Speicherinterface (SI) bei Grafikkarten. Was ist gut?

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2 Antworten

Na, da hast Du dir für den Einstieg aber schon gleich ein arkanes Thema ausgesucht.

Grundsätzlich lassen sich so unterschiedliche Produkte wie die Karten der zwei großen Grafikkartenhersteller, oder Auch Prozessoren von intel und AMD, niemals an einzelnen technischen Daten messen. Die Werte sind nur relevant, um Produkte innerhalb einer Familie zu begutachten (so hat zum Beispiel der i5-6500 gleich 500MHz höheren Takt zum i5-6400, während der i5-6600 einen nur 100 MHz höheren Takt zum 6500 hat. 

Dabei sind sie von den sonstigen Eigenschaften quasi identisch. Für einen Quervergleich verschiedener Produkte kommt es aber auf das gesamte Paket an. Wenn die GTX960 mit 1300 MHz läuft und die R9 380 mit 1050MHz, heißt das nichtdaß AMD hier einen "schlechteren" Wert hat - die Werte sind schlicht nicht im selben Referenzsystem.

Das Problem mit der Speicherbandbreite lässt sich schwer erörtern, da selbst Hightech-Spezialisten hier verlässliche Möglichkeiten fehlen, die Daten zu messen. Es gibt Indikationen, daß die 128bit der GTX960 zu Engpässen führen können, und insgesamt könnte die geringe Speicherbandbreite natürlich die Gesamtperformance beeinträchtigen.

Praktisch gesehen kann man mit der Karte allerdings gar nicht sinnvoll auf den Auflösungen und hohen Detailgraden spielen, wo die ernsthaften Engpässe vermutlich auftreten.

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Takt sagt nicht unbedingt aus, wie schnell eine GraKa ist.

Die R9 380 mag niedriger getaktet sein, ist aber in vielen Spielen schneller als eine GTX 960.

Das gleiche bei einer CPU, eine CPU mit z.B. 3,5 GHz muss nicht schneller sein als eine mit 3,2 GHz.

Die Speicheranbindung lässt du dir besser von jemanden erklären der sich da besser auskennt.

Man kann aber sagen das die Speicheranbindung genauso wie der Takt nicht unbedingt was über die Leistung einer GraKa aussagt.

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