Sperre durch Arbeitsamt? | Kann man sich arbeitslos melden und gleichzeitig als Aushilfe arbeiten?

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4 Antworten

AlG 1 bekommst du nur, wenn du dem allgemeinen Arbeitsmarkt auch zur Verfügung stehst. Wieso willst du denn selbst kündigen? Dann bekommst du in der Tat 12 Wochen kein Geld. Außerdem bist du dann nicht krankenversichert. Du musst als ca 150 € jeden Monat selbst bezahlen. Durch einen Minijob bist du ja NICHT versichert.

Wenn du Gesundheitsprobleme hast, musst du zum Arzt gehen.

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Wenn du Teilzeit arbeiten gehst, kriegst du weder vom Arbeitsamt noch vom Jobcenter Geld, da du dem Arbeitsmarkt ja nicht zur Verfügung stehst. Also muss dein Einkommen mindestens so hoch sein, dass du davon leben kannst. Alternativ könntest du Wohngeld beantragen, leider dauert die Bearbeitung hier meist sehr lange.

Die Sperrzeit bei eigener Kündigung beträgt in der Regel 3 Monate. Du kannst aber auch einen Antrag auf Herabsetzung stellen, bzw mit dem zuständigen Sachbearbeiter gleich bei Antragsabgabe reden, dann könntest du mit 1 Monat davon kommen.

Einen Minijob kannst du jederzeit ausüben. Allerdings wird dir bei 450 anteilig was auf das ALG angerechnet.

Die wöchentliche Arbeitszeit darf 15 Stunden nicht erreichen. Wer genau 15 Stunden (oder mehr) arbeitet ist nicht mehr arbeitslos und verliert den ALG I Anspruch.

Der Freibetrag von 165 Euro gilt nur für ALG I (nicht für ALG II, hier gelten andere Freibeträge) und er erhöht sich um die Sozialversicherungsbeiträge (entfällt bei Minijob) und um Werbungskosten (z.B. Fahrtkosten zur Arbeitsstätte).

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Da du beim Arbeitsamt egal ob Sperre nicht jede Art von Einnahmen angeben must ,, würde ich mich in deiner Stelle dort beraten lassen ,,,

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Wenn Du eine bezahlte Stelle hast, egal welche, bist Du nicht mehr arbeitslos, aber Du kannst Dich als arbeitssuchend melden, wenn absehbar ist, dass Du diese Stelle bald wieder aufgibst.

Je nach Lohn wirst Du dann aufstocken müssen. Informationen dazu kann die das Arbeitsamt geben.

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