Spedition grob fahrlässige Schäden verursacht, Versicherung ist ein Makler? massive Probleme. HILFE

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2 Antworten

Da ich bei einem Versicherungsmakler (hoesch-partner.de) arbeite, kenne ich solche Fälle. Das blöde ist, wenn die sich auf stur stellen und nicht reagieren, hilft meist nur das Vorgehen über einen Anwalt. Wenn eine Rechtsschutzversicherung vorhanden ist, würde ich die erst mal kontaktieren, ob die Versicherungssschutz für den Fall übernehmen.

ich arbeite selbst in einem Umzugsunternehmen.

Zunächst einmal gibt es eine Grundhaftung des Spediteurs. Diese beträgt EUR 520,00 EUR je Kubikmeter.

Eine Transportversicherung kann man zusätzlich abschließen. Bei den Werten, die Du angibst, hast Du das sicher getan.

Dann wäre allerdings noch zu klären, was genau beauftragt wurde. Lautete der Auftrag "Verpacken des gesamten Umzugsgutes, Verladen, Transport, Entladen", so ist der Spediteur eindeutig in der Haftung, wenn aufgrund mangelhafter Verpackung Schäden entstanden sind.

Wurde aber vereinbart, daß (ganz oder zum Teil) vom Absender verpackt wird und es sind Schäden entstanden, so ist der Spediteur nicht Schadensersatzpflichtig, da in diesem Fall unzureichend verpackt wurde.

Im Übrigen - nebenbei: offensichtliche Schäden müssen sofort nach Entladung - spätestens aber nach Erkennen gemeldet werden. Verdeckte Schäden (also z.B. für verpackte Dinge) müssen innerhalb von 10 Tagen gemeldet werden.

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