Spezialfall: Urlaub in der Probezeit?

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10 Antworten

Wenn Du im Dezember aus betrieblichen Gründen mehr Urlaub nehmen musstest, als Dir in 2015 wegen der kürze Deiner bisherigen Beschäftigungsdauer zustand, dann ist das nicht Dein Problem, sondern das des Arbeitgebers!

In diesem Fall (Du musstest den Urlaub aus betrieblichen Gründen nehmen) darf der zu viel genommene Urlaub in 2015 nicht mit Deinem Urlaubsanspruch für 2016 verrechnet oder Dir von Deinen Entgelt abgezogen werden!

Dieser in 2015 genommene Urlaub hat nichts zu tun mit Deinem Urlaubsanspruch im Kalenderjahr 2016, den Anspruch erwirbt man nicht in Beschäftigungsjahren, sondern in Kalenderjahren.

Ab Januar 2016 erwirbst Du wieder 1/12 Deines Jahresurlaubs für 2016 für jeden vollen Beschäftigungsmonat im laufenden Kalenderjahr.

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zustehen ja, der Chef muss dem aber nicht zustimmen. Du hast Anspruch auf einen zusammenhängenden Urlaub von mind. 14 Tagen. Alles andere ist Sache vom Chef und dem AN

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Kommentar von Familiengerd
14.01.2016, 13:32

Du hast Anspruch auf einen zusammenhängenden Urlaub von mind. 14 Tagen.

So formuliert ist das falsch!

Der Arbeitnehmer hat Anspruch darauf, seinen gesamten Urlaub zusammen hängend zu nehmen!

Nur dann, wenn das aus dringenden (!!!) betriebliche oder aus privaten Gründen nicht möglich ist, muss ein Urlaubsteil aus 12 Werktagen bestehen (wenn der gesamte Urlaubsanspruch mehr als 12 Werktage beträgt).

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Normalerweise beginnt die "Urlaubstagrechnung" mit jedem Kalenderjahr neu. Das heißt, Du hast umgerechnet nun wieder pro Monat 2 Tage Urlaub.

Wann hast Du denn im letzten Jahr begonnen, sprich - wie viel Urlaubsanspruch für 2015 hattest Du überhaupt? Der Resturlaub (wenn vorhanden) kann häufig in das neue Jahr mit rübergenommen werden und muss bis zu einem bestimmten Datum dann genommen werden, ausgezahlt werden oder verfällt... kommt auch auf die betriebsinternen Regelungen an.

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Ich habe deine Kommentare gelesen. Dir steht gar nichts mehr zu, da du schon mehr Urlaub genommen hast als dir zusteht.

Pass auf, die können keinen Ersatz verlagen oder was vom Lohn abziehen. Wenn sie das genehmigen sind sie selber Schuld.

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Kommentar von crazycatwoman
14.01.2016, 08:52

wenn der AG den urlaub genehmigt hat, in der annahme, der AN "bleibt ihm erhalten", die betriebszugehoerigkeit weniger als sechs monate besteht, kann der AB sehr wohl die zuviel genommenen urlaubstage vom lohn abziehen

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Kommentar von Familiengerd
14.01.2016, 13:44

Dir steht gar nichts mehr zu, da du schon mehr Urlaub genommen hast als dir zusteht.

Der in 2015 zwangsweise (zu viel) genommene Urlaub hat mit den in 2016 entstehenden Ansprüchen nichts zu tun!

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Hallo!

Leider nicht, weil sich das ins neue Jahr nicht mit übernimmt. Es gibt jedoch Firmen die den Resturlaub bis März gewährleisten. Einfach mal bei der Gewerkschaft oder Vertrauensperson nachfragen. P.S. Bis zum Abschluss der Probezeit hast du insgesamt 6 Tage.

LG

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Wie du schon sagtest stehen dir 24 Tage im Jahr zu, also pro Monat 2 tage. Das bedeutet natürlich nicht das du nun jeden Monat 2 Tage Urlaub nehmen kannst/darfst. Urlaub muss immer vereinbart werden. Wenn du im Dezember 5 Tage Urlaub nehmen musstest wegen Betriebssperre oder ähnlichem, der Anspruch aber noch nicht vorhanden war, dann bist du halt im Urlaubsminus. Dir werden aber trotzdem jeden Monat 2 Tage gut geschrieben. Bei den meisten Dienstgebern kann man erst nach 6 Monaten Urlaub nehmen.

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Kommentar von Familiengerd
14.01.2016, 13:49

dann bist du halt im Urlaubsminus

Nein, ist er nicht!

Wenn der Fragesteller betriebsbedingt Ende 2015 mehr Urlaub nehmen musste, als ihm in 2015 wegen der kürze Deiner bisherigen Beschäftigungsdauer zustand, dann ist das nicht sein Problem, sondern das des Arbeitgebers!

Der zu viel genommene Urlaub hat keinen Einfluss auf den Urlaubsanspruch, den er in 2016 erwirbt; und darf auch nciht mit Entgelt verrechnet werden!

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Nein.

Die Probezeit wird ja als Zeitabschnitt gesehen, in dem du insgesamt 6 Tage Urlaub hast. Ob du die am Anfang oder am Ende oder mittendrin nimmst ändert nichts an den Tagen insgesamt.

Ist in der normalen Arbeitswelt auch so. Du hast normalerweise irgendwas zwischen 20 und 30 Tagen Urlaub also irgendwas zwischen 1,6 und 2,5 Tagen pro Monat. Aber nur weil du im Januar 20 Tage deiner 20 Urlaubstage nimmst (sofern das möglich wäre), heißt das nicht, dass du in den anderen 11 Monate trotzdem 1,6 Tage Urlaub hast.

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Du hast 2 Tage pro Monat. Eine normale Probzeit geht 3 Monate heißt du hast 6 Tage für die Probezeit. Du hast 5 Tage verbraucht hast also noch 1 Tag zu verfügung. Ganz einfach.

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Kommentar von Heintzi1992
14.01.2016, 08:30

Also meine Probezeit würde 6 Monate gehen, also 12 Tage, aber ich werde Ende Januar kündigen und habe Mitte November angefangen zu arbeiten. Also würde das heißen, dass mir kein Urlaub mehr zusteht in diesem Monat?

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Kommentar von Minzy23
14.01.2016, 09:28

Da du Mitte November erst angefangen hast hast du da nur 1 Tag. D.h. 11 Tage bis die Probezeit vorbei wäre. Also deckt dein länge die du bis Ende Januar Gearbeitet hast genau die 5 Tage.

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2 Monate Urlaub im Januar... NEIN, das wäre zeitlich etwas zu eng...

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Solange du noch keinen Festvertrag hast gelten die Urlaubstage für die Probezeitdauer. Die Länge der Probezeit ist ja vetraglich vereinbart, normalerweise 3 Monate. Also hast du 6 Tage, sprich jetzt noch einen übrig. Erst wenn die Probezeit vorbei ist hast du bei einem Zeitvertrag die über diesen Zeitraum anfallenden Urlaubstage, bei einem unbefristeten Vertrag den vollen Jahresurlaub.

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