Spiegelreflex - Fotos als JPEG oder RAW Datei aufnehmen?

6 Antworten

Ein per RAW aufgenommenes Foto kann mit Bildbearbeitungssoftware jederzeit am Computer in ein platzsparendes JPG gespeichert werden. Der Vorteil von RAW liegt darin, dass Farb- und Bildinformationen nachjustiert werden können, die im JPG bereits fest im Foto festgehalten sind. Die Details des Motivs lassen sich besser hervor heben und die Bildqualität leidet im Gegensatz zu JPG nicht unter dieser Nachbearbeitung.

Je nachdem welche Bearbeitung man anstrebt, sind 20-35 RAW Bilder pro Stunde kein Problem. Das bloße Konvertieren ist eine Sache von wenigen Sekunden, manuelle Farbanpassungen und andere detailiertere Arbeitschritte sind aber ebenfalls in wenigen Minuten pro Bild realistisch.

Lightroom 5 ist ein gutes Programm zur Bildverwaltung und grundlegenden Bearbeitung. Aber wer wirklich Bearbeiten und ggf noch die Inhalte der Motive verändern will (Bildretusche, Manipulation), greift lieber zu einer vollwertigen Bildbearbeitungs-Lösung. Das muss kein Photoshop sein. Hobbynutzer und semiprofessionelle Fotografen sind auch mit kostenlosen Lösungen wie GIMP absolut zufrieden zu stellen.

Also erst einmal die Antwort RAW oder JPEG. Ich würde Dir beides empfehlen, da die Canon beides auch gleichzeitig kann. JPEG als Kontrolle vor Ort und RAW zur feinen Bearbeitung. Das RAW in JPEG zu konvertieren ist klar , aber Du solltest alle Bilder in RAW machen und auch speichern. Ich benutze da ein doppeltes System DVD + Blue Ray und dann noch meine externe Festplatte. So gehen ich sicher das meine wertvollen Fotos auch sicher sind. Das bei RAW viel Speicher benötigt wird ist klar, aber der Nutzen bei der Bearbeitung ist bei Raw um einiges besser als bei JPEG. Da viele nicht wissen das man nach jeder Speicherung auch Qualität bei JPEG verliert ist doch wohl klar daher RAW roh Bearbeitung und dann JPEG zur Bearbeitung der kleineren Sachen. RAW wird von allen Profis benutzt wegen der großen Bearbeitungs-Volumen. Bei RAW bearbeitung kann ich pro Stunde ca 10 Bilder schaffen, die ich dann in JPEG Kunden fein mache. Ich benutze DXO Optics Pro im RAW Bereich und Photoshop im JPEG, das ist nach meiner Meinung die Beste Zusammensetzung.

Hallo

RAW hat so viele Vorteile gegenüber JPEG das es ich sag mal "dumm" ist nicht RAW zu benutzen wenn es verfügbar ist. Deswegen einfach in JPEG und RAW fotografieren dann hat man wenn das JPEG nicht gut genug ist immer noch das RAW zur Reserve

  • RAW kostet Speicherplatz, ist ja heute kein Problem mehr
  • ist Speicherplatz ein Problem dann verzichtet man auf die JPEG und hält "Fotohygiene". Man muss nicht 10 Bilder von einem Motiv schiessen wenn man in der halben Zeit ein richtig gustes Bild machen kann. Bei RAW ist das noch einfacher weil wenn man sich mit der Belichtung oder dem Weissabgleich verhaut macht das "nix". Bei JPEG ergibt das Schrott (oder die hier so oft nachgefragten "wie mache ich diesen Effekt Bilder")
  • RAW kostet Rechenzeit und Pufferspeicher in der Kamera. Das ist ein Problem speziel bei Sportreportage. Aber Sportreportage wird meist für relativ geringe Ansprüche in der Bildqualität erzeugt, also Zeitungen, Zeitschriften oder eben Internetmedien wo 2MP Auflösung völlig ausreichen. In den Fällen wird RAW deaktiviert und man muss eben penibel mit dem Weissabgleich sein was besonderns bei Nacht- oder Hallensporteinsätzen mit Kunstlicht ein Problem ist (Bzw bei Profis bis etwa 2007 war). Deswegen haben Profis im Sport Kameras die bei RAW genau so schnell wie bei JPEG sind. (50D 7D, K5, a77, D300 aufwärts). Kein Sportreportagefotograf würde mit einer Amateurkamera auftauchen ausser er braucht eine "Nebenkamera" (nicht Zweitkamera) oder eine Wegwerfkamera für riskante Standorte.
  • RAW kostet Rechenzeit und Pufferspeicher im Computer aber wenn man feststellt dass die JPEG ausreichen muss man die RAW ja nur kopieren und absafen bzw man kann die auch löschen (und sich dann evtl 5 Jahre später drüber ärgern. Aber so ist das Leben, eben).

JPEG ist immer noch ein "ausreichendes" Format und so was wie Mindesstandard. Aber JPEG wurde mal als leicht handhabbare Wegwerfdatei für Netzanwendungen entwickelt. Heisst ein JPEG ist zu 100% irgenwann "kaputt". Früher oder später. Wer mehr wollte musste sich JPEG2000 kaufen aber das ist denn Kameraherstellern zu teuer. RAW sind auch "riskante" Formate weil jeder Hersteller dort sein eigenes Süppchen kocht und die nicht veröffentlicht deswegen sind RAW im Prinzp auch Dateien die man nicht "ewig" behalten kann. Aber zur Not sind in RAW genug informationen um die auch 100 Jahre später ohne RAW Konvertersoftware restaurieren zu können.

Die meisten Profis haben das Problem das am anderen Ende der Kunde ein fertiges TIFF, DNG. PNG, PST, PDF,,, beim Grafiker und/oder Drucker zur Weiterverarbeitung anliefern will/muss. Liefert er RAW an dann wird die Entwicklung meist Aufpreispflichtig abgerechnet. Liefert er JPEG an dann kann es auch teuer werden weil der Grafiker/Drucker das JPEG dann zu einer "Druckreifen" Qualität aufarbeiten muss und da können leicht 50-500€ Arbeitszeit in ein JPEG gesteckt werden (Je nach Qualität die der Kunde braucht)

Natürlich juckt das keinen Fotoamateur der sich eine DSLR kauft weil er damit endlich "professionele" Bilder erzeugen will und am Ende doch nur mit JPEG´s in der Qualität wie aus einer 100€ Kompaktkamera zufrieden ist.

Das juckt denn auch deswegen nicht weil er sich keinen 2000€ Print Proof Monitor mit sRGB Farbraum kauft sondern meist bei einem 200€ TN Panel Monitor schon die Budgetgrenze ereicht. Und es kümmmert Ihn deswegen nicht weil er sich nicht einen 1000€ Fotodrucker kauft sondern einen 100€ Tintenkleckser hat. Anderst gesagt der Amateur sieht (noch) nicht denn Unterschied zwischen JPEG und RAW weil er gar nicht die Wiedergabekette hat oder einen "Kunden" am Ende der ihm wegen der JPEG auf den Füssen steht oder Schadenersatz will. In 10 Jahren wenn aktuelle 4K Monitore der 30000€ Klasse dann eben 500€ kosten dann sieht jeder denn Unterschied zwischen JPEG und RAW aber dann ist es zu Spät. Und man muss zufrieden sein wenn das JPEG überhaupt die 10 Jahre überlebt hat. Und falls nicht hat man es evtl. zum Glück auf Fazebook, Instagram oder Flicker hochgeladen wo aus dem 18MP JPEG dann meist 1MP 500kb Thumps erzeugt werden. Aber dafür braucht man keine "Profi" DSLR das 10 Jahre später Bilder in Webcamqualität überlebt haben.

Und hier ist noch ein anderes Thema; hier sitzen einge Profis die Bildqualität liefern müssen weil sonst der Kunde abspringt zum Kollegen der mehr liefert und deswegen gerade alle 2-3 Jahre das neueste Equipment (Computer) brauchen und auf der anderen Seite gibt es DSLR "Profi" Knipser die nicht mal verstehen was Bildqualität ist aber immer nur nach dem BESTEN fragen.

Für eine Profi ist die Frage ob ein Kit Objektiv "reicht" schnell geklärt natürlich nicht weil seine Kunden das nicht kaufen würden. Für einen "Profi" Knipser der die Bilder dann am Ende auf einem 200€ TN Panel betrachtet (und sich in den Foren über die Farbqualtät seiner DSLR auf Basis eines 200€ Monitors auslässt) ist die Problem der Kit Optik gar nicht sichtbar auch weil er nicht "sehen" kann (Also kein "Auge" hat).

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