objektive meistens ordentliche Objektive zu einem günstigen Preis. Richtig gute Objektive kosten aber viel mehr. Das 18mm bis 55mm deckt vom Weitwinkelbereich bis zum leichten Zoombereich die wichtigsten Brennweiten ab, es kann also als kompaktes Standard-Zoomobjektiv durchaus empfohlen werden. Sogenannte Reiseobjektive mit Brennweitenbereichen bis 300mm liefern meistens eine deutlich schlechtere Bildqualität.

Neben den Testberichten und Datenblättern bei digitalkamera.de kann ich dir bezüglich der beiden Kameras auch die Produktvorstellungen, Tests und die Bestenliste bei Chip.de empfehlen. Aus meiner Sicht sprechen vor allem die 39 Messfelder für den Autofokus und das schwenkbare Display für die D5300.

ich bin noch am überlegen ob sich der Aufpreis von mehreren Hunderteuro lohnt.. Vielleicht kann mir da jemand helfen der da mehr Ahnung hat als ich..

Licht muss damit es am Sensor ankommt mal durch das Objektiv. Im Objektiv ist einiges an Glas und was beim Weg des Lichtes durch diese verschiedenen Glas-Linsen kaputt geht kann am Sensor nicht repariert werden! - Also kurz um: Was die Linse verbockt kann der beste 5000 EUR Profi-Body nicht mehr hinbiegen.

Ergo dessen sind gute Objektive wesentlich wichtiger als der Body an sich!

Die kleine Nikon D3x00 hilft dir auch mal weiter mittels Guide-Modus falls du mal bei einem Motiv nicht weiterkommst... Ich würde jedenfalls immer die "kleinere" Modellserie vorziehen und mir lieber mit dem gesparten Geld noch ein 2. Objektiv kaufen.

Es gibt mehrere Bundles mit Objektiven und ich würde gerne wissen wo sich denn die Objektive unterscheiden und welche in welchen Bereichen von Vorteil sind.

XX-YYmm ist die Brennweite.

Gehen wir mal von den kleineren Modellen aus dann gilt:

  • 1-18mm = Ultraweitwinkel
  • 19-30mm = Weitwinkel
  • 30-35mm = Normalbrennweite (menschl. Sehfeld - je nach Crop-Faktor)
  • 40-200mm = Tele
  • ab 200mm = Supertele

Alles unter der Normalbrennweite zeigt mehr im Bild als wir sehen können. Das wird zB in Hotels eingesetzt... Man kennt die schönen, großen und geräumigen Zimmer aus dem Katalog, die in natura dann doch 1-2 Nummern kleiner sind... Das ist der WW/UWW Effekt.

Tele holt entferntes Näher ran und sorgt für einen "Tunnelblick" - Je größer die Brennweite umso Stärker der Effekt.

Es gibt jedoch auch noch andere gaaanz wichtige Nummern. Die werden normal mit f/X-Y bzw. f/X oder 1:X-Y bzw. 1:X angegeben.

Das ist die s.g. Lichtstärke. Grundsätzlich gilt je kleiner die Nummer umso teurer. Stell dir ein Objektiv wie eine Pipeline vor - Je kleiner die f-Nummer umso größer der Durchmesser und umso mehr Licht kann in der gleichen Zeit durch.

Dies ermöglicht es zB schöne Stimmungsbilder bei Kerzenschein oder Lagerfeuer zu schießen ohne allzuviel Rauschen zu haben. Weiters wird dadurch aber Bereich der Schärfe (Schärfentiefe / Schärfenebene) geringer. Das kann man auch zum Freistellen (scharfes Motiv vor unscharfem Hintergrund) verwenden!

Bessere Objektive haben eigentlich eine konstante Offenblende - zB 28-75mm f/2.8 oder 70-200mm f/2.8. Das bedeutet, dass egal bei welcher Brennweite die Lichtstärke immer gleich ist.

Günstigere Modelle haben eine Variable Lichtstärke - zB 18-105mm f/3.5-5.6. Hier gilt die 3.5 bei 18mm und die Lichtstärke schwindet dann auf 5.6 bei ca. 2/3 (ca. 70-75mm) der max. Brennweite.

Dann gibt es Objektive mit nur einer mm-Angabe zB 50mm f/1.8 - Das sind s.g. Festbrennweiten. Die kann man nicht Zoomen aber dafür sind die Objektive in der Regel sehr gut und Lichtstark!

Einmal steht noch zusätzlich ein " II " hinten bei der Bezeichnung des Objektives dran.

II ist das neuere und kleinere Objektiv... Aber Kit-Objektive sind nie das Gelbe von Ei!

Ich würde mich freuen wenn mir jemand das mit den Objektiven ein wenig näher bringen könnte.

Noch wichtiger als die ganze Technik ist die Person hinter der Kamera! Beschäftige dich mal mit den Grundlagen der Fotografie - auf youtube gibt es hunderte gute Tutorials zu dem Grundlagen der Fotografie. Such einfach auf youtube nach "Fotografie Grundlagen" oder "Fotografie Basics"!

Denn erst wenn man die ganzen Grundlagen beherrscht und richtig Einsetzt werden die Bilder wirklich gut. Eine DSLR ist nur ein Werkzeug, dass man allerdings beherrschen muss denn sonst ist die Gefahr groß versehentlich oder unwissend etwas einzustellen, dass die Bilder nicht gerade verbessert. Auch die ganzen Automatiken der Kameras sind allzuoft suboptimal und liefern oftmals nur mäßige Bildergebnisse. Darum ist das lesen der Bedienungsanleitung und der Erlernen der Grundlagen der Fotografie entscheidend!

Um sich vorab mal zu informieren was wozu dient kann man auch einfach als "Trockenübung" mal ein paar Grundlagen-Videos auf youtube gucken und danach weiß man wenigstens was wozu da ist und kann ein wenig abschätzen was man für die eigenen Motive so benötigt!

Ich würde lieber das Kit mit 18-105mm nehmen, der Aufpreis gegenüber dem 18-55 ist überschaubar und mit 55mm max. Brennweite bist Du ständig am Limit. Glaub mir...

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