Spiegelreflexkamera oder Digitalkamera für Landschaftsfotografie?

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8 Antworten

Fuer Landschaftsaufnahmen ist (kameratechnisch) wichtig:

  • Sensor mit großem Dynamikumfang (deshalb auch RAW Dateien benutzen)
  • guter Sucher
  • passende Streulichtblende
  • manchmal ein Polarisationsfilter

Ob man kurze oder lange Brennweiten braucht, ist Geschmacksache und haengt am ehesten von der Bildidee ab. Packende Weitwinkelfotos sind deutlich schwieriger als gute Telefotos, gerade fuer Anfaenger! Außer einem Polfilter sind fuer Fortgeschrittene hoechstens noch ein Grauverlauffilter, manchmal auch ein Graufilter zu empfehlen. UV- oder Skylightfilter sind Unsinn und dienen nur dazu, Haendlerkassen voller und Fotos schlechter zu machen. Etwas mehr ueber die Technikwahl habe ich hier geschrieben: https://www.gutefrage.net/nutzer/Airbus380/tipps/neue/1

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Es gibt spiegellose Systemkameras, die sich für deine Einsatzzwecke gut eignen würden - bei Landschaftsfotografen haben die Modelle der Sony A7-Reihe einen guten Ruf, da der Sensor einen recht hohen Dynamikumfang bietet.

Das Problem bei diesen neuen Modellen ist, dass der Gebrauchtmark noch vergleichsweise klein ist. Gebrauchte DSLRs und passende Objektive findest du massenhaft.

Wenn du sowieso einen Gebrauchtkauf vorhast, würde ich nicht nur drauf achten, welches System besser ist, sondern auch wie es mit der Auswahl an Zubehör aussieht. Sonst hat man am Ende eine Kamera, die zwar 2% besser ist als eine andere, aber man ärgert sich bei jedem Objektivkauf, wenn man den Neupreis zahlen muss.

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Ich halte die Behauptung für etwas weit her geholt. Schon weil die meisten Digitalkameras hinsichtlich Bedienung (einstellen von Blende, Zeiten aber auch anderen Funktionen) inzwischen so Menülastig sind, das vor jedem überlegten Bild oder Aufnahmereihen ständiges Trippen und Display betrachten notwendig ist, wo man an der DSLR einfach am Rädchen dreht. Zudem kommen die meist sehr kleinen Sensoren bei weitem nicht an die Qualität der gängigen 4/3, APS-C oder FF (KB) Sensoren von DSLRs oder zumindest Systemkameras heran. Spätestens wenn man mit der Tiefenschärfe arbeiten will führt kein Weg an einer DSLR/Systemkamera und Lichtstarken Objektiven vorbei.

Ach so - Polfilter (radial) nicht UV Filter sollte man nehmen. Und eine Streulichblende!

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Der Beitrag von "Herpor" beinhaltet voll und ganz meine Meinung! Grundsätzlich ist zu klären was du denn mit deinen Aufnahmen anstellen möchtest, nur noch mal nach dem Urlaub drauf schauen oder einige schöne Drucke herstellen, wird es bei Fotos bleiben oder sollen Bilder entstehen? Einmal draufgedrückt und betrachtet ist es nur ein Foto, sobald du die Aufnahmen am PC nachbearbeitet hast, dann sind es keine Fotos mehr sondern Lichtbilder. Bis du der Meinung die Fotografie wird "dein" Hobby? Dann versuche dein Glück mit einer DSLR. Für den Anfang reicht ein "Reisezoom" 18-250 (270)mm. Landschaften lassen sich natürlich mit einem "Weitwinkel 10-20(22)mm besser aufnehmen. Filter ja, Pol-Filter ist sehr oft gut, aber schon allein zum Schutz meiner teuren Objektive gegen Kratzer habe ich auf den meisten ein UV- bzw. Sky-Filter aufgesetzt. Diese Filter haben keinen Einfluss auf die Belichtung, d.h. keinen Verlängerungsfaktor, sind vom Preis her erschwinglich und können immer drauf bleiben. Für Island und dessen Natur sollte man ein Pol-Filter (vario) und auch ein Stativ mitnehmen! ...Wasserfälle = kleine Blende + lange Belichtung...

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Kommentar von SamuelPezzetta
04.02.2015, 13:36

Ja ich bin der Überzeugung, dass Fotografie mein Hobby wird. Habe mir auch deinen Tipp zu Objektiven durchgelesen. Wirklich sehr hilfreich!

Was meinst du dazu, wenn ich mir für den Anfang eine gebrauchte Sony Alpha 58 oder eine gebrauchte Pentax K-30/Pentax K-50 hole? Ich denke mir, dass diese Kameras ein super Preis-Leistungs-Verhältnis haben und vor allem für Anfänger für mich geeignet sind(Standardobektive sind bei allen 3 ja schon dabei). Einen Pol-filter und ein Stativ kauf ich mir dann extra. Meinst du ich wäre damit gut bedient?

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Ich habe und verewende seit meinem 14. Lebensjahr Spiegelreflexkameras. Seit einiger Zeit auch vollformatige Nikons. Ich habe auch schon (wegen dere geringen Größe) mit anderen digitalen Sucherkameras fotografiert. Da hat mich immer der Sucher gestört. Das Display auf der Rückwand ist bei Helligkeit nicht sichtbar, und auch sonst zum Scharfstellen nicht geeignet. Der Sucherchip ist in der Regel so pixelig, dass ere mit dem realen Bild nichts zu tun hat und so auch zur Kontrolle ungeeignet ist. Da schleppe ich lieber ein paar Gramm mehr mit mir herum und habe ordentliches Werkzeug.

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Hallo. Für viele ist Spiegelreflex ein Egoshooter. Und damit Basta. Fotohandel und Fotoindustrie erklären, dass man Spiegelreflex braucht und lassen sich den Spiegel zusätzlich vergolden. Ich würde hier mal nicht die kleinen, sondern eher die spiegellosen System- und Bridgekameras meinen, die durchaus ebenbürtige Qualitäten, wie die einer Spiegelreflex, abliefern können. Der ungekrönte König neben seinen Spiegelreflexkameras dürfte momentan Sony sein, wobei es selbst bei den spiegellosen System noch viele Unterschiede gibt. Jedoch sind die zwei wohl besten Vorteile sowohl das Gewicht als auch die Tatsache, dass man das Bild noch vor der Entstehung 1:1 absehen kann, wie es werden wird. Neben sehr hochwertigen und -preisigen Spiegelreflex-Kameras von Nikon habe ich nun die Sony RX100m3 und die Sony RX5100 entdeckt, die durchaus gute Qualität abliefern. Die man letztlich aber auch immer noch nachbearbeiten muss, um beste Qualität zu erhalten! Schau Dir dazu die vielen Youtube-Clips an, die eindrucksvoll belegen, dass spiegellose Kameras nicht schlechter sind.

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Kommentar von dibraco
04.02.2015, 14:45

Ich fotografiere auch seit meinem 14. Lebensjahr, behaupte aber nur ein mittelmäßiger Hobby-Fotograf zu sein. Angefangen habe ich analog System, dann Spiegelreflex. Noch heute benutze ich System und Bridge, ohne Kamera gehe ich nicht aus dem Haus. Aber, wenn ich mein Hobby richtig und zielbewusst betreibe dann mit DSLR und trage auch gern einige Kilogramm. Es sind viele Marken und Systeme auf dem Markt, auch viele gute. Wer möchte der soll seine Fotos mit dem Handy schießen. Die Nachbearbeitung hängt immer von der Qualität des Ausgangsprodukts ab. Auch wenn ich einen Karpfen mit der Stipprute fangen kann werde ich hier keinem Anfänger das Angeln mit der Wurf-Rute ausreden.

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die Blende ist bei systemkameras im Objektiv oder bei DSLRs im Body .. also nein die musst du nicht kaufen

im grunde hat eine DSLR nur 3 Vorteile:

  1. ein Großer sensor

  2. die Möglichkeit die Objektive zu Wechseln .

  3. und die Freiheit alles Manuell einzustellen

letzteres bieten auch viele Kompakte

zu IXXlac:

auch eine DSLR ist eine Digitalkamera ....

und über Kurz oder Lang wird die DSLR aussterben und durch Systemkameras Ersetzt.

diese besitzen einen Großen Sensor wie eine DSLR, Wechsel objektive und co. sind in allen Punkten einer DSLR ebenbürtig.

nur eben ohne Spiegel, daher "klein und Kompakt"

daher ist jeder der einfach mal "DSLR" in den Raum brüllt schlicht ein "idiot"

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Kommentar von SamuelPezzetta
03.02.2015, 18:03

Hallo Mekkadrill. Danke für deine Antwort.

Gibt es wirklich nur dei DSLR die Möglichkeit die Objektive auszutauschen? Das würde ich mir von einer Kamera nämlich schon wünschen.

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Also es gibt natürlich schon systemkameras die fast an eine dslr herankommen aber soweit das moderne systemkameras besser als eine moderne dslr ist wird es wohl nicht kommen. Der große vorteil an einer dslr ist haupsächlich der große senoser heisst das die pixel auf dem sensor größer sind und dadurch auch mehr licht einfangen können. Für landschaftsaufnahmen solltest du dir ein panorama objektiv zulegen ist alles natürlich auch nicht so günstig. Am besten wird es für dich sein wenn du mal zu einem fotografen gehst und dich beraten lässt.

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Kommentar von migebuff
03.02.2015, 11:04

Es gibt auch spiegellose Systemkameras mit KB-Sensor. Sony A7 beispielsweise. Dass Dslrs besser sind als Systemkameras würde ich nicht sagen, da Dslrs zu den Systemkameras gehören.

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