Spiegelreflexkamera :)) Erfahrungen?

5 Antworten

Deine Frage ist keine wirkliche Wissensfrage, sondern eine Glaubensfrage und letztlich für gute Bilder eine rein technische Einstellungssache, neben einem guten Objektiv. Der Kamerabody ist dabei schon eher nebensächlich und fast zu verachten. Aber trotzdem. Persönlich meine ich entweder die Nikon d3200, die ist sehr gutmütig. Wenn Du noch etwas mehr perspektivisch mit Höhen und Tiefen, vielleicht auch in HDR oder Eigenportrait oder Film oder etwas flexibler machen möchtest, solltest Du die Nikon d5300 ins Auge fassen. Die Nikon d3200 ist gutes Mittelfeld. Die Nikon d5300 ist obere Mittelklasse in der Customerklasse, nahe der Profiklasse. Dazu würde ich als Erstobjektiv das Tamron 18-270mm empfehlen. Damit habe ich gute Erfahrungen gemacht, auch bei Großformaten. Kann sein, dass andere anders drüber denken, doch man muss auch wissen wer man ist und was man sich vielleicht gerade noch so leisten kann, ohne zu sehr in die Miesen zu kommen. Fazit. Beide Kameras sind keine Schnäppchen, wenn Du unbedingt dass wolltest. Aber Fotografie mit Spiegelreflex war auch noch nie billig.

42

Dazu sage ich nur:

Lass dich nicht verführen...

... von den 24MPix der neuen Modelle! Einerseits steigen damit die Anforderungen an die Objektive enorm und andererseits solltest du nochmals 800-1000 EUR für einen neuen High-End-PC einplanen denn dein alter PC wird zu 98%iger Sicherheit bei den Daten richtig in die Knie gehen vor allem in der Nachbearbeitung!

Die Beste Qualität erreicht man mit der Verwendung von RAW-Daten und die wollen entwickelt werden. Und da dann jedes Bild bearbeitet / konvertiert werden MUSS wird der PC stark gefordert...

16 MPix reichen mehr als aus für Drucke von 40x30cm in sehr guter Qualität! Brauchst du wirklich soo oft Drucke mit 60x40 oder 80x50 cm? Vor allem kommt dir ein Druck in der Größe auf 12-18 EUR / Foto.

Außerdem je mehr MPix die Kamera hat umso eher werden kleiner Schwächen in den Objektiven sichtbar und betont... Damit steigen vor allem auch die Anforderungen an das Glas und damit unweigerlich die Kosten!

und

Eine zB 35mm Festbrennweite ist perfekt auf 35mm abgestimmt. Gleiches gilt für alle anderen Festbrennweiten... Da Fotografen meistens nicht mit 10-20 Festbrennweiten-Objektiven runrennen wollen gibt es Zoom-Objektive.

Je größer der Zoom-Bereich desto großer der Kompromiss zwischen kleinster und größter Brennweite. Ergo muss bei einen zB 18-270mm Objektiv ein viel extremerer Kompromiss eingegangen werden als bei zB 18-55mm und weiters wird die Konstruktion teuer und viel aufwändiger bei einem 18-270mm als beim 18-55mm.

Durch diesen Kompromiss wird die Bildqualität beeinträchtigt. Je größer der Kompromiss desto größer die Beeinträchtigung. Daraus kann man schließen, dass eine zB 18-270mm Linse ist nicht grottenschlecht ist aber von der Bildqualität einer anderen Linse deutlich unterlegen ist. In dem Fall ist es eben eine der Ausnahmen von der "You get what you pay for" - Regel!

0

Licht muss damit es am Sensor ankommt mal durch das Objektiv. Im Objektiv ist einiges an Glas und was beim Weg des Lichtes durch diese verschiedenen Glas-Linsen kaputt geht kann am Sensor nicht repariert werden! - Also kurz um: Was die Linse verbockt kann der beste 5000 EUR Profi-Body nicht mehr hinbiegen.

Ergo dessen sind gute Objektive wesentlich wichtiger als der Body an sich!

Geh einfach mal in ein Geschäft und sieh dir die Kameras an, nimm die in die Hand und probier aus bei welcher dir die Bedienung und das Menü besser gefallen. Technisch nehmen sich die Hersteller nicht viel!

Du kannst auch getrost am Gehäuse sparen und lieber ein oder zwei gute Objektive kaufen... Da musst du bei Canon allerdings aufpassen, die kleinste Canon (1100D) wurde derart limitiert, dass man mit dem Modell bald keinen Spass mehr hat! Bei Nikon kann man auch schon mit der D3x00-Serie glücklich werden.

Daher mein Tip:

  • Nikon D3100 + 18-105mm Kit-Optik
  • Nikon D5100 + 18-105mm Kit-Optik
  • Nikon D7000 + 18-105mm Kit-Optik

Nimm auf KEINEN FALL ein Set mit 18-55mm Kit-Optik! Die ist sehr oft irgendwie zu Kurz und damit wirst du nicht glücklich auf Dauer. Zumindest ging es mir so. Da man sich den Fehlkauf dann auch nicht eingestehen will hab ich mir die 55-200mm Linsen nachgekaufen kann ist das "Doppelzooom-Kit" mit den 2 Linsen war auch nicht so toll. Andauernd die Linsen wechseln, hin und wieder her - was dann recht schnell Staub in die Kamera bringt und egal wo die 2. Linse mitnehmen - einfach nur nervig! Am Ende hab ich beide verkauft und ein 18-105er angeschafft.

Das Nikkor 18-105mm bietet dir sehr gute Bildqualität und deckt mit seinem Brennweiten-Bereich 90% der alltäglichen Fotoaufgaben ab!

Die kleine Nikon D3100 hilft dir auch mal weiter mittels Guide-Modus falls du mal bei einem Motiv nicht weiterkommst... Ich würde jedenfalls immer die "kleinere" Modellserie vorziehen und mir lieber mit dem gesparten Geld noch ein 2. Objektiv kaufen.

Der Grund warum ich eingentlich hautpsächlich Nikon empfehle ist der, dass man bei Nikon einige wirklich großartige Objektive bekommt. Vergleichbare Modelle Bei Canon sind dann nicht so gut oder man muss für vergleichbare Bildqualität deutlich mehr zahlen!

Zum Thema filmen mit der DSLR & DSLR-Kauf hab ich noch einige Infos in meinen Tipps: http://www.gutefrage.net/nutzer/mbauer588/tipps/neue/1

Gleiches gilt für Canon ab den 3-stelligen… Die 4-stelligen haben keine Sensorreinigung was dann dazu führt, dass man in kürzeren Abständen eine bezahlte Sensorreinigung bei Canon durchführen lassen muss. Leider ist das 18-135er Canon deutlich Schwächer im Weitwinkel-Bereich und kostet gute 100 EUR mehr :( Auch das 50mm f/1.8 ist nicht das gelbe vom Ei schon garnicht im Vergleich zum Nikkor... Und ein 35mm Normalobjektiv ist ebenfalls gut 100 EUR teurer und 1/3 Blenden lichtschwächer...

Das und einige andere Dinge veranlassen mich eher Nikon zu empfehlen!

Erstmal - ich empfehle nichts!

Aber warum schon eine Einschränkung auf zwei Hersteller. Damit nimmst Du Dir die Chance die für Dich beste Kamera zu finden.

Zweitens, ich empfehle folgendes:

  • Vergiss wer alles seine Camera lobt. Die Wenigsten Menschen gestehen Fehlkäufe ein. Wichtiger ist wenn jemand sein Modell kritisiert! Warum - ist es für Dich ebenfalls ein Problem. Wenn ja, wie schwerwiegend? Lass Dich nicht von technischen Daten wie mehr Megapixel etc. beeindrucken. Das ist Digitaler Schwanzvergleich.
  • Die wenigsten Testberichte sind neutral - ist Deine Meinung die des Testers? Überlege was DU mit der Camera machen willst. Welches der Modelle unterstütz DICH hinsichtlich der Technik am besten?
  • Geh in den Laden, nimm alle Modelle in die Hand. Wie fühlen Sie sich an. Sind alle für dich wichtigen Funktionen bequem und schnell erreichbar (Knöpfe, Schalter) oder tief in den Menüs versteckt (Kamera abnehmen, Aufs Display sehen, umstellen kostet Zeit)
  • Kommst DU mit den Menüs zurecht oder sind diese Schlecht strukturiert, Überladen?

Und jetzt : DU musst Dich entscheiden. Denn DU musst mit der Camera umgehen. Nicht ich, nicht sonst wer.

Was möchtest Du wissen?