Spekulationsteuer bei Renovierung?

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6 Antworten

Diese Gedanken macht man sich eigentlich, bevor man sich in ein solches Abenteuer stürzt.

1. Das ist ein privates Veräußerungsgeschäft udn der Gewinn ist gem. § 23 EStG zu versteuern, außer:

2. Zwischen Kauf udn Verkauf liegen 10 Jahre, oder

3. Die Wohnug wurde zwischen Kauf und Verkauf ausschließlich zu eigenen Wohnzwecken genutzt.

Somit:

Lösung, Deine schwester renoviert die Wohnung, zieht selbst ein und beginnt mit den Verkaufsbemühungen.

Es ist nämlich nicht gesagt, wie lange die Selbstnutzung sein muss, sondern nur, dass in der Zeit selbst genutzt sein muss und nicht vermietet werden darf.

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Der spekulative Gewinn ergibt sich aus dem Kaufpreis zzgl. Erwerbskosten + Sanierugnskosten minus Verkaufspreis. Der Überschuß ist Spekulationsgewinn und bleibt das übrigens auch noch nach Steuern. Sie gehen folglich nicht leer aus!

Zu beachten wäre, dass Ihr gesamtes Einkommen des Veranlagungsjahres dem höheren Steuersatz unterliegt.

Machen Sei sowas öfter, sollten Sie eine eigene Gesellschft für diese Geschäfte gründen. ein Steuerberater hilft Ihnen gerne weiter.

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Eine Spekulationssteuer im wörtlichen Sinn gibt es nicht.

Aber der Mehrwert, der hier erwirtschaftet wird, ist ESt-pflichtig, wenn diese Wohnung nicht selbst genutzt wird.

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1. ich kenne keine Spekulationssteuer, ich kenn nur Spekulatius ...

2. Bei Verkauf innerhalb von 10 Jahren ist der erzielte Gewinn im Jahr des Verkaufes zu versteuern. Gewinn ergibt sich aus Verkauspreis (abz. evtl. Nebenkosten) ./. Anschaffungskosten (incl. Renovierung) ./. bezahlte Nebenkosten bei Kauf

nach herrschender Meinung ist bei der Ermittlung des Gewinnes auch ein (fiktive) Abschreibung abzuziehen ...... (ab Kaufdatum ....)

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Kommentar von wurzlsepp668
21.02.2016, 10:59

geil, irgendein .... hat meine völlig korrekte Antwort mal wieder negativ bewertet .....

tja, wer sonst keine andere Freude im Leben hat

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bei Immobilien beträgt die "Haltefrist" 10 Jahre, ansonsten fällt Spekulationssteuer an

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Es gibt keine Spekulationssteuer. Was Du meinst heißt Einkommensteuer für private Veräußerungsgeschäfte. Bei Immobilien muß man dann Einkommensteuer auf den Veräußerungsgewinn zahlen wenn eine Immobilie nicht zu eigenen Wohnzwecken genutzt wurde und zwischen Ankauf und Verkauf weniger als 10 Jahre vergangen waren.

Alle Ausgaben für die Immobilie mindern den erzielten Gewinn. Man sollte deshalb unbedingt die Finger von Schwarzarbeit lassen (die wird man später wohl kaum dem Finanzamt auf die Nase binden wollen) und alle Ausgabenbelege gut aufheben.

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