Spartrick

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So seltsam es klingt, die folgenden Tipps ersparen dir viele (unnütze) Ausgaben. Die beste Sparmethode ist noch immer, manche Sachen gar nicht zu kaufen, als das beste "Supersonderangebot" zu nutzen. Mir Sonderangeboten machen die Firmen zwar nicht den großen Gewinn, jedoch mit Artikeln aus dem sonstigen Warenangebot zum Normalpreis. Oder der Gewinn geht über die Masse der verkauften Artikel. Das heißt, dass bei möglichst vielen Kunden das Besitzbedürfnis für die beworbenen Artikel geweckt wird. Wer diesen grundlegenden Zusammenhang verstanden hat, für den ergeben sich die folgenden Tipps fast von selbst:

  • Jeden Discounter nach Möglichkeit meiden. Im kleinen Laden oder im Fachgeschäft sind die Einzelprodukte zwar teurer, aber dafür gibt man dort i.d.R. kein Geld aus für weitere Produkte, weil man eben nur das kauft, was man tatsächlich wollte. Daher ist zwar der Einkauf im (kleinen) Fachgeschäft nicht billiger, aber nahezu immer kostengünstiger als beim Discounter. Die "teuersten" Läden sind ALDI, Lidl, Norma und wie sie allen heißen, weil dort ma meisten Geld für Dinge ausgegeben wird, die man jetzt nicht unbedingt zwingend braucht.
  • Ergänzend zum vorherigen Punkt: Anschaffungen erst tätigen, wenn man sie tatsächlich und zwingend braucht. Sonst nicht! Immer, außer man hat nachvollziehbare und sehr gewichtige Gründe.
  • Lebensmittel und Dinge für den täglichen Bedarf immer mit Einkaufsliste tätigen. Das diszipliniert, fordert Planung und bietet Kontrolle darüber, welche zusätzlichen Dinge man ggf. doch einkauft und ob diese wirklich wichtig waren.
  • Am besten konsequent nicht auf Werbung reagieren. Das ist zwar bisweilen schwer, aber erspart die meisten Ausgaben. Ausnahme: Man weiß bereits, welcher Artikel in absehbarer Zeit gebraucht wird und wenn man auf ein passendes Angebot warten kann. Aber auch hier gilt in den allermeisten Fällen, dass der Einkauf im Fachgeschäft --- wenn überhaupt --- dann nur geringfügig teurer ist und wie gesagt trotzdem günstiger.
  • Lebensmittel grundsätzlich nur einkaufen, wenn man gerade gegessen hat und satt ist. Und auch hier gilt immer: Nur mit Einkaufsliste.
  • Wurst und Fleisch immer beim Metzger (Fleischer) einkaufen, Brot immer beim Bäcker (nicht in Back-Discounter!). Der 6-er Pack Semmeln (= Brötchen) im Discounter kosten zwar nur wenig mehr wie 3 Stück beim Bäcker, aber wenn du nur 3 Stück isst, brauchst du keine weitere "billigen" drei, die ohnehin vertrocknen. Außerdem wächst mit dem höheren Preis beim Bäcker und Metzger auch das Bewusstsein für den realen Wert der Ware. Außerdem gilt auch hier das, was ich beim Einkauf im Discounter geschrieben habe.
  • Ohne Haushaltsbuchführung weiß jemand nicht, wofür er sein Geld tatsächlich ausgibt und wieviel er im Einzelfall bezahlt. Daher ist die Sparrregel Nr. 1: Ausgaben aufschreiben und in einigen Kategorien monatlich zusammenfassen. Über mehrere Jahre hinweg und gut geführt, kann man auf diese Art und Weise nicht nur bestimmte, jahreszeitliche Schwankungen feststellen, sondern manchmal sogar die Auswirkungen sozialpolitischer oder steuerlicher "Segnungen" nachvollziehen.
  • Bei der Anschaffung von Geräten ist Qualtitätsware i.d.R. vorzuziehen, auch wenn mehr Geld investiert werden muss. Langfristig lohnt sich das immer. Für Werkzeug gilt das immer.
  • Grundsätzlich keine Verbrauchsgüter oder Dienstleistungen auf Kredit, auch nicht beim Angebot mit 0%-Zinsen (z.B. "Heute kaufen, in 6 Monaten bezahlen").
  • Bereitschaft, in die richtigen Dinge auch richtig zu investieren. Das erspart den späteren Neukauf eines Geräts, weil das "Supersonderangebot" bereits kurz nach Ablauf der Garantie seinen Geist aufgegeben hat.
  • So komisch das auch klingen mag: Großzügig spenden spart auf die Dauer viel Geld. Das liegt daran, dass sich durch diese Haltung die Einstellung zum Konsum immer mehr zum Positiven verändert und zum sparsameren Umgang mit den eigenen finanziellen Ressourcen führt. Mit großzügig meine ich wirklich großzügig, d.h. spürbar für den eigenen Geldbeutel. Die absoluten Zahlen richten sich natürlich nach der Größe der Einkünfte.

Ich hoffe, da war etwas für dich dabei. Viel Spaß beim Geldsparen !

DH

Baumärkte meiden. Es gibt nichts schlimmeres als Baumärkte. Sie sind nur scheinbar billiger, aber
-es gibt nicht die richtig billigen Sachen (Cutter für 1€ und Schieblehren für 2€)
-aber auch nicht richtig gute Sachen.
Stattdessen Werkzeugfachhandel, Holzfachhandel und etc.-Fachhandel. Da ist man deutlich billiger. Das lässt sich auch auf andere Bereiche übertragen.

Folgende Regelkette ist in dieser Reihenfolge gut:
-Regel 1:Benötige ich es zwingend (wenn ja, kaufen, egal was es kostet)
-Regel 2: will ich es wirklich haben, habe ich Platz dafür, habe ich Geld dafür (Alle Fragen müssen bejaht werden,ansonsten nicht kaufen)

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Werbung lesen, nur mit Zettel einkaufen gehen, Vorräte anlegen, LED-Birnen verwenden, Wasser im Wasserkocher erwärmen, nach Möglichkeit keine Nahrungsmittel wegwerfen, Mirkrowelle einsetzen, alle Geräte ausser Kühlschrank/Gefrierschrank vom Stromnetz trennen, Eierkocher verwenden, Monatskarte für den ÖTV kaufen - das fällt mir jetzt spontan ein.

Es müssen nicht immer Markenprodukte sein, das gilt für Essen, Kleidung etc.

Die günstigeren Sachen sind oft genauso gut. Man muss sich auch nicht monatlich oder gar wöchtenlich neue Klamotten kaufen ( und wenn man sich was kauft auf Qualität achten, das geht vor Quantität.) Essen gehen? Muss nicht sein, zu Hause schmeckt es auch und ist um ein vielfaches billiger.

Welche Methoden kennt ihr zum Geld sparen?

Gute Methoden? Danke für die Antworten ☺️

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Wie sparen und erspartes vermehren? Zinseszins, Aktien usw?

Hallo Zusammen

Frage zu eurer persönlichen Meinung und Erfahrung:

Ich möchte gerne wieder mehr sparen und das ersparte vermehren. Habe viel dazu gelesen, Überlegungen dazu gemacht und auf YouTube Vorträge von diesen Sparcoaches wie Bodo Schäfer usw. angehört. Jetzt reden die immer vom sparen und den Zinseszins Effekt der nach einigen Jahren verstärkt Eintritt, für sich arbeiten zu lassen. Der Effekt ist ja bereits bei 3-5% beachtlich nach einigen Jahren.

Allerdings gibt es zumindest bei den schweizer Banken maximal 0.1% Zins, in der Regel lediglich 0.02 - 0.05% oder einfach gar keinen. Da lohnt es sich wirklich kaum noch vom Zinseszins zu profitieren. Dazu kommen ja noch Kontoführungsgebühren und die jährliche Inflation, am Schluss macht man also sicher kein Plus.

Also sind doch die einzigen Möglichkeiten noch Edelmetalle, bevorzugt Gold zu kaufen und auf einen Wertzuwachs in 5-25 Jahren zu hoffen oder auf die nächste Wirtschaftskrise und dann verkaufen. Allerdings fragt sich auch da, wann der richtige Zeitpunkt ist einzusteigen und wirkliche Renditen gibt es beim Gold eventuell gar nie mehr, dafür eine relativ hohe Wahrscheinlichkeit auf Werterhalt.

Oder in Aktien und ETFs zu investieren, die zwar keine Zinsen abwerfen aber jenachdem Dividenden. Allerdings ist auch dort Vorsicht geboten, dass die Gebühren nicht jegliche Rendite auffressen. Ausserdem weiss man nie wann die nächste Krise kommt usw.

Wie würdet ihr euer Geld heutzutage anlegen?

Die richtigen Immobilien zu kaufen und dann zu vermieten wäre wohl das rentabelste und trotzdem relativ sicher, allerdings reicht mein Kapital nicht annähernd dazu. Deshalb möchte ich meine kleinen Sparbeträge sparen und vermehren um in 5-25 Jahren Immobilien kaufen zu können und/oder mich selbständig machen zu können. Deshalb sollte es auch keine 45 Jahre Anlage sein sondern so dass ich in einigen Jahren das Geld wieder benutzen kann, von daher eher weniger eine Säule 3a oder ähnliches.

Ich kann natürlich nicht monatlich 4-Stellige Beträge langfristig investieren oder so. Wir reden hier von monatlich 150-400 Franken, die ich natürlich auch Sammeln könnte und quartalsweise investieren kann.

Meine Favoriten sind aktuell Aktien und ETF's, bei Fondssparpläne sind die Gebühren zu hoch und trotzdem ein ähnliches Risiko wie bei ETF's.

Was meint ihr dazu? Vielen Dank für eure Antworten, ich bin gespannt auf eure Meinungen.

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Wie spare ich am besten auf ein Eigenheim?

Hallo ihr lieben, ich habe ein  finanziertes Auto welches ich noch bis 2018 abzahlen muss. Nun beschäftige ich mich seit einer Weile mit dem Thema Eigenheim. Habe außer einem Bausparvertrag kein Erspartes. Da ich aber daran was ändern möchte, dachte ich ich frage mal euch um Rat. Soll ich den Betrag des Bausparvertrages erhöhen (zahle monatlich 110€). Oder soll ich die Rate des Autos erhöhen bzw sondertilgungen machen damit der Kredit vom Auto schneller weg ist. Oder soll ich Geld so sparen damit ich wenigstens die Maklergebühren, Notar usw zahlen kann und den Kredit vom Auto mit in die Hausfinanzierung reinnehmen? Ich bin in solchen Dingen noch sehr unerfahren. Das Auto zahle ich mit 350€ im Monat ab und dann kommt die Schlussrate von 4400€. Die hab ich aber schon fast zusammen gespart. Zinsen davon sind über die 3 Jahre Finanzierungszeit 600€. Ich zähle auf eure Erfahrungen, Anregungen und Tipps :)

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