Sperrzeit beim Arbeitsamt nach Kündigung oder nicht?

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5 Antworten

Wenn du deine Arbeitslosigkeit selbst herbei führst, erfüllt das den Tatbestand für eine Sperrzeit von 12 Wochen.

Was du da versuchst, mit deinem Chef auszukungeln, nennt man dann Sozialbetrug.

Kündigst Du selbst - bekommst Du eine 12-wöchige Arbeitslosengeldsperre.

Wirst Du wegen Fehlverhaltens gekündigt - bekommst Du eine Sperre.

Unterschreibst Du einen Aufhebungsvertrag erhältst Du i.d.R. eine Sperre.

x19Roman90x 11.01.2017, 22:00

Also in jedem Fall eine 3 Monatige Sperre oder wie?

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x19Roman90x 11.01.2017, 22:05
@peterobm

ja aber es muss doch eine möglichkeit geben die Sperrzeit zu umgehen? Sagen wir der Chef möchte mich durch einen anderen ersetzen weil er schneller arbeitet und ich wäre damit auch einverstanden zb oder so?

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DerHans 11.01.2017, 22:27
@x19Roman90x

Das ist relativ einfach. Man sucht sich eine neue Stellung und wenn man einen unterschriebenen Vertrag hat, kündigt man fristgemäß und wechselt dann nahtlos in den neuen Job.

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Hallo , was sollen die Abmahnungen denn für eine Bedeutung haben ? Das ist ganz schöne Mauschelei wie sich das liest. Er kann Dir doch aus betrieblichen Gründen kündigen.  Also wenn Du mehrmals abgemahnt und daraufhin gekündigt wirst dann gibt's auch eine Sperre. Denn dann hast Du Dich vertragswidrig verhalten und das ist sperrzeitbegründend.

x19Roman90x 11.01.2017, 23:26

Also mit Betrieblichen Gründen quasi das er Stellen abbaut oder wie?

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QuincyMarket 12.01.2017, 07:54
@x19Roman90x

Zum Beispiel. Muss er aber auch gar nicht näher begründen im Kündigungsschreiben.

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Abmahnungen?  Damit wäre deine Arbeitslosigkeit tatsächlich selbst verschuldet,  die Sperre wäre  damit sicher.

Er soll dir einfach wegen  Arbeitsmangel kündigen.  Fertig.  Aufhebung etc ist ebenfalls ungünstig. 

Was willst du eigentlich machen? Fang das doch nahtlos an. 

Eher umgedreht, sobald ich weiß, wenn du kündigst, dann hast du die Sperre.

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