Spiegelreflexkamera- Bereich: BLENDE und TIEFENSCHÄRFE!

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6 Antworten

Die Blende ist praktisch die Pupille der Kamera.

Ein großer Blendenwert (z.B. 22) beschreibt eine kleine Blendenöffnung, ein kleiner Blendwert (z.B. 3,5) beschreibt eine große Blendenöffnung.

Eine große Tiefenschärfe, also ein Bild das in allen Bereichen scharf ist, erreichst Du durch eine kleine Blendenöffnung. Eine geringe Tiefenschärfe, also nur ein bestimmter Teil des Bildes ist scharf, erreichst Du durch eine weit geöffnete Blende. Die Verschlußzeit ist natürlich immer anzupassen.

Wenn Du nun den Vorder- oder nur Hintergrund scharf haben willst dann musst Du nur mit weit geöffneter Blende darauf fokussieren.

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Kommentar von imedi01
14.10.2011, 15:17

Dankeschön für die tolle Antwort!! :)

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Blende und Verschlusszeit werden nach den Lichtverhältnissenund der Art der Aufnahme gewählt. Bei gleichen Lichtverhältnissen nimmt man eine kurze Verschlusszeit, wenn z. B. Sportaufnahmen gemacht werden sollen, oder eine längere Belichtungszeit für Landschaftsaufnahmen. Und dann gilt: Je kürzer die Belichtungszeit, desto größer die Blende, und umgekehrt. Und die Schärfentiefe (nicht: Tiefenschärfe) hängt von der Blende ab. Je kleiner die Blende, desto größer die Schärfentiefe, also der Bereich, in dem die Aufnahme scharf ist. Aber. Die Blende wird mit kleiner, wenn die Zahl größer wird. 1:1,4 ist eine große Blende, und 1:22 ist eine kleine Blende. Und zur Veränderung der Schärfentiefe: Du nimmst eine Person auf, die 3 Meter vor Dir steht. Dann stellst Du die Entfernung so ein, dass diese Person scharf auf dem Bild ist. Wenn Du diese Aufnahme im Freien machst, werden die Bäume usw. in 10 oder mehr Metern unscharf sein, denn die Tiefenschärfe beträgt hier vielleicht 2,50 bis 3,0 Meter.

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Kommentar von imedi01
14.10.2011, 15:20

Danke für die Antwort, aber Schärfentiefe und Tiefenschärfe ist dasselbe! steht sogar in google. LG

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Nein, die Blende ist nicht der Zoom!

Ich empfehle dir ganz dringend dieses Buch: http://alturl.com/rzx47

Ist wunderbar für alle geeignet, die noch viel über das Fotografieren und Kameras im Allgemeinen lernen müssen.

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Kommentar von Moritzburg
14.10.2011, 14:45

Die Tiefenschärfe verändert man durch das verstellen der Blende und die Dauer der Verschlusszeit. Man ändert sie auch durch das fokussieren von verschiedenen Objekten im Bild und durch den Abstand zum Objekt. Besonders schön zu sehen ist das bei Tele- und Festbrennweitenobjektiven.

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die blende ist nicht der zoom. wenn du deine sache richtig gemacht hättest, wüsstest du das die blende den lichteinfall beeinflusst und somit auch die verschlusszeit. hast du ne kleine blende also ne große öffnung fällt viel kicht ein, große blende dann das gegenteil. mit der blende stellst du auch die tiefenschärfe ein. Wiki sagt dazu:

Andererseits beeinflusst die Blende die Schärfentiefe: Mit größerer Blendenzahl und damit kleinerer Blendenöffnung wird nicht nur die wirksame Lichtmenge verringert, auch die Unschärfenkreise werden durch den spitzeren Lichtkegel kleiner. Folglich vergrößert sich der Bereich des Motivs, der noch als scharf wahrgenommen wird, bis der zulässige Grenzwert (Zerstreuungskreisdurchmesser, hier 0,1 mm) erreicht wird. Der Bereich der scharfen Abbildung (Schärfentiefe) nimmt beim Schließen der Blende also zu

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Kommentar von Moritzburg
14.10.2011, 14:46

Jetzt hast du ihm alles schön vorgesagt. :-)

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also das wird sogar sehr gut auf vielen Seiten erklärt wenn man googelt

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