Speed Entzug Hilfe

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Du hast dein Gehirn über einen langen Zeitraum regelmäßig mit Substanzen geflutet, die erheblich in die Funktionen des Gehirns eingreifen. Dein Gehirn hat sich in dieser Zeit daran gewöhnt, diese Stoffe zu bekommen, und es hat sich sicherlich auch teilweise "umgebaut", um sich dem anzupassen. Es hat sozusagen "gelernt". Dieses "Lernen" muss es jetzt wieder rückgängig machen, wieder "umlernen", und das dauert eine Weile. Das wirkt sich natürlich auf deine psychische Verfassung aus. Am wichtigsten ist, dass du dir Zeit gibst. Professionelle Hilfe könnte vielleicht auch angebracht sein, aber hüte dich vor "Psychiatern", die dich nur mit neuen Drogen vollpumpen, welche nicht weniger schädlich sein können als die alten. Eher vielleicht ein Psychologe, der sich mit Drogendingen auskennt. Noch viel besser aber vielleicht eine Selbsthilfegruppe, wo Leute sind, die dasselbe auch schon mal durchgemacht haben. Ich bin überzeugt, dass es dir am besten helfen würde, als erstes die Angst vor bleibenden Schäden oder "Psychosen" loszuwerden, denn das könnte durchaus mit dafür verantwortlich sein, dass deine psychische Verfassung so instabil ist. Auf diesem Forum jedoch wirst du fürchte ich nur wenige Ratschläge bekommen, die dir wirklich helfen könnten. Ich kann dir allerhöchstens noch einige allgemeine Ratschläge geben: Dich ablenken, neues Hobby suchen (Sport! Oder vielleicht musizieren oder malen?), viel Zeit mit deiner Tochter verbringen (herzlichen Glückwunsch, übrigens!) - kurz: Dinge, die dich erfüllen.

Viel Glück!

PS: Selbstdiagnostizierte "Psychosen" sind in der Regel keine, sondern eher selbsterschaffene Schreckgespenster.

Danke für deine Antwort und für deine Glückwünsche ... hört sich ja auch gar nicht verkehrt an! hab am 2.04 einen Termin bei einem neurologen ging leider nicht früher wegen 3 monatiger wartezeit... mal sehen was bei rauskommt

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Da hast du dich ziemlich tief reingeritten und der Weg zurück wird lang werden. Aber es ist ja gut, dass du jetzt einen Schlussstrich gezogen hast oder ziehen willst.

Du solltest dich dringend in psychiatrische Behandlung begeben und dort reinen Tisch machen. Mit medikamentöser Unterstützung wirst du die zahlreichen Entzugs Sensationen in den Griff bekommen und deine Arbeitsfähigkeit aufrecht erhalten können. Du solltest dich aber auch um psychologische Beratung bemühen, damit du einen psychoanalytischen Unterbau sowie einen psychotherapeutischen Überbau für deine Gegenwart und Zukunft gewinnst.

auch psychatrische behandlung wenn es teilweiße tagelang nicht da ist? ich kann arbeiten gehe das auch seit dem ich aufgehört habe immer noch... gehts das nicht von alleine weg?

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@icebird88

Die Psyche ist nicht so eindimensional, dass man so ohne weiteres sagen kann, „okay, ich hatte jetzt meinen Spaß, jetzt ist Schluss und ich werde vernünftig“, und alles ist wieder gut.

Bedenke nur das Phänomen der (larvierten) verdeckten Depression. Der Körper lässt sich nicht so leicht übertölpeln. Die Depression tritt vielleicht psychisch nicht mehr in Erscheinung, sie ist verdeckt, „maskiert“. Diese „larvierte Depression“ ist nur noch an den typischen Beschwerdebildern zu erkennen: Würgegefühle im Hals, Enge in der Brust, Atembeschwerden, Appetitlosigkeit, Beklemmungsgefühle in der Herzgegend, Schweißausbrüche, Zittern, Schlafstörungen, Gefühl der Abgeschlagenheit, rasche Erschöpfung, kühle und blasse Haut.

Ich glaube, dass du deine Situation nicht ernst genug nimmst und dir in jedem Fall ein Hintertürchen aufhalten willst. Du denkst, dass du dich mit ein paar drogenfreien Tagen erholen kannst und dann, wenn du dich wieder stark genug fühlst, wieder exzessiv Party machen kannst.

Warum Entzug Sensationen?

Reicht dir das noch nicht: Paranoia, Depressionen, Panikattacken, Zwangsgedanken, Angstzustände, um nur die heftigsten zu nennen?!

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@vierfarbeimer

ich hatte noch nie Probleme mit Schlafen nur das ich seither krasse alpträume habe... ich will und werde in meinem leben keine drogen mehr nehmen... und hatte auch nur eine leichte depression... und immer nur kanz kurz paranoide zustände von ca. 2 stunden bei denen ich aber immer noch wusste das das alles nicht wahr sein kann... mein problem sind eigentlich nur noch die taubheitsgefühle in den armen teilweiße auch beinen meistens abends ... die ständige angst verrückt zu werden und die panikattacken...

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@icebird88
mein problem .. taubheitsgefühle .. panikattacken... 

Die Taubheitsgefühle sollten sich mit der Zeit psychischer Entspannung legen. Die Panikattacken sind jedoch sehr tiefgreifend und bedürfen der psychologischen Erklärung und psychiatrischen Behandlung.

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Hallo,

um da wieder "Ordnung" rein zu bringen solltest Du erstmal mit Deinem Arzt abklären wie es Dir körperlich geht und in wie weit Du Sport machen kannst. Den Sport fördert das Zellwachstuhm und das Wohlbefinden. Da kann man zwar auch süchtig von werden aber hey... gesünder ist das allemal^^ Warum Sport? Grade beim Speed, XTC und Koks besteht die gefahr das Du Toleranzen gebildet hast und/oder das Neurone beschädigt sind. Und da ist Sport ein gutes Hilfsmittel da wieder "Leben in die Bude" zu bringen. Mit Deiner Tochter spazieren Fahren ist doch auch schon mal eine tolle Sache. Und das geht garantiert.

Schade ist auch das die schönen Dinge meistens nie so starken Eindruck auf uns machen wie die unschönen. Da heißt es den Fokus anders setzen und sich bewusst machen das es einem doch sehr gut geht wenn man sich mal in der Welt umschaut.

Wenn Du so starke probleme Hast das Du nicht damit zurecht kommst kannst Du zu einem Psychologen gehen und um eine Therapie bitten. Der kann Dir auch Medikamente verschreiben wenn es Dich so stark behindert das Du aus der Bahn gerätst. Für den absoluten Notfall kann das eine Hilfe sein.

lg

Pasknalli

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