Sperrung des Arbeitslosengeldes

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2 Antworten

Ja, das Geld wird Dir gesperrt werden.

Du musst Dich zwingend bewerben. Verfasse einen Standardbrief, bei dem Du nur den 1. Teil änderst, wie Du auf die Firma aufmerksam wurdest.

Dann sende die Bewerbung ab, geht ja meistens alles per PDF Datei und E-Mail ganz fix.

Denn: Für das Amt gilt im Moment die Beurteilung ihres Mitarbeiters nach Aktenlage.

Du kannst ja den Bewerbungsschreiben bei den Beilagen die Kopie des Arztzeugnisses beifügen, unkommentiert. Dann wird dich kein Arbeitgeber einstellen.


Zeitgleich zu Deiner Bewerbungspflicht musst Du wohl rechtliche Schritte einleiten. Suche das unverbindliche Gespräch mit einer Person Deines Vertrauens, die sich auskennt (Sozialrecht, Arbeitsrecht, Krankenkassenrecht).

Ich weiss nicht, was es bedeutet:

von der Krankenkasse ausgesteuert zu sein

von wem Du krank geschrieben wurdest

und warum das Amt eine andere Beurteilung abgibt als die ärtzliche

Rede mit deinem Arzt über deine Probleme mit dem Agentur der Arbeit. Frage ihn, ob es Stiftungen gibt, die Personen wie Dir unentgeltlich helfen und rechtlich beraten.

Erkundige dich bei deiner Kirche am Ort, ob sie kirchenintern Kontakte haben, zu Personen die dich unverbindlich und kostenlos aufklären kann und dir einen Weg zeigen, wie du zu deinem Recht kommst, dass Du als krank geschrieben und unvermittelbar gilst und Du finanziell vom Amt unterstützt wirst, bis Du wieder arbeiten kannst.

Besteht den Aussicht auf Besserung Deines Gesundheitszustands?

Um Welche Arbeit geht es?

Auf jeden Fall würde ich das Positive daran sehen, dass weil Du dich weiterhin bewirbst in der Übung bleibst, was das Verfassen von Vorstellungsschreiben angeht. Es ist leicht verdientes Geld mit nur 10 oder 12 Briefen wenigstens das Arbeitslosengeld zu bekommen und dafür zu Sorgen, dass Du nicht noch mehr in die Breduille gerätst, bis Du alles auf dem rechtlichen Weg klären konntest.

Also:

  1. Beratung suchen (Inforamtaionen)
  2. evtl. den Abschluss einer Rechtsschutzversicherung erwägen
  3. Dir schriftlich von Deiner Sachbearbeiterin die Begründung/Erklärung geben lassen, warum du nach Ihrer Einschätzung trotz Arztzeugnis arbeitsfähig bist (Aktenlage)
  4. rechtliche Schritte einleiten
  5. während dem ganzen Prozess weiterhin die verlangten Arbeitsbemühungen abgeben. Wenn Du dich gut organisierst ist das eine Sache von 15 Minuten täglich. Das würde ich als 1. tun, dann ist es täglich vom Tisch
martinzuhause 07.04.2014, 09:00
Verfasse einen Standardbrief, bei dem Du nur den 1. Teil änderst, wie Du auf die Firma aufmerksam wurdest.

man darf eine bewerbung aber auch so verfassen das man dann evtl. einen arbeitsplatz finden kann. viele sehen es ja schon als belästigung das sie sich eine arbeit suchen sollen.

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7Stern 07.04.2014, 13:37
@martinzuhause

:-)

Ich gehe davon aus, dass die Person GRÜNDE hat, berechtigterweise wirklich krank zu sein und nun mal die Auszeit benötigt, um gesund zu werden, sofern sie nicht durch Ihre Umstände schon so geschädigt ist, dass sie invalid ist.

Ansonsten ist es natürlich schlecht sich nur pro forma zu bewerben, um Geld vom Amt für Arbeit zu erhalten.

Dennoch ist es heutezutage leider auch so, dass es heue auch auf dem Arbeitsmarkt sehr gute ausgebildet Personen gibt, die nicht krank geschrieben sind und jede einigermassen vernünftigt entlöhnte Arbeit annehmen würden, egal was, hauptsache die Arbeit ist ethisch und moralisch vertretbar und findet während zumutbaren Tageszeiten statt, die trotz ihrer ehrlichen Bewerbungsbemühungen keine Arbeitschance geboten bekommen, egal wo und wie oft sie sich beworben haben.

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was ist schlimm daran bewerbungen zu schreiben? du kannst doch auch hier schreiben? du sollst nicht arbeiten sondern dich einfach nur bewerben. das geht doch auch wenn du krankgeschrieben bist.

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