Spenden an Kirche

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17 Antworten

du kannst dich informieren, welche Bereiche es gibt, die Geld brauchen. Vielleicht hat die Kirche eine Jugendband. Dann kannst du es für diesen Zweck bestimmen. Oder für den Kondergarten usw.

Ich würde es nicht unbedingt der Kirche spenden. Die bekommen ja schon Kirchensteuer, und daneben werden Bischöfe vom Staat bezahlt, und auch kirchliche Einrichtungen wie z. B. Kindergärten werden überwiegend vom Steuerzahler finanziert. Ich würde das Geld daher lieber einer gemeinnützigen Organisation zukommen lassen, und zwar keiner großen wie Greenpeace, Unicef, WWF und wie sie alle heißen, da verdienen sich die Leiter eine goldene Nase, sondern einer kleinen in deiner Nähe. Es gibt Organisationen, die sich z. B. um Behinderte oder Tiere oder sozial Schwache kümmern. Da kannst du am ehesten sehen, was mit deinem Geld gemacht wird.

SamsoniteJoe 31.01.2011, 14:27

sei vorsichtig bei den grossen organisationen! auch wwf könnte hintermänner haben , theoretisch und beleidige bitte nicht den papst!!!!!!!!!

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mamichgi 31.01.2011, 18:43
@SamsoniteJoe

Da hast du wohl recht, dass WWF und sonstige von den gleichen finsteren Gestalten unterwandert sein könnten, die unsere Politiker auch im Griff haben. Aber ich lehne es ab, vor lauter Angst mich nicht zu trauen, etwas zu sagen. Außerdem bin ich ein so kleines Licht und nicht etwa so berühmt wie Michael Jackson, da denke ich, mir tun die nicht so schnell was.

Im Übrigen, ich habe doch den Papst nicht beleidigt, nur weil ich dazu rate, der Kirche nichts zu spenden!

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Geh zum Pfarrer deiner Ortsgemeinde und gib ihm das Geld mit einer Zweckbindung. Du möchtest es gerne für einen ganz bestimmten Zweck spenden, den Zweck kannst du dir nennen lassen und auswählen oder selbst einen neuen bestimmen. Die Zweckbindung kannst nur du aufheben. Das ist die Garantie, dass nichts für fremde Zwecke verwendet wird. Damit kommt deine Spende zu 100% beim Empfänger an.

Du bekommst eine Spendenbescheinigung, die du bei der Steuererklärung einreichen kannst. Damit bekommst du einiges an Geld zurück und kannst wieder was Gutes tun.

Übrigens sind die Pfarrer/Pfarrerinnen dankbar und angewiesen auf solche Spenden, weil sie eine Menge an sozialen Fällen in ihren Gemeinden haben, die sie sehr gut kennen.

ich denke dass wenn man spenden will die kirche noch einer der seriösesten spendenempfänger ist. denn man liest ja immer wieder dass spendengelder für goldene badewannen und co ausgegeben wurden wenn man an andere organisationen spendet.. ich würde aber wenn ich spende für peta (tierschutz) spenden.

Sehr lobenswerte einstellung, ich hab die erfahrung gemacht, wenn man gibt,bekommt man auch wieder, egal in welcher form.

Es ist gut, Geld zu verschenken/spenden, wenn man es nicht selbst braucht.

Wenn Du kein Gläubiger bist, dann ist Deine Spende bei anderen Organisationen erheblich besser aufgehoben als bei einer Kirche/Sekte.

Ärzte ohne Grenzen, Bund Umwelt- und Naturschutz Deutschland, ... Gib es keine Organisation, von der Du nicht überzeugt bist. Bei Kirchen steht NICHT das Helfen um Vordergrund, sondern die Verbreitung des "Glaubens". Bei vielen wohltätigen oder gemeinnützigen Organisationen geht unverhältnismässig viel für Werbung und Verwaltung drauf. Also besser erst informieren und dann spenden.

omikron 29.01.2011, 18:00

Das sagt einer, der offensichtlich nicht weiß, was das Wort "Mission" in christlichem Sinn bedeutet. - Lass dich mal von einem Missionar aufklären, was der tut.

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PeterJohann 29.01.2011, 22:10
@omikron

Erst mal WIKI lesen bevor man mault: "Der Begriff Mission leitet sich vom lateinischen „missio“ (Sendung) ab und bezeichnet die Verbreitung des christlichen Glaubens (Evangelium), meist durch für diese Aufgabe entsandte Missionare („Sendboten“). Die Mission ist meist ausgerichtet auf bestimmte Gebiete oder Zielgruppen und verfolgt in der Regel das Ziel, dass Menschen sich durch Bekehrung dem Christentum zuwenden. Die Entsendung und finanzielle Unterstützung der Missionare geschieht in den meisten Fällen durch eine kirchliche Institution, ein überkonfessionelles Missionswerk oder auch eine einzelne Kirchengemeinde."

Die Kirchen bekommen eh schon viel zu viele Milliarden Steuergelder inden RAchen gestopft!

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niska 29.01.2011, 22:44
@PeterJohann

Aus dem Grund hatte ich auch schon Skrupel mich bei einem kirchlichen Projekt für einen Auslandseinsatz zu bewerben.

Ich kann allerdings aus Erfahrung behaupten, dass bei den "großen Sekten" die Nächstenliebe tatsächlich vor dem Missionieren kommt. Natürlich sind die offen christlich. In christlichen Schulen, wird gebetet und in christlichen Krankenhäusern behandeln Nonnen. Das findet der eine oder andere vieleicht ganz furchtbar - ich fand es früher mal unangebracht, jetzt nicht mehr.

Viel besorgniseregender finde ich allerdings die Anstrengungen der (vor allem amerikanischen) Freikirchler überall auf der Welt - da steht die "Rettung der verlorenen Seelen" tatsächlich ganz vorne und rot unterstrichen auf der Checkliste. Und ganz ehrlich: Die haben für mich sehr viel mehr von einer Sekte... richtig gruselig wenn man mal über dieses ganze "outreach"-gedöhns stolpert...

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franzaes 29.01.2011, 22:59
@niska

Die "hochehrwürdige" "Mutter Theresa" steht nicht unter "Sektenverdacht". Weite Teile der Öffentlichkeit meinen, dieser Frau ginge es um Nächstenliebe. Derern Nächstenliebe besteht nur darin, ihren eigenen Gotteswahn möglichst viele andere zu übertragen. In ihrem eigenen Weltbild zu sie Gutes. Ihr geht es nicht darum, Leiden zu lindern oder zu heilen, sondern nur darum, den geschundenen Seelen (Warum sind die denn geschunden?) auf den rechten Weg zum einzig rechtmässigen Gott zu bringen. Wo ist der Unterschied zwischen "kleinen Sekten" und den "grossen Sekten"???

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niska 30.01.2011, 00:26
@franzaes

Die "Mutter Theresa" Problematik ist mir bekannt. Mir ist auch bekannt, dass die Frau ihren eigenen Asketismus (auf Kosten ihrer "Patienten") gehörig übertrieb.

Der Punkt ist aber, dass die Frau sich berufen fühlte. Und genau das ist auch das Problem: Sie hatte keine medizinische oder pflegerische Bildung und sicher auch keine Ahnung wie sie sich in einem fremden Land mit einer fremden Sprache organisieren oder verhalten sollte, geschweige und ob sie Führungsqualitäten hatte ist auch die Frage - aber wozu und woher auch? Sie handelte ja in Gottes Auftrag. Ob sie den Menschen nur den rechten Weg weisen wollte ohne jegliches Mitleid oder ihnen echte Hilfe angedeihen zu lassen kann ich nicht beurteilen - Ich war schließlich nicht dabei. Ich kann es mir aber irgendwie überhaupt nicht vorstellen...

Mag sein, dass es viele ähnliche Geschichten wie die von Mutter Theresa gibt. Tatsache ist aber auch, dass die großen Kirchen sehr viele etablierte Einrichtungen haben. Mit Fachpersonal.

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niska 30.01.2011, 00:32
@niska

Ich kannte nunmal Junge Freikirchler die davon beseelt waren die Welt zu retten. Das Problem: Die sind alle so davon überzeugt Gottes Werk zu tun, dass die fachliche Kompetenz vollkommen wurscht ist. Hauptsache man ist motiviert (und wie die motiviert sind...).

Das ist der Unterschied im kleinen und im großen. Die Großen sind etabliert und konzentrieren sich oftmals nur auf den Hilfsauftrag (Ich sage explizit oftmals und nicht immer). Die kleinen wuseln über die ganze Welt, eröffnen hie ein outreach centre und da eine bible community. Das besorgt mich auf der einen Seite sehr, vor allem weil ich diese aggressive leicht autosuggestiv anmutende Missionierungstechniken erlebt habe (ich hab ja das Gefühl, das ist das einzige worin die geschult werden... psychologische Missionierungs- und Selbstmotovationstechniken), auf der anderen Seite amüsiert es mich aber auch fast schon en bisschen.

Das einzige was ich dazu noch sagen würde ist, dass ich mir nicht rausnehmen würde zu sagen, dass es Mutter Theresa nicht um Nächstenliebe ging - wie Sie geschrieben haben: aus ihrer Weltsicht heraus war es so. Ob ihre Weltsicht nun falsch, verquer oder was auch immer war - es war nicht ihre Intention etwas schlechtes zu tun und deshalb denke ich auch nicht schlechter über sie. Genauso wenig wie ich schlechtes über die Freikirchler denke. Ich würde mir zwar wünschen, sie würden die Welt einfach so sehen wie sie ist - nicht nur in gut und böse (Genauso wie die wahrscheinlich dafür beten, dass ich das Licht erkenne...).

Aber es geht in der Realität eben nicht nur um Intentionen, sondern um deren Auswirkungen und den Menschen vor Ort, sind die Intentionen oft genug vollkommen schnurz, solange die Menschen die diese Intentionen haben einen positiven Effekt auf ihr Leben haben. Das funktioniert meißt besser, wenn die wissen was sie tun.

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SamsoniteJoe 31.01.2011, 14:25

wohl´n kleiner atheist was?!? brine bitte kirche und sekte nicht auf eine eben, ich bitte dich. abrsolltest du den untrschiet nicht kennen, was machst du dann in einer religionsfrage?!? (verdammter kirchenfeind)

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franzaes 02.02.2011, 18:11
@SamsoniteJoe

Hallo SamsoniteJoe,

Unter Sekten verstehe ich vor allem Leute, die andere verdammen, weil sie eine abweichende Meinung äussern.

Gruss franzaes

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wenn du es spenden willst ist es eine sehr lobenswerte sache... auf der anderen seite wäre ein evtl direkt bekannter bedürftiger ebenso erfreut...

in dem sinne wird sehr vile karitative arbeit geleistet, jedoch auch etwas schindluder getrieben...

willst du dir also wegen der verwendung sicher sein, dann gib es direkt.....

evangelische kirchen sind so oder so die bessere christliche art xD

peace :)

Hallo, schau mal unter Steyler missionare, jesuiten, salesianer, adveniat, missereor, missio, renovabis, pater luis ruiz, aktion canchanabury... Gruß

gib es ein tierheim die haben es nötiger, die kirche hat geld genug

franzaes 29.01.2011, 17:54

Sorry wallyherz,

die Tierheime in Deutschland sind völlig überfinanziert, weil verbitterte Alte statt sich um die eigene Spezies zu kümmern, ihren Nachlass Tierheimen und Tierschutzvereinen vererben. Es gibt leider Bereiche, die Menschen nicht so an den Emotionen packen, und die deshalb chronisch unterfinanziert sind: Bildung für die Kinder der Armen. Dort sind die Spenden-Euros am besten angelegt.

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mamichgi 29.01.2011, 18:33
@franzaes

Falsch! Das Tierheim in unserer Stadt kämpft ums finanzielle Überleben!

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Die Kirche hat genug Geld, spende es einer Tafel damit Kinder etwas zu essen bekommen....

fieserfisch 29.01.2011, 17:47

zum schlauwerden..... die tafeln werden auch von den kirchen unterstützt und teilweise von denen geleitet^^

nicht nur städtisch^^

was ist ehrenamt?

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pirkal 29.01.2011, 19:16

"die" Kirche muss immer mehr sparen und Stellen streichen, z.B. Diakone in der Jugendarbeit. Der Kölner Dom ist zwar sehr wertvoll. Aber den kann man nicht verkaufen.

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Warum tust's du's nicht einfach? ;) Braucht es für solch eine Entscheidung wirklich eine Internet-Community, die sich über eine Frage, in der das Wort "Kirche" vorkommt, mutmasslich eh nur mit Stammtisch-Parolen die Köpfe einschlägt? Oder sollte das vielleicht der Zweck der Frage sein? ;)

Zarksez 29.01.2011, 17:53

Faszinierende Gegenfrage

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Wie wärs mit dem Kolpingwerk?

Spende es lieber an eine andere Organisation.

pirkal 29.01.2011, 19:18

Die Kirche - ich kenne nur die evangelische wirklich - geht mit Spenden äußerst verantwortlich um. Andere Institutionen tun das nicht immer, nicht einmal die ganz bekannten.

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Mein Link wird einfach nicht angezeigt :(

niska 29.01.2011, 23:04

Seltsam, der link war vieleicht zu lang.

Ich finde es jedenfalls sehr lobenswert, dass du das Geld spenden willst.

Du kannst aber auch genau so gut christliche Hilfsprojekte googeln und direkt spenden.

Oder du schaust dich z.B. nach Projekten um wie ich sie dir im link zeigen wollte.

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niska 29.01.2011, 23:09

Google einfach mal Weltdekade bildung für nachhaltige Entwicklung - sehr, sehr viele gute Projekte dabei, die nicht so viel Aufmerksamkeit bekommen, aber super Arbeit leisten.

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es gibt ja auch gute institutionen in der kirche,die spenden annehmen

ehrlich? Ich würde es behalten.

ich würde es behalten.

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