Spiegelreflexkamera - Was für eine kaufen?

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4 Antworten

Hallo JuliaSunshine1,

eine Kamera ist ein sehr persönliches Werkzeug, das zum Fotografen passen muss. Deshalb empfehle ich Dir, nicht zu sehr auf andere zu hören bei der Kamerawahl. Meistens empfiehlt jeder seine eigene Kamera, ohne die anderen aus eigener Erfahrung zu kennen. Eine Kamera muß gut in der Hand liegen und du musst mit der Bedienung gut zurecht kommen. Das auszuprobieren kann Dir keiner abnehmen. Und sie muss zu Deinen fotografischen Ansprüchen und Schwerpunkten passen, und die kennen wir nicht. Was wir auch nicht wissen, ist, welche fotografische Erfahrung Du hast und warum Du Dir eine DSLR kaufen willst. Solltest Du in diesem Punkt noch nicht festgelegt sein, so käme auch eine gute Kompakt- oder Bridgekamera in Frage. Diese sind gerade für Anfänger oft erstmal weniger verwirrend, und gute Bilder kann man damit auch machen. Weiterer Pluspunkt: Du brauchst Dich unterwegs nicht mit Objektivwechseln zu plagen. Bitte glaube nicht, dass Du mit einer DSLR automatisch bessere Fotos machen wirst als mit einer guten Kompakt- oder Bridgekamera. Eine DSLR bietet zwar mehr Potenzial, dieses können oder wollen viele Anfänger aber gar nicht nutzen. Ohne ein grundlegendes Verständnis der optisch-technischen Zusammenhänge geht es jedenfalls nicht.

Am besten gehst Du mal in ein Fotofachgeschäft (nicht Elektronikmarkt) und probierst verschiedene Modelle aus, am besten auch draußen bei Tageslicht. Probieren geht über (Testberichte und Meinungen anderer) studieren!

Den größten Einfluss auf die Bildqualität hat der Fotograf und nicht die Kamera. Deshalb würde ich Dir empfehlen, mehr Zeit und Energie auf die Weiterentwicklung Deiner fotografischen Kompetenz zu verwenden als auf die Suche nach der "perfekten" Kamera.

Und den zweitgrößten Einfluss auf die Bildqualität hat das Objektiv. Deshalb solltest Du auch das mit Bedacht auswählen, falls Du Dich für eine Kamera mit Wechselobjektiven entscheidest.

Erstmal - ich empfehle nichts!

Eine Camera ist ein Werkzeug, welches möglichst Ideal zum Photographen passen sollte. Marke, Modell und meist eh sehr ähnliche technische Daten sind dabei zweit und drittrangig. Haptik und Bedienlogik sind das auschlaggebende. Liegt die Kamera gut in der Hand, sind alle wichtigen Funktionen gut und schnell erreichbar? Ist die Menüstruktur intuitiv oder muss man lange nach Menüpunkten suchen?

Zweitens, ich empfehle folgendes:

  • Vergiss wer alles seine Camera lobt. Die Wenigsten Menschen gestehen Fehlkäufe ein. Wichtiger ist wenn jemand sein Modell kritisiert! Warum - ist es für Dich ebenfalls ein Problem. Wenn ja, wie schwerwiegend? Lass Dich nicht von technischen Daten wie mehr Megapixel etc. beeindrucken. Das ist Digitaler Schwanzvergleich.
  • Die wenigsten Testberichte sind neutral - ist Deine Meinung die des Testers? Überlege was DU mit der Camera machen willst. Welches der Modelle unterstütz DICH hinsichtlich der Technik am besten?
  • Geh in den Laden, nimm alle Modelle in die Hand. Wie fühlen Sie sich an. Sind alle für dich wichtigen Funktionen bequem und schnell erreichbar (Knöpfe, Schalter) oder tief in den Menüs versteckt (Kamera abnehmen, Aufs Display sehen, umstellen kostet Zeit)
  • Kommst DU mit den Menüs zurecht oder sind diese Schlecht strukturiert, Überladen?

Und jetzt : DU musst Dich entscheiden. Denn DU musst mit der Camera umgehen. Nicht ich, nicht sonst wer.

Eine solche, die Du einerseits gut bedienen kannst - muß also in Deine Hand passen - als auch eine, die zu eventuell bereits in der Familie vorhandene Kamerasysteme integriert werden kann. Wenn also die ganze Familie Nikon hat, solltest Du nicht unbedingt nur nach Canon sehen. Denn dann könntest Du Dir nicht mal hin und wieder ein Objektiv ausleihen.

Ich habe mir die nikon d3200zugelegt und bin total zufrieden

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