Sperrzeit 12 Wochen wegen Arbeitsaufgabe zur Pflege Familienangehöriger?

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5 Antworten

Lege Widerspruch bei der Arge ein, am besten mit einem Fachanwalt für Sozialrecht. Denn in einigen Bereichen versuchen einige MA's der Argen, die Gesetze nach eigneem gutdünken aus zu legen.

Und übrigens kannst du dir zur Entlastung auch einen ambul. Pflegedienst mit ins Boot holen.

So schön wie die ganzen Beratungsstellen auch sein mögen: eine Rechtsberatung dürfen diese nicht  durchführen.

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...ich lese im Gesetzestext aber nur etwas von "freistellen", das bedeutet aber doch nicht kündigen.Ich rate trotz allem einen Widerspruch (bereits erfolgt) und zeitgleich einen Antrag auf einstweiligen Rechtschutz beim Sozialgericht zu stellen. Geht auch ohne Anwalt und ist für dich kostenfrei. Ein Widerspruch dauert u. U. bis zu 6 Monate, dann erhält man den Widerspruchbescheid und dann könnte man erst "normale " Klage einlegen. Also einstweiliger Rechtschutz, gleiche Begründung wie im Widerspruch und ab damit. Das Gericht entscheidet dann in der Regel innerhalb 4 Wochen.Viel Erfolg!

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Kommentar von ak9374
22.07.2016, 08:52

ja, das steht im PflegeZG, ich bezieh mich aber auf das in dem Auszug vorher: "... einvernehmlich mit dem Arbeitgeber beendet, liegt ein wichtiger Grund für die Arbeitsaufgabe vor... ". Den Widerspruch hab ich Montag abgeschickt, Donnerstag kam schon die Antwort. Mal die nächsten Tage da mit Sozialgericht und Sozialamt usw. probieren.

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Wende Dich doch mit dem gesamten Vorgang an einen Sozialverband!

Dort bekommst Du für eine geringe Mitgliedsgebühr fundierte Auskunft und sogar anwaltliche Unterstützung, falls ein Rechtsstreit nötig wird!

Der Sozialverband berät und unterstützt zu allen Fragen rund ums Sozialrecht. Habe selbst damit beste Erfahrungen!

Viel Erfolg und alles Gute


PS.: Könnte es sein, dass es diese Seite ist die Du nicht wieder findest:

https://www.gesetze-im-internet.de/pflegezg/BJNR089600008.html

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Ich kann dir nur raten...wenn dir 25 € nicht zu viel sind...dann solltest du diese Seite besuchen.Viel Glück

https://www.frag-einen-anwalt.de/forum_post.asp?gclid=CjwKEAjw5cG8BRDQj_CNh9nwxTUSJAAHdX3fSUUduoHZqbv1DgOpYFPS-lQe4cSE2mbfUCHXWGz0xBoCGGXw_wcB&ccheck=1

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Kommentar von Skibomor
21.07.2016, 19:16

Schließe mich Deinem Rat an

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Kommentar von ak9374
21.07.2016, 19:20

das mit Gericht und Anzeige wollte ich eigentlich bis zum Ende aufheben, der Link ist erstmal gespeichert, danke

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Kann es sein, dass Deine Mutter keine anerkannte Pflegestufe hat? Dann hast Du leider schlechte Karten, weil kein festgestellter Pflegebedarf vorliegt.

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Kommentar von ak9374
21.07.2016, 19:16

Sie hatte bisher die 2 (Kopie des Bescheids hat die Sachbearbeiterin), seit etwa 3 Wochen die 3 (ich warte nur noch auf das offizielle Schreiben der DAK/vom MDK). Beides ist mit eingeschränkter Alltagskompetenz

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