Spiegelreflexkamera - welche ist besser?

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4 Antworten

Hallo Kate146,

ich empfehle Dir, nicht zu sehr auf andere zu hören bei der Kamerawahl. Meistens empfiehlt jeder seine eigene Kamera, ohne die anderen aus eigener Erfahrung zu kennen. Eine Kamera muß gut in der Hand liegen und du mußt mit der Bedienung gut zurecht kommen. Zwischen den beiden von Dir genannten Kameras liegen sicherlich keine Welten. Ich würde Dir empfehlen, erst nochmal einen Schritt zurück zu gehen und Dir darüber klar zu werden, ob Du überhaupt eine DSLR brauchst. Nur mal so als Test, auch für Dich selbst: Wenn Du die Vorteile einer DSLR gegenüber einer guten Kompakt- oder Bridgekamera erklären kannst - bezogen auf Deine fotografischen Vorlieben - dann würde eine DSLR Sinn machen. Wenn nicht, würde ich Dir zu einer guten Kompakt- oder Bridgekamera raten. Da brauchst Du Dich nicht mit Objektivwechseln rumzuärgern, und von dem gesparten Differenzbetrag kannst Du Dir ein Buch über die Grundlagen der Fotografie und einen VHS-Kurs gönnen (und wahrscheinlich noch mehr). Dann machst Du ein paar Jahre Erfahrungen mit der Kamera und entwickelst Deine fotografische Kompetenz weiter. Wenn Du dann später irgendwann der Meinung bist, dass die Kamera Dich in Deinen fotografischen Möglichkeiten zu sehr einschränkt, solltest Du nochmal über eine DSLR nachdenken.

Hallo

im Prinzip sind D3200 und D5200 die "selbe" Kamera. Die D5200 hat jedoch viel mehr Ausstattung, denn neueren 24MP

Sensor auf Toshiba Kupferbasis mit dem neuen Bild Prozessor, etwas mehr RAM für denn Burstpuffer und das bessere Autofocus Modul. Bedeutet die Kamera ist etwas schneller und der AF-C Modus kann besser Motivbewegungen erkennen und deren Focusverfolgung berechnen. Der AF arbeitet auch im Dunkeln besser.

Die D3200 ist mit dem Fotoguide bestückt, "übersichtlicher" und kostet um 150€ weniger. Der D3200 fehlt eigentlich nichts "wesentliches" die D5200 ist etwas schneller aber taugt damit trotzdem nicht für "Sportfotografie oder Wildlife" da muss man bei Nikon in die Semi Pro (D7000 aufwärts) Klasse. Der Dreh-Klappmonitor ist "nett" im Studio bei Makro und Reproarbeiten ansonsten braucht man denn nur für "Selfies" und das ist wohl der Haupgrund warum sich die "Monitorpaddel" so gut verkaufen. Der andere Grund ist man kann den Monitor dann um 180 gedreht ans Gehäuse klappen und sich auf denn Sucher konzentrieren. Also Fotografieren wie zu analogen Zeiten.

Wo beide Nikons schlecht sind ist der optische Sucher der ist relativ klein und ohne Mattscheibe mit der man denn Schärfepunkt mit eigenem Auge erkennen kann. Als Ausgleich hat man ja die AF Messpunktanzeige wo eine LED dann anzeigt auf was der Autofocus scharf gestellt hat. Gute Reflexsucher mit Pentraprisma und Mattscheibe sind relativ gross, schwer, teuer und deswegen nur noch in Profikameras. Profis arbeiten oft bzw meistens mit manuelen Focus weil das einfach "praktischer" und schneller ist. Wenn du in einem Geschäft mal in denn Sucher einer D7000/D7100/D300, Canon 7D oder Pentax siehst dann fällt dir der Unterschied sofort ins Auge. Und wenn nicht dann sollte man evtl. mal zu einem Augenarzt oder sich generel überlegen ob man ein Hobby haben will bei dem man gut Sehen können muss also im Sinne von visuellen Nuancen erkennen und bewerten.

Von der Bildqualität her ist der neuere Sensor der D5200 etwas besser (3-5% ?) aber solange man eh nur ein Kit Zoom hat spielt das keine grosse Rolle mehr. 24MP mit Bayer Matrix und Tiefpassfilter ist bei APS-C der "Grenzbereich". Ohne Tiefpassfilter (D3300/D5300/K3) geht noch Bildqualitätssteigerung mit entsprechenden Optiken (High-End Zoom und Festbrennweiten).

Andere gute DSLR sind Pentax und Canon. Damit sind im Prinzip die DSLR Hersteller aufgezählt (Leaf, Hasselblad, Leica, Sigma und Olympus DSLR sind für Profis). Ansonten gibt es nur noch EVIL.

Eine DSLR ist eine Systemkamera das Gehäuse ist nur ein unwichtiger Teil im System. Das wichtigste im System sind die Optiken und daher mus sman erst mal abklären welche Optiken man braucht und wo es die besten/günstigsten gibt. DSLT basiren auf alter Technik wo es schon Jahrzehntelnag Optiken gibt und auch Konkurenz durch Fremdhersteller so das man vile Leistung für wenig geld bekommt. Bei EVIL wurden meiste neue Systeme aufgebaut wo es nur wenige Optiken gibt und selten Konkurenz durch Fremdhersteller wodurch die Preis relativ hoch bleiben. Aber Systemkameras erlauben die Nutzung von SLR Optiken wodurch Gebrauchtoptikpreis stark angezogen sind.

Nikon hat bei APS-C das beste angebot und ist am preiswertesten, Pentax baut sehr gute Kameras für wenig Geld aber der Objektivbereich ist seltsam aufgestellt und relativ Teuer wenn man die Kit Zooms nicht will. Es gibt bei den Fremdherstellern auch Pentax KA Optiken aber die kosten meist mehr als für Nikon/Canon und einige Optiken gibt es noch/gar Nicht zb das Tamron 60/2 oder die neueren Tokinas. Zeiss hat Pentax KA um 2009 offiziel eingestellt kann aber noch KA-Optiken liefern

auf die Nikon d3200 und auf die Nikon d5200 gestoßen

Ich würde die D3200 und D5200 auslassen. Die 24MPix Sensoren sind recht anspruchsvoll und liefern mit mäßig guten Objektiven nur bescheidene Bildqualität für eine DSLR.

Daher hat Nikon schnell ein Upgrade rausgebracht und bei der D3300 und D5300 den Lowpass-Filter entfernt. Das hilft die Schärfe etwas zu steigern und wirkt dem Vermatschen der Bilder mit der Dx200er Serie entgegen wenn man günstige Objektive benutzt.

Über eine aussagekräftige Antwort würde ich mich freuen

Licht muss damit es am Sensor ankommt mal durch das Objektiv. Im Objektiv ist einiges an Glas und was beim Weg des Lichtes durch diese verschiedenen Glas-Linsen kaputt geht kann am Sensor nicht repariert werden! - Also kurz um: Was die Linse verbockt kann der beste 5000 EUR Profi-Body nicht mehr hinbiegen.

Ergo dessen sind gute Objektive wesentlich wichtiger als der Body an sich!

Geh einfach mal in ein Geschäft und sieh dir die Kameras an, nimm die in die Hand und probier aus bei welcher dir die Bedienung und das Menü besser gefallen. Technisch nehmen sich die Hersteller nicht viel!

Du kannst auch getrost am Gehäuse sparen und lieber ein oder zwei gute Objektive kaufen...

Daher mein Tip:

  • Nikon D3300 + 18-55mm Kit-Optik
  • Nikon D5100 + 18-105mm Kit-Optik
  • Nikon D7000 + 18-105mm Kit-Optik

Die kleine Nikon D3x00 hilft dir auch mal weiter mittels Guide-Modus falls du mal bei einem Motiv nicht weiterkommst... Ich würde jedenfalls immer die "kleinere" Modellserie vorziehen und mir lieber mit dem gesparten Geld noch ein 2. Objektiv kaufen.

Der Grund warum ich eingentlich hautpsächlich Nikon empfehle ist der, dass man bei Nikon einige wirklich großartige Objektive bekommt. Vergleichbare Modelle Bei Canon sind dann nicht so gut oder man muss für vergleichbare Bildqualität deutlich mehr zahlen!

Zum Thema filmen mit der DSLR & DSLR-Kauf hab ich noch einige Infos in meinen Tipps: http://www.gutefrage.net/nutzer/mbauer588/tipps/neue/1

Gleiches gilt für Canon… Leider ist das 18-135er Canon deutlich Schwächer im Weitwinkel-Bereich und kostet gute 100 EUR mehr :( Auch das 50mm f/1.8 ist nicht das gelbe vom Ei schon garnicht im Vergleich zum Nikkor... Für vergleichbare Bildqualität wie das 50mm Nikkor muss man bei Canon zum 3x so teuren f/1.4er greifen! Und ein 35mm Normalobjektiv ist ebenfalls gut 100 EUR teurer und 1/3 Blenden lichtschwächer...

Das und einige andere Dinge veranlassen mich eher Nikon im Crop-Segment zu empfehlen!

Noch wichtiger als die ganze Technik ist die Person hinter der Kamera! Beschäftige dich mal mit den Grundlagen der Fotografie - auf youtube gibt es hunderte gute Tutorials zu dem Grundlagen der Fotografie. Such einfach auf youtube nach "Fotografie Grundlagen" oder "Fotografie Basics"!

Denn erst wenn man die ganzen Grundlagen beherrscht und richtig Einsetzt werden die Bilder wirklich gut. Eine DSLR ist nur ein Werkzeug, dass man allerdings beherrschen muss denn sonst ist die Gefahr groß versehentlich oder unwissend etwas einzustellen, dass die Bilder nicht gerade verbessert. Auch die ganzen Automatiken der Kameras sind allzuoft suboptimal und liefern oftmals nur mäßige Bildergebnisse. Darum ist das lesen der Bedienungsanleitung und der Erlernen der Grundlagen der Fotografie entscheidend!

Um sich vorab mal zu informieren was wozu dient kann man auch einfach als "Trockenübung" mal ein paar Grundlagen-Videos auf youtube gucken und danach weiß man wenigstens was wozu da ist und kann ein wenig abschätzen was man für die eigenen Motive so benötigt!

http://www.digitalkamera.de/Kamera/Nikon/D3200/Nikon/D5200.aspx Hier stehen mal alle Daten direkt nebeneinander. Ich persönlich benutze die d5100 mit einigen objektiven. Kommt aber auch darauf an was du vermehrt fotografieren willst und auf jeden Fall würde ich ein Objektiv mit Bildstabilisator kaufen

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